Kindersekt selber machen: festlich Anstoßen ganz ohne Alkohol

Günstig & lecker

Kindersekt selber machen: festlich Anstoßen ganz ohne Alkohol

Ob Silvester oder Geburtstag – auch die Kids möchten mitfeiern und aus schicken Gläsern etwas ganz Besonderes trinken. Man kann ihn natürlich fertig kaufen oder, viel günstiger und gesünder, einfach Kindersekt selber machen.

Warum sollte man Kindersekt selber machen?

Kindersekt gibt auch den jüngeren Partygästen das Gefühl, einen besonderen Anlass mit den Großen gemeinsam gebührend feiern zu dürfen. Besonders wichtig: Lecker soll es sein und mit hübschen Gläsern Spaß machen – ohne dass dabei der Alkoholkonsum der Erwachsenen durch Nachahmung verherrlicht wird.

Großer Pluspunkt dafür, den Kindersekt selber zu machen: Wenn du Kindersekt selbst mixt, weißt du genau, was darin enthalten ist. Außerdem sparst du Geld, denn die Eigenkreationen sind deutlich kostengünstiger als die süßen Fertigmischungen in den bunten Flaschen.

Einfach und lecker: Kindersekt selber machen

Eine Apfelsaftschorle oder ein anderer Fruchtsaft, den du mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser mischst, macht gleich mehr her, wenn du ihn in hübschen Gläsern servierst – am besten natürlich in Sektgläsern, aber lieber welchen aus dickwandigerem, robustem Pressglas, damit keines der Kinder aus Versehen ein Stück herausbeißt in der Aufregung. (Kling komisch, aber alles schon vorgekommen!)

Durch vorsichtiges Eingießen eines dunkleren Saftes oder Sirups zum Schluss kannst du auch schöne Farbeffekte ins Glas zaubern. Oder du gibst ganze Früchte wie Erdbeeren, Fruchtstücke wie Ananas, Melone oder Orangenscheiben hinein.

Probier doch einmal folgende Mischungen aus – deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt:

  • Besonders einfach: Apfelsaft (oder ein anderer Saft) mit Mineralwasser aufgießen.
  • Heidelbeer-, Kirsch- und Apfelsaft zu gleichen Teilen mischen und mit Mineralwasser aufgießen.
  • Frische oder aufgetaute TK-Früchte pürieren und mit Mineralwasser aufgießen.
  • Noch zuckerärmer wird’s, wenn du weniger Saft und stattdessen auch noch abgekühlten Früchtetee nimmst und die Mischung dann mit Mineralwasser aufgießt.
  • Statt Mineralwasser, oder zusätzlich, kannst du auch Limonaden zum Aufgießen verwenden, zum Beispiel Zitronenbrause oder Ginger Ale.
  • Falls erforderlich, eignet sich zum Süßen neben gesünderen Varianten wie Honig oder Agavendicksaft ausnahmsweise auch einmal ein Fruchtsirup oder Grenadine, die den Kindersekt auch hübsch einfärben.

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Kindersekt fertig gekauft: Was steckt drin?

Eins steht natürlich fest: So wie die Erwachsenen nicht in jeder Lebenslage zum Sektglas greifen, sollte auch der Kindersekt eine Ausnahme sein, um einen besonderen Anlass zu feiern und Kindern das Gefühl zu geben, dass sie dabei ebenfalls eine wichtige Rolle spielen und mitfeiern dürfen. Viele Anbieter von Kindersekt sind nämlich nicht gerade zimperlich, was beispielsweise den Zuckergehalt ihrer Brausen angeht. Auch enthalten sie meist Zitronensäure, die bei übermäßigem Genuss den Zahnschmelz angreifen kann. Beliebte Produkte wie Robby Bubble*, die in bunten Flaschen in Sektflaschenform angeboten werden, bestehen meist aus verschiedenen Fruchtsäften aus Konzentrat, die dank reichlich Kohlensäure sprudeln wie Sekt.

Prost! Mit Kindersekt können auch die Kleinen mitfeiern.

Kann man alkoholfreien Sekt als Kindersekt ausschenken?

Alkoholfreier Sekt wurde in erster Linie für Erwachsene geschaffen, die gerne mit einem Sektgetränk anstoßen wollen, aber sich zum Beispiel noch hinter das Steuer ihres Autos setzen und Alkohol daher meiden müssen. Alkoholfreie Getränke enthalten genau genommen jedoch noch minimale Spuren von Alkohol, der sich im Herstellungsprozess nicht zu 100 Prozent eliminieren lässt. Für einen älteren Teenager, der vielleicht ohnehin schon hier und da an Wein oder Bier genippt hat, ist das vermutlich in Ordnung, aber kleinere Kinder sollten überhaupt keinen Alkohol zu sich nehmen. Falls du keinen Kindersekt kaufen möchtest, kannst du ihn ganz leicht selbst herstellen. Wenn die Präsentation stimmt, sind die Kleinen auch mit einem einfachen Getränk, das sprudelt, glücklich.

Kann Kindersekt zum Alkohol verführen?

Kindersekt soll vor allem den Durst löschen und Kindern das Gefühl geben, bei feierlichen Anlässen dabei zu sein und ernst genommen zu werden. Die Kleinen lernen dadurch auch, sich in der Welt der Erwachsenen und in einem geselligen Umfeld zu bewegen. Allerdings sollte das nicht soweit gehen, dass man ihnen ständig sagt, dass sie erst, wenn sie alt genug sind, den “richtigen” Sekt bekommen. Das wertet den Kindersekt für sie ab und macht alkoholische Getränke unnötig interessant. Die Kleinen haben leckere alkoholfreie Getränke im Sektglas und sollten sich darüber freuen dürfen, ohne auf die Drinks der Erwachsenen zu schielen. So können Große und Kleine wunderbar zusammen feiern.

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Bildquelle: Getty Images

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