Federwiege - beruhigend für Kind und Eltern

So lange die Babys noch federleicht sind, gibt es kaum etwas Besseres. Das Schaukeln beruhigt, und das Liegen in der Hängematte ist gut für den Rücken.

Wir Großen genießen es: in der Hängematte zu liegen und bei den gemächlichen Schaukelbewegungen herrlich zur Ruhe zu kommen. Babys finden es auch großartig, nicht nur hin- und her geschaukelt zu werden in der Wiege oder im Stubenwagen – sondern ganz besonders, wenn die Bewegungen rauf und runter gehen.

In den ersten Lebensmonaten gibt es für Babys kaum etwas Besseres als die Federwiege.

In den ersten Lebensmonaten gibt es für Babys kaum etwas Besseres als die Federwiege.


Federwiege – was ist das genau?

Die Federwiege ist eine Form von Hängematte für Babys. Doch das Besondere daran: Sie wird an einer Stahlfeder aufgehängt. Dadurch gehen die Schaukelbewegungen nicht nur hin und her, sondern auch aufwärts und abwärts.

Mit Dübel und Haken wird die Federwiege an der Decke befestigt. Es gibt aber auch Vorrichtungen, sie im Türrahmen anzubringen, und Gestelle, an denen man die Wiege  aufhängen kann. In Bewegung gerät die Federwiege entweder durch Anschubsen von außen, oder über die Bewegungen des Kindes. Außerdem gibt es Modelle mit einem elektrischen Motor, der dein Kind sanft in den Schlaf schaukelt.

Federwiege – optimal für Säuglinge von Geburt an

Form und Bewegung der Federwiege sind der Situation im Mutterleib sehr ähnlich. Die sanften Schaukel- und Wippbewegungen erinnern an die Zeit vor der Geburt. Durch die Bewegungen des Kindes schwingt die Babyhängematte etwa 60 bis 70 mal in der Minute, was ungefähr der Herzfrequenz einer schwangeren Frau entspricht. Die abgerundete Liegefläche unterstützt den runden Rücken, der für Babys im ersten Lebensjahr normal ist. Du kannst dein Kind also von Anfang an in eine Babyhängematte legen. Die Wiege der Federwiege stand übrigens in Südostasien. In den vergangenen Jahren sind Federwiegen aber nahezu weltweit in Mode gekommen. Auch in Deutschland findet sie immer mehr Anhänger. Und es gibt auch gute Gründe dafür.

Federwiege - die Vorteile:

  1. Eine Federwiege unterstützt den Rücken von Säuglingen und die Entwicklung der Wirbelsäule.
  2. Hinterkopf und Hüfte des Babys werden entlastet, das Gewicht wird optimal verteilt.
  3. Die Auf-und-Ab-Schaukelbewegungen lieben Babys besonders. In Mamas Bauch war das ja auch so.
  4. Besonders beruhigend für die so genannten Schreibabys und Babys mit Dreimonatskoliken.
  5. Hilfreich sind Federwiegen auch bei Kindern mit persisitierendem, also dauerhaftem Moro-Reflex. Diese Kinder sind sehr schreckhaft. Die leichte Bewegung im Schlaf kann bewirken, dass das Baby seltener aus dem Schlaf gerissen wird.
  6. Auch Krankenhäuser, Ärzte, Hebammen und Therapeuten nutzen und empfehlen Federwiegen.
  7. Federwiegen unterstützen und fördern die Nähe von Mutter oder Vater und Kind. Und auch diese gespürte Nähe beruhigt ... beide Seiten.
  8. Federwiegen können überall angebracht werden: an der Decke, im Türrahmen, auf der Terrasse, am Apfelbaum im Garten, an den dazugehörigen Gestellen.
  9. Sie kann auch als Reisebett für unterwegs dienen.
  10. Und sie ist leicht auf- und abzubauen und zu transportieren.

Federwiegen - wie sicher sind die Babyhängematten?

Eine normale Hängematte und Mamas oder Papas Hängestuhl ist für Babys und kleine Kinder nicht geeignet. Federwiegen aber sind etwas anders konstruiert und schützen das Kind vor dem Herausfallen. Auch gibt es bei etlichen Modellen Sicherheitsgurte.

Dennoch solltest du ein paar entscheidende Dinge beachten:

  • Zu viel und zu langes Liegen auf weicher Unterlage ist nicht gut für die Wirbelsäule. Dein Kind sollte nachts also am besten in seinem Bettchen schlafen.
  • Ab einem bestimmten Alter sind Babys so aktiv, dass sie leichter aus der Babyhängematte fallen könnten. Deswegen heißt es immer, dass die Kleinen nur bis zum Alter von etwa neun bis zwölf Monaten darin liegen sollten.
  • Wegen möglicher Erstickungsgefahr dürfen in der Hängematte weder Kissen noch Decken deponiert werden.
  • Beachte auch die Gewichtsbegrenzung. Manche Federwiegen sind nur für Babys bis 15 kg oder 16 kg gedacht.

Was kostet eine Babyhängematte?

Das Angebot an Babyhängematten und Federwiegen ist riesig. Es gibt zahllose Anbieter, Dutzende verschiedene Ausführungen und die Preise gehen von ca. 50€ bis hinauf zu 200€ oder 300€ teuren Modellen.

Hervorzuheben ist hier vielleicht die Hängematte für Zwillinge *

Oder, wenn ihr geschickt und handwerklich begabt seid, könnt ihr auch eure Babyhängematte selber machen

Tipps zum Kauf von Babyhängematten

Wenn ihr noch keine Erfahrung mit Federwiegen habt, empfiehlt es sich, vor dem Kauf eine auszuprobieren. Vielleicht haben Freunde eine zu verleihen, oder du fragst deine Hebamme. Vereinzelt gibt es auch Hersteller, die Test-Hängematten anbieten. Denn auch wenn es die meisten Babys lieben, in der Federwiege geschaukelt zu werden: Es kann durchaus sein, dass das ausgerechnet bei eurem Kind nicht so ist. Ansonsten ist eine Federwiege oder Babyhängematte für Säuglinge nur zu empfehlen. Du tust damit deinem Baby und dir etwas Gutes.

* gesponserter Link

Hat dir der Artikel "Federwiege - beruhigend für Kind und Eltern" gefallen? Dann freuen wir uns, wenn du uns auch einen Besuch auf unserer Facebookseite abstattest. Für originelle Bastelideen und jede Menge Inspiration schau auf unserer Pinterest-Seite vorbei.