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Hirse fürs Baby: Darf mein Baby Hirse essen?

Hirse fürs Baby: Darf mein Baby Hirse essen?

Gesundes Getreide

Wenn das Baby Brei essen darf, kommt Abwechslung in den Lebensmittelalltag. Getreide spielt dabei eine wichtige Rolle. Hirse erfreut sich in letzter Zeit zunehmender Beliebtheit, weshalb die Frage, ob das Getreide gesund fürs Baby ist, durchaus Sinn ergibt.

Was ist Hirse?

Hirse ist ein tolles Lebensmittel. Sie ist vielseitig einsetzbar und wird schon seit Generationen verzehrt. Längere Zeit geriet das Getreide in Vergessenheit, gewinnt jedoch allmählich wieder an Beliebtheit. Wertvolle Mineralstoffe treffen auf Spurenelemente und Antioxidantien.

Hirse ist aber nicht gleich Hirse. Die Bezeichnung steht für zehn bis zwölf verschiedene Gattungen. Die bekanntesten Arten sind Sorghum- und Millethirse. Das Getreide kann in unterschiedlichen Farben auftreten. In Afrika und Asien zählt Hirse zu den Grundnahrungsmitteln. Dementsprechend ist es durchaus nachvollziehbar, dass daraus auch gerne Babybrei hergestellt wird.

Wie gesund ist Hirse?

Hirse punktet mit seinen guten Inhaltsstoffen. Sie hat wenig Kalorien und unterstützt das Wachstum von Haut, Haaren und Nägeln. Hochwertiges Eiweiß trifft auf Provitamin A, Calcium, Eisen, Magnesium und Silizium. Das Getreide wirkt unterstützend bei der Zellregeneration und wirkt sich positiv auf das Bindegewebe aus. Hirse werden zudem antioxidative und antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben. Damit wirkt das Getreide Leiden wie Diabetes, Krebs und Gefäßverkalkungen entgegen. Grund dafür sind die sekundären Pflanzenstoffe wie Phenolsäuren, Flavonoide und Tannine.

Ist Hirse gut für mein Baby?

Hirse ist für den Speiseplan der Kleinen sehr gut geeignet, wenn sie die Beikostreifezeichen erfüllen. Sie bekommen viele wichtige Nährstoffe serviert, die sich positiv auf die Entwicklung auswirken. Zudem ist das Getreide glutenfrei, sodass auch Kids und Erwachsene mit Glutenunverträglichkeit zugreifen können. Darüber hinaus ist es reich an Kieselsäure, wodurch Knochen, Knorpel und das Bindegewebe gestärkt werden. Auch Eltern, die auf eine vegane Ernährung achten wollen, sind mit Hirse gut beraten.

Fazit

Hirse kann mit seinen Inhaltsstoffen einen positiven Beitrag zu der Entwicklung deines Babys leisten. Dementsprechend spricht nichts dagegen, das Getreide in den Speiseplan zu integrieren, vorausgesetzt, die Kleinen erfüllen die Beikostreifezeichen. 

Beikost-Quiz: Was weißt du über BLW, Brei und Co.?

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Frage 1 von 20

Ab welchem Alter empfiehlt die WHO (Weltgesundheitsorganisation) mit der Beikost zu beginnen?

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