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ETF-Sparplan fürs Kind: Was wir Eltern dazu wissen sollten

ETF für Kinder

Exchange Traded Funds, besser als ETF bekannt, sind eine gute Möglichkeit, um in Aktien oder andere Wertpapiere zu investieren. Durch einen ETF-Sparplan für dein Kind kannst du aktiv helfen, Vermögen anzusparen – und förderst auch die finanzielle Bildung deines Kindes, wenn du ihm das Prinzip erklärst.

Was ist eigentlich ein ETF?

Ein ETF ist ein börsengehandelter Fonds und hält verschiedene Vermögenswerte. Das können Aktien, Anleihen oder auch Rohstoffe sein. Im Gegensatz zu einem normalen Fonds wird er nicht aktiv gemanagt. Es handelt sich bei ETFs um passive Indexfonds, die einen kompletten Index wie zum Beispiel den DAX mit den dort enthaltenen Werten abbilden. ETFs bieten Anlegern somit eine einfache Möglichkeit, ihr Portfolio auch bei kleinen Anlagesummen zu diversifizieren und in verschiedene Märkte zu investieren.

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Was bedeutet Diversifikation?

Diversifikation ist eine Strategie zur Verringerung des Risikos in einem Portfolio. Dabei wird in eine Vielzahl von Anlagen investiert, die unterschiedlich auf Marktveränderungen reagieren.

Die Diversifikation reduziert das Anlagerisiko, da Gewinne in einer Anlageklasse Verluste in einer anderen Anlageklasse ausgleichen können. Du verringerst somit das Gesamtrisiko deines Portfolios.

Was sind die Vorteile eines ETF-Sparplans fürs Kind?

Bei einem Sparplan wird in festen Intervallen, beispielsweise monatlich, ein fester Betrag in ein sparplanfähiges Wertpapier investiert.

Die Vorteile eines Sparplans sind dabei:

  • Regelmäßiges Anlegen ist auch mit geringen Beträgen möglich.
  • Durchschnittskosteneffekt: Durch die regemäßigen Käufe kannst du einmalige Käufe zu einem Höchstpreis vermeiden.
  • Durch den langfristigen Anlagehorizont beim ETF-Sparplan fürs Kind erhöhen sich die Chancen auf eine positive Kursentwicklung.
  • Einfache Handhabung: Hast du den Sparplan einmal eingerichtet, musst du dich um nichts mehr kümmern und brauchst nicht aktiv auf das Marktgeschehen reagieren.
  • Geringe Kosten: Die Kosten bei ETFs sind, da sie im Gegensatz zu Fonds nicht aktiv gemanagt werden, im Normalfall kostengünstiger.
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Was kannst du beim ETF-Sparplan fürs Kind berücksichtigen?

Bei der Wahl eines ETF-Sparplans kannst du zunächst die Kosten und Gebühren vergleichen. Ungünstigere Konditionen als bei Einmalkäufen können einen Nachteil darstellen.

Wenn du beispielsweise in einen ETF-Sparplan DAX (Deutscher Aktienindex) investieren möchtest, gibt es eine Vielzahl von entsprechenden Produkten, die in der Zusammensetzung gleich sind. Alle bilden den DAX nach. Es lohnt sich deswegen auf die Kostenseite der Finanzprodukte zu schauen und zu vergleichen: Welche Kosten und Gebühren fallen für den gewünschten Sparplan an?

Bei der Wahl, welchen Index der ETF abbilden soll, kannst du dich aktiv im Vorfeld informieren und dich beraten lassen. Willst du nur einen einzigen Sparplan einrichten, sollte der ETF gut diversifiziert sein und möglichst in eine Vielzahl von Branchen und Unternehmen investieren.

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Bekannte Indizes sind beispielsweise MSCI World, Dow Jones, S&P 500, NASDAQ, EURO STOXX 50, DAX, MDAX und Nikkei.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Höhe der Sparsumme. Hier kannst du einen Betrag wählen, der die Haushaltskasse nicht zu sehr belastet. Bei vielen Sparplänen beträgt die Mindestanlagesumme 25 €.

Hier findest du weitere Tipps zum Thema ETF für Anfänger. Um einen Sparplan anzulegen, benötigst du auch ein Depot. Du bewahrst dort deine Wertpapiere auf. Wir klären die wichtigsten Fragen hierzu in unserem Video:

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Bildquelle: Getty Images / Aksana Kavaleuskaya

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