Für Links auf dieser Seite erhält familie.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder grünblauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
Grund zu Freude? Das Kindergeld steigt in 2021

Mehr Geld

Grund zu Freude? Das Kindergeld steigt in 2021

Heute (29.07.2020) hat das Bundeskabinett beschlossen, dass das Kindergeld in 2021 wieder erhöht wird. Bisher erhalten Familien für das erste und zweite Kind 204 €, für das dritte Kind 210 Euro und für nachfolgenden Geschwister 235 €.

Kindergeld in 2021: Wie viel mehr bekommen wir Familien?

Seid heute ist es also offiziell und die Bundesregierung hat es auch gleich bei Facebook verkündet: Das Kindergeld steigt in 2021 an und zwar um 15 Euro pro Kind. Das bedeutet im Einzelnen:

  • 219 € für das erste und zweite Kind
  • 225 € für das dritte Kind
  • 250 € ab dem vierten Kind

Das Kindergeld ist eine Steuervergütung und wird in regelmäßigen Abständen erhöht.

Wie sieht es mit dem Kinderfreibetrag aus?

Analog dazu wird auch der Kinderfreibetrag angehoben. Er beläuft sich ab 2021 auf 8.388 € pro Kind. In 2020 beträgt er 7.812 € pro Kind. Diese Summen gelten für verheiratete Eltern, die zusammen veranlagt werden. Bei getrennter Veranlagung rechnet das Finanzamt jeweils die Hälfte des Betrags an.

Wie funktioniert das mit dem Kinderfreibetrag?

Wir Eltern erhalten monatlich Kindergeld. Gebt ihr eine Steuererklärung ab, prüft das Finanzamt, ob für euch der Kinderfreibetrag oder das bereits gezahlte Kindergeld günstiger ist. Günstiger meint, womit ihr am Ende mehr Geld in der Tasche habt. Die Prüfung erfolgt automatisch, sofern ihr eine Steuererklärung abgebt.

Kritik angebracht? So sieht es in anderen Ländern aus

Wir wollen noch kurz einen Blick auf die anderen Länder dieser Welt werfen, ob es da eigentlich Kindergeld gibt und wenn ja, wie hoch dies ausfällt. Spitzenreiter in Sachen Kindergeld ist Luxemburg. Hier erhalten Familien pro Kind 265 €. Hinzukommen Alterszulagen. Für Kinder ab sechs Jahren erhalten Familien zusätzlich 20 €, für Kinder ab 12 Jahren 50 €.

In Griechenland beispielsweise ist das Kindergeld nach dem Einkommen der Eltern gestaffelt. Eltern erhalten maximal 70 € pro Monat für das erste Kind.

Quelle:  Europäische Kommission

Sarah Plück
Das sagtSarah Plück:

Diese ständige Nörgelei

Mir geht diese ständige Nörgelei auf den Keks. Wenn ich sehe, was sich unter dem Facebook-Beitrag abspielt. Die einen beschweren sich, dass es überhaupt Kindergeld gibt, die anderen meckern, weil die Erhöhung so "gering" ausfällt.

Ja Kinder sind teuer, aber können wir uns nicht einfach mal an dem erfreuen, was wir haben. Und sich darüber zu echauffieren, dass Familien mit Kindern finanzielle Unterstützung bekommen ist unangebracht, finde ich.

Und ja, ich sehe ein: Es gibt Familienkonstellationen, die auf jeden Cent angewiesen sind und die sich natürlich über mehr Geld freuen würden...

Bildquelle: Gettyimages/Rawpixel

Galerien

Lies auch

Teste dich