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Kinderleicht erklärt: Was sind Gefühle und sind sie wichtig?

Kinderleicht erklärt: Was sind Gefühle und sind sie wichtig?

So geht es mir

Freude, Wut, Liebe oder Angst, all das sind Gefühle. Wir wollen dir heute verraten, was Gefühle sind und woher sie kommen. Eins ist schon mal sicher, alle Gefühle sind wichtig.

Für Kinder erklärt: Was sind Gefühle?

Gefühle sind Empfindungen, die einfach da sind. Ohne dass du es beeinflussen kannst, fühlst du in bestimmten Situationen etwas. Selbst Wissenschaftler*innen können bis heute noch keine eindeutige Erklärung zu ihnen abgeben. Das schönste Gefühl ist die Freude. So fühlst du dich zum Beispiel, wenn du mit Freunden spielst, bastelst oder eine schöne Zeit erlebst. Ohne dass du es erklären kannst, breitet sich ein warmes Gefühl im Körper aus und du fühlst dich mutig und stark. Es gibt aber auch Situationen, in denen du Angst empfindest. Dann bereitet dich der Körper auf eine Flucht vor. Dieser Fluchtinstinkt hatte für unsere Vorfahren eine wichtige Bedeutung und hat bis heute auch in unseren Körper überlebt.

Gefühle sind so etwas wie dein Körperkompass, der dir hilft, Situationen einzuschätzen. Dabei sind alle Gefühle wichtig. Du darfst dich glücklich, neugierig, aber auch traurig, wütend oder ängstlich fühlen. Mit jedem Gefühl lernt dein Körper etwas Neues dazu. Vor allem auch dann, wenn du mit Mama und Papa oder Freunden über deine Gefühle redest und sie teilst.

Mehr Wissen: Woher kommen Gefühle?

Unterschiedliche Bereiche im Gehirn steuern deine zahlreichen Gefühle. Stelle dir einmal eine lange Reihe aus Dominosteinen vor. Sobald der erste Stein fällt, löst er eine Reaktion aus und alle Steine fallen nacheinander um. So ähnlich funktioniert das auch mit den Gefühlen. Du siehst, hörst, riechst oder schmeckst etwas, dadurch wird ein Gefühl und eine Reaktion im Gehirn ausgelöst. Um dir das Ganze verständlicher erklären zu können, stelle dir einmal vor, dass du morgen Geburtstag hast. Du siehst und hörst, dass deine Familie alles vorbereitet: Die Wohnung schmückt oder einen Kuchen backt. All diese Dinge kannst du sehen, hören und riechen. Dein Gehirn kennt diese Situation noch vom letzten Jahr und weiß, dass du dich freust, aber auch Aufregung verspürst. Deshalb lachst du, aber gleichzeitig klopft auch dein Herz etwas schneller. Vielleicht tut dir auch der Bauch ein wenig weh. So reagiert unser Körper auf Gefühle und trainiert unser Gehirn.

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Sind alle Gefühle wichtig?

Ja, alle Gefühle sind wichtig. Obwohl wir die angenehmen Gefühle lieber mögen, auch Trauer, Wut oder Enttäuschung sind wichtig. Damit dein Gehirn auch diese Gefühle abspeichern und lernen kann, ist es wichtig, dass du sie zulässt. Außerdem schützen dich diese Gefühle auch vor Gefahren. Verspürst du zum Beispiel in einer Situation Angst, dann merkst du nicht nur, dass dein Herz schneller schlägt, sondern auch, dass etwas nicht stimmt. Automatisch verhältst du dich dann vorsichtiger, bis dir dein Kopf und dein Körper mitteilt, dass du wieder sicher bist. Unabhängig davon, ob du positive oder negative Gefühle spürst, ist es schön, sie mit anderen Menschen zu teilen. Indem du über deine Gefühle redest, hilfst du deiner Familie und deinen Freunden zu verstehen, wie es dir gerade geht. Dann hast du bald wieder ein warmes und geborgenes Gefühl.

Fazit

Gefühle sind eine Art Kompass, die helfen, Situationen einzuschätzen. Dabei löst das Gefühl eine Reaktion wie Bauschmerzen oder Herzklopfen aus und erinnert dein Gehirn an ähnliche Situationen. All das läuft in deinem Körper automatisch ab. Es ist wichtig, dass du über deine Gefühle mit lieben Menschen redest. Und wenn du mal wütend bist, haben wir für Mama oder Papa fünf Tipps, wie sie dich beruhigen können.

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Bildquelle: Pexels/Kristina Chernavina

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