Wickelunterlage – für Sicherheit und Sauberkeit

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Wickelunterlage – für Sicherheit und Sauberkeit

Weich, hygienisch, auf Wunsch transportabel und vielseitig einsetzbar: Eine Wickelunterlage gehört zur Baby-Erstaustattung unbedingt dazu – aus vielen Gründen. Und erfreulicherweise kostet sie auch nicht die Welt. Sie ist die perfekte Auflage für jeden Untergrund, auf dem du dein Baby wickeln möchtest.

Für Babys' Sicherheit und Wohlbefinden sorgt die richtige Wickelunterlage.

Wickelunterlage – wie wichtig ist sie?

Wenn das Baby gewickelt wird, sollte seine Umgebung warm, weich und, nicht zuletzt, vor allem sicher sein. Für alles das kann eine Wickelunterlage sorgen. Manchmal wird sie auch als Wickelauflage bezeichnet, denn sie wird auf das Möbel oder die Stelle gelegt, wo das Baby gewickelt werden soll. Doch nicht nur sicher, auch wasch- oder zumindest abwaschbar sollte sie sein – für den Fall, dass mal was daneben geht, womit ja jederzeit zu rechnen ist. Es gibt also einige Gründe, warum die Wickelunterlage ein unverzichtbares Accessoire in jeder Baby-Ausstattung ist.

Wickelunterlagen und ihre Vorteile:

  • Sicherheit - Das Baby kann nicht so schnell von der Wickelkommode fallen.

  • Gesundheit - Sie schont den empfindlichen Babyrücken.

  • Komfort - Die Wickelunterlage ist warm und weich fürs Baby.

  • Hygiene - Sie ist gut zu säubern und zu reinigen.

  • Praktikabilität - Faltbare Wickelunterlagen sind transportabel und gut zu handhaben.

  • Funktionalität - Eine Wickelunterlage passt überall hin:

  1. Wickeltisch

  2. Kommode

  3. Tisch

  4. Küchenbar

  5. Waschmaschine

  6. Couch

  7. Bett

  8. Boden

Wie soll die Wickelunterlage beschaffen sein?

Das Ding an sich ist eigentlich ganz simpel: ein Schaumstoffvlies in einer wasserdichten Kunststoffhülle, eventuell noch mit einem abziehbaren Stoffbezug. Doch auch, wenn die Anschaffung einer Wickelunterlage * keine große Sache sein sollte, da die Investition sehr überschaubar ist - es gibt drei Punkte, über die du dir im Vorfeld im Klaren sein solltest:

  • die richtige Größe

  • ob mit oder ohne Umrandung

  • welches Material

Worauf ist bei der richtigen Wickelunterlage besonders zu achten?

Die ersten beiden Punkte sind dabei die entscheidenden, denn bei beiden geht es um Fragen der Sicherheit.

  1. Die Wickelunterlage muss vor allem die richtige Größe haben. Sie darf nicht zu groß und auch nicht zu klein sein. Denn ist sie zu klein, dann kann sie leicht verrutschen und bietet beim Wickeln keinen guten Halt. Wenn sie dagegen zu groß ist, kann es passieren, dass das Baby eventuell mit seinem Schwerpunkt ausgerechnet dorthin gerät, wo es unter der Wickelunterlage keine Kommode, sprich keinen Untergrund mehr gibt, der Halt bietet.

  2. Eine Umrandung der Wickelunterlage ist ein weiterer Sicherheitsaspekt. Wenn das Baby sehr lebendig und aktiv ist, und spätestens, wenn es anfängt sich zu drehen und zu krabbeln, kann es leicht passieren, dass es blitzschnell an den Rand der Wickelauflage gerät – und mitunter darüber hinaus. Eine Umrandung, also eine Auflage, bei der die Außenränder hochgezogen sind, kann dann das Schlimmste verhindern helfen.

Wickelunterlagen - besonders gut auch für unterwegs

Nicht nur zuhause auf der Wickelkommode, auch an fast jedem anderen Ort ist eine Wickelunterlage ein hilfreiches Accessoire. Es gibt eigens Modelle für unterwegs *. Mehrfach wiederverwendbare Wickelunterlagen sind entweder vollständig aus abwaschbarem Kunststoff, oder bestehen aus einer Kombination von Kunststoff und Textil, die bei Verschmutzung in der Waschmaschine gereinigt werden können. Sie sind transportabel, weil falt- oder zusammenrollbar und bewähren sich in vielerlei Hinsicht.

Eure eigene Wickelunterlage für unterwegs:

  • ist hygienischer auf öffentlichen “Wickelplätzen“ wie Autobahnraststätten oder Restauranttoiletten

  • verwandelt nahezu jeden Platz schnell in einen Wickelplatz, sei es die Bank auf dem Spielplatz, die Picknickdecke im Park oder der Tisch auf dem Rastplatz

  • ist angenehmer auf Reisen in fremden Hotelzimmern oder Ferienwohnungen

  • macht es dir bequemer auf Besuchsreisen zu Familie und Freunden

  • sie ist schnell zur Hand

  • ganz leicht zu verstauen

  • passt in Wickeltaschen, Rucksäcke und sogar in größere Handtaschen

Außerdem gibt es auch eigens für unterwegs geschaffene Einmalwickelunterlagen *. Die Oberfläche besteht aus Zellstoff, der Flüssigkeit ins Innere der Unterlage leitet. Die Unterseite ist wasserundurchlässig. Nach Gebrauch oder bei Verschmutzung kannst du sie einfach wegwerfen.

Welches Material für die Wickelunterlage: Stoff oder Kunststoff?

Die letzte Entscheidung, die Du beim Kauf der richtigen Wickelunterlage zu fällen hast, ist die nach dem Material. Hier unterscheidet man vor allem zwischen Unterlagen aus Kunststoff und solchen aus Textil, wie z. B. Baumwolle oder Frottee. Jedes Material hat Vor- und Nachteile. Du musst abwägen, was für dich entscheidend ist.

Wickelunterlagen aus Kunststoff – die Vorteile:

  • wasserabweisend

  • leicht zu reinigen

  • können bei Bedarf desinfiziert werden

Wickelunterlagen aus Kunststoff – die Nachteile:

  • kühl

  • hart

  • werden leicht spröde

  • reißen mit der Zeit

  • können chemische Stoffe absondern, die beim Baby allergische Reaktionen auslösen

Wickelunterlagen aus Textil – die Vorteile:

  • weich

  • warm

  • maschinenwaschbar

Wickelunterlagen aus Textil – die Nachteile:

  • nehmen Flüssigkeiten auf

  • müssen gewaschen werden

  • es können Flecken bleiben

Die beste Wickelunterlage - einige Empfehlungen zum Schluss

Egal, wofür du dich am Ende entscheidest, auf diese Punkte solltest du beim Kauf eurer Wickelauflage achten:

  1. schadstoffarme Modelle

  2. in einer guten Qualität

  3. am besten mit Gütesiegel

Ökotest hat 18 Wickelauflagen und –bezüge getestet, mit dem traurigen Ergebnis, dass zwei Drittel mit Schadstoffen belastet sind. Also auch, wenn es dann ein wenig teurer werden sollte: Bei Preisen im niedrigen zweistelligen Bereich lohnt es sich allemal, etwas mehr Geld auszugeben - denn du bekommst dafür auch mehr Gesundheit für dein Kind.

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Bildquelle:

Getty Images

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