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Diese 3 Fehler machen wir ALLE bei der Bärlauch-Ernte und Zubereitung falsch

Diese 3 Fehler machen wir ALLE bei der Bärlauch-Ernte und Zubereitung falsch

Waldknoblauch

Der Bärlauch, im Volksmund auch Hexenzwiebel genannt, hat seit ein paar Wochen Hochsaison und viele Familien stöbern in den Wäldern nach dem schmackhaften Kraut. Nur noch kurze Zeit könnt ihr den Waldknoblauch selbst ernten und daraus leckere Pestos, Suppen, Dips und Co. herstellen. Damit das gut geht, haben wir die besten Tipps für eure Bärlauch-Ernte.

#1 Bärlauch mit Maiglöckchen verwechseln

Schon die Ernte des stark duftenden Frühlingskrautes ist eine kleine Herausforderung. Er hat nämlich eine ähnliche Wuchszeit mit dem Maiglöckchen. Das giftige Maiglöckchen blüht lediglich etwas später als der Bärlauch. Doch sie bevorzugen eine ähnliche dunkle Waldgegend und kommen häufig in der Nähe voneinander vor. Es kann also passieren, dass eure Familie aus Unwissenheit Maiglöckchen für Bärlauch hält. Es wäre fatal, wenn dieses dann im Salat landet, denn es kann Vergiftungserscheinungen hervorrufen.

Daher solltet ihr genau hinsehen, wenn ihr Bärlauch erntet, damit ihr ihn nicht mit dem Maiglöckchen verwechselt. Wir verraten euch auch ganz genau, woran ihr die zwei Pflanzen unterscheiden könnt.

#2 Bärlauch nach der Blütezeit ernten

Es kann auch ein geschmacklicher Fehler sein, den Bärlauch zu spät erst zu ernten. Die Saison beginnt schon im März. Dann fangen die ersten Bärlauchtriebe an, sich durch die Erde zu bohren. Ihr erntet ihn am besten zwischen Mitte und Ende April. Dann ist er am schmackhaftesten und frischsten und ist auch noch nicht zu bitter. Sobald er ab Anfang Mai dann blüht, büßt er ein wenig seines Geschmackes ein und die Blätter stehen auch schon eine Weile und sind nicht mehr so jung.

#3 Zu viel Bärlauch verwenden

Bei der Zubereitung von Bärlauch für Dips, Saucen, Pestos oder im Salat solltet ihr immer mit kleinen Mengen anfangen. Der knoblauchige Bärlauch-Geschmack ist sehr intensiv. Das kann schnell zu scharf werden und ist dann nicht jedermanns Geschmack. Wenn die ganze Familie vom Bärlauch-Pesto, einem würzigen Dip oder der leckeren Bärlauch-Creme isst, dann verwendet am besten nicht zu viel davon, dann wird es nicht zu stark.

Bärlauch haltbar machen und einfrieren

Wenn ihr einmal am Pflücken seid, dann lohnt es sich natürlich so viel Bärlauch wie möglich zu pflücken. Denn Mitte Mai ist die Saison auch schon wieder vorbei. Ihr könnt Bärlauch jedoch super einfrieren. Entweder wascht ihr ihn gründlich, trocknet ihn auf Küchenkrepp und verpackt ihn in Gefrierbeuteln im Tiefkühler. Oder ihr könnt ihn auch nach dem Waschen klein schneiden und portionsweise eingefrieren. So habt ihr ihr immer frische Bärlauchkräuter zur Verfeinerung von Suppen, Saucen & Co.

Bärlauch addicted

Ich lieeeeeeeeebe Bärlauch. Am Wochenende erst wieder mit meiner Familie gesammelt und ein leckeres Bärlauch-Pesto und Feta-Creme draus gemacht und eingefroren. Mein Tipp: Ihr könnt ihn auch als Ersatz für Frühlingszwiebeln verwenden und damit Lachs garnieren oder Suppen. Einfach lecker und würzig!

Bildquelle: Getty Images/Westend61

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