Spielideen für Babys

Babys lernen die Welt durchs Spielen kennen. Sie eignen sich hierbei ganz nebenbei - spielend sozusagen - jede Menge wichtige Fähigkeiten an. Aber: Welche Spiele sind für welches Alter geeignet? Hier kommen jede Menge bunte Spielideen fürs erste Lebensjahr deines Kindes!

Mama, Papa, spielt mit mir!

Etwa ab dem zweiten Monat wirst du feststellen: dein Baby fängt an zu spielen. Anfangs sind das kleine Rituale wie das Imitieren von Gesichtsausdrücken oder der "Baby-Talk", im Lauf des Jahres werden aber aus den ersten kleinen Spielereien richtige Spiele. Dabei ist es faszinierend zu beobachten, mit welch einfachen Mitteln sich ein Baby begeistern lässt.

Viel Spielen = beste Förderung für dein Baby

Spielideen für Babys zwischen 0 und 12 Jahren sind schnell gefunden

Spielideen für Babys zwischen 0 und 12 Jahren sind schnell gefunden


Selten macht Fördern so viel Spaß wie im Babyalter! Denn ihr braucht als Eltern nicht mehr zu machen, als sich viel mit eurem Baby zu beschäftigen und mit ihm nach Herzenslust zu spielen. Dabei lernt dein Kind ganz spielerisch viele wichtige Fähigkeiten.

Viele Spiele werden dein Baby und du so ganz nebenbei im Alltag entwickeln. Neuer Input ist aber immer willkommen, probiere also immer wieder eine neue Spielidee aus. Damit du für jedes Lebensalter Spielideen parat hast, haben wir für dich hier die schönsten Babyspiele zusammengestellt.

Bitte beachte dabei: Nicht jedes Kind entwickelt sich gleich – und liebt dieselben Spiele. Vielleicht ist also die ein oder andere Spielidee für dein Kind erst ein paar Wochen später interessant als hier vorgeschlagen – das macht gar nichts und ist kein Anlass, sich Sorgen zu machen. Jetzt aber: Viel Spielspaß!

0 bis drei Monate

In den ersten drei Monaten heißt das Lieblingsspielzeug deines Kindes "Mama" und "Papa". Echtes Spielzeug wird es erst nach und nach entdecken

  • Nachmachen: Kleine Babys sind aufmerksame Beobachter und versuchen schon früh, Mama oder Papa nachzumachen. Setzen Sie sich Ihrem Kind gegenüber und zeigen Sie ihm verschiedene Gesichtsausdrücke: Lächeln, Mund öffnen, Zunge raus strecken und und und.
  • Krabbel-Verse: Babys lieben Reime und die Wiederholungen, die diese mit sich bringen. Das gibt Sicherheit und Geborgenheit. Wenn die Kleinen am Anfang den Inhalt der Verse noch nicht verstehen, macht das gar nichts. Wenn die Babys ein bisschen älter sind, darf ruhig "Action" dabei sein: Berühren, Klatschen, Verstecken.
  • Mobile: Mobiles üben auf Babys eine ganz besondere Faszination aus. Ein guter Platz für ein Mobile ist der Wickeltisch. Wenn Babys hier eine Weile nackt strampeln (am besten unter einem Heizstrahler) und die spannende Welt über ihnen beobachten dürfen, ist das Lebensfreude pur!

Drei bis sechs Monate

Lieblingsspielzeug sind jetzt die eigenen Hände. Uiii, was man mit denen alles machen kann! Mit der linken Hand die rechte berühren: Spannend! Und eine richtige Herausforderung.

  • Küchen-Orchester: Wenn Babys Dinge greifen und die Hände gezielt bewegen können, ist es höchste Zeit für ein kleines Küchenorchester: Gemeinsam könnt ihr mit Holzlöffeln auf Tupperschüsseln, kleine Töpfe und Pappkartons schlagen und den vielen verschiedenen Geräuschen lauschen.
  • Bauch-Schmatzer: So einfach – und soooo lustig: Gib deinem Baby dicke Schmatzer auf den nackten Bauch! Mal laut, mal leise, mal feucht, mal mit viel Luft – Dein Kind wird sich gar nicht mehr einkriegen vor Begeisterung.
  • Baby-Talk: Dein Baby liebt es, sich mit dir  zu "unterhalten". Erstmal natürlich in Babysprache mit vielen Grunz- und Gurgellauten. Unterhalte dich doch mal mit ihm in seiner Sprache. Mache seine Laute nach – und probiere aus, deinem Baby neue Laute (z.B. "Bah" oder "Oh") vorzumachen. Am besten funktioniert der Baby-Talk, wenn ihr euch gegenüber sitzt und euch gut anschauen könnt.
  • Kuckuck: Ein Spiel, das in dieser Zeit zum absoluten Lieblingsspiel wird: Wenn Mama oder Papa sich hinter den eigenen Händen verstecken – und dann mit einem "Kuckuck, hier bin ich wieder!" auftauchen.
  • Ein kleines Tänzchen wagen: Babys lieben Musik. Zusammen mit Bewegung wird daraus schnell ein potentieller Dauerbrenner für den Tagesablauf. Halte dein Baby sicher im Arm und tanze auf nicht zu wilde Musik mit weichen, langsamen Bewegungen. Voraussetzung: dein Baby sollte aktiv und wach und nicht müde und quengelig sein – dann ist die Tanzeinlage nämlich des Guten zu viel an Sinneseindrücken.
  • Spieglein, Spieglein an der Wand: Schaue mit deinem Baby zusammen in den Spiegel. Dein Baby wird zwar noch nicht erkennen, dass es sich da selbst sieht, aber die Freude an dem aktiven, zappelnden Gegenüber ist nichtsdestotrotz riesengroß! Und die Überraschung beim Betatschen des neuen Freundes ebenso.
  • Zaubertuch: Mit einem Tuch (zum Beispiel einem weichen Halstuch, einer Spuckwindel o.ä.) lässt sich wunderbar spielen: Es dient als Versteck für die Mama, fürs Kind und für den Kuschelbär. Man kann aus dem Tuch eine Kopfbedeckung oder ein Kleid für den Bären zaubern. Und wenn man es durch die Luft wedelt, entsteht ein sanfter Wind.
  • Toilettenpapier: Opfere eine Rolle Toilettenpapier – und schon hast du eine halbe Stunde ein glückliches Baby. Die Rolle rollt, das Papier lässt sich zerfetzen, der Teddy kann eingewickelt werden und und und. Pass nur auf, dass dein Kind nicht versucht, das Papier zu essen.