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Der Technifant im Test: Wie sich der Audioplayer und Bluetooth-Lautsprecher im Kinderzimmer macht

© Hersteller, Familie.de
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Er sieht ziemlich süß aus – egal ob in Pink oder Blau. Außerdem kann der Technifant eine Menge, denn er ist Audioplayer, Bluetooth-Lautsprecher und Nachtlicht in einem. Aber wie macht er sich in freier Wildbahn im Kinderzimmer? Wir haben den Technifanten für euch ausprobiert und ihn mit unseren Kids getestet.

Der Technifant von TechniSat ist bei uns schon vor einer Weile eingezogen. Und so viel darf ich verraten: Er kam bei unserem Mini (6) genauso gut an wie bei jüngeren Kids von Freunden, „auch wenn der Hut ein bißchen komisch ist“, wie eine der Vierjährigen spontan urteilte. Der Transparenz wegen ist uns wichtig zu sagen, dass uns – und meiner Kollegin Andrea – das Gerät vom Hersteller zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt wurde. Wie bei jedem familie.de-Test ist unsere Beurteilung davon jedoch komplett unabhängig. Passt etwas nicht, schreiben wir das natürlich auch. Aber jetzt mal Tacheles: Wie fanden unsere Kids nun den Technifanten?

Der Technifant: Ein erster Blick auf die wichtigsten Daten

Technifant im Test

Audioplayer, Bluetooth-Lautsprecher und Nachtlicht in einem. Das ist der Technifant in Kurzfassung. Was ihn noch ausmacht, seht ihr auf einen Blick in der Tabelle.

Hersteller: TechniSat, made in Germany
Maße: 4,5 x 14,5 x 4,5 cm (B x H x T)
Kosten:
Farben: erhältlich in Pink und Blau
Technik:
  • kein WLAN nötig
  • Bluetooth-fähig, das ermöglicht Streaming vom Smartphone.
  • Die Hüte sind das Speichermedium – quasi das Pendant zu den Figuren bei der Toniebox.
Gut zu wissen:  
  • Ihr könnt direkt nach dem Auspacken loshören. Ohne komplizierte Einstellungen oder Abo-Modelle
  • Mit Nachtlichtfunktion: der LED Lichtring umrahmt den Elefanten wahlweise mit wechselnden Farben.
  • Der Akku hält bis zu zehn Stunden.
  • Den Karton mit Tür und Dach-Option können die Kids als Spielhaus benutzen.
Mögliches Zubehör:

Der Technifant im Test

Altersempfehlung: Ab wann ist der Technifant geeignet?

Ich würde nach einigen Wochen Technifant-Test im Kinderzimmer sagen: Spaß haben mit dem niedlichen Nachtlicht-Audioplayer und seinen Lieder-Hütchen schon Kinder ab zwei bis drei Jahren (offizielle Empfehlung: ab 3 Jahren). Die Hüte auf ihren Technifanten zu setzen, macht selbst den Kleinsten Spaß – ähnlich wie bei den Figuren für die Toniebox. Damit sie gut halten, haben die Hörspiel-Hüte einen Magnetkontakt. Trotzdem können auch Kinderhände die Geschichten- und Lieder-Hütchen mit etwas Übung aufsetzen und runternehmen. Super ist, dass das Gerät direkt funktioniert.

Das Kind muss seinen Technifanten einfach nur auspacken, ihm eins der Hütchen aufsetzen, schon beginnt das Hörspiel oder das erste Lied.

Da jeder Hut 2 GB Speicherplatz bietet, finden hier noch weitere eigene MP3s oder gekaufte Technifant-Hörspiele Platz. Braucht man neuen Input, bietet TechniSat über 6000 Inhalte ab 0,99 € zum Download an – mit Stories von Bobo Siebenschläfer, Disney, Lego bis hin zu Benjamin Blümchen und TKKG.

Andrea Zschocher

Schon für Kleine geeignet

Mein jüngstes Kind war zum Testzeitpunkt drei Jahre alt und kam mit den Hütchen eigentlich ganz gut zurecht. Aber das richtige Aufdrehen, das Hütchen muss in einer bestimmten Position "verkanten", damit es nicht runter fällt, bereitete anfangs etwas Probleme. Hier waren die älteren Geschwister aber immer gern bereit zu helfen, solange es nur endlich losgeht mit den Hörspielen ...

Auch ältere Kinder können den Technifanten gut nutzen

Unser Großer (6) lauscht lieber gebannt den spannenden Geschichten. Und trotz – oder sogar wegen – des Elefanten-Looks, kam das Gerät auch bei ihm von Anfang an gut an. Denn er liebt nicht nur Tiere, der Technifant hat auch ein Feature, dass vor allem für Grundschul-Kinder super ist: Er spielt Podcasts, Hörspiele oder Playlists von Mamas oder Papas Handy via Bluetooth ab, funktioniert also auch als Lautsprecher. Bei uns klappt das super. Das Smartphone bleibt bei den Eltern und das Kind kann ungestört Podcasts in seinem Zimmer hören – ganz ohne in Versuchung zu kommen, sich das Handy zu schnapppen, um drauf rum zu tippen.

Einzige Schwierigkeit bei uns im Test: Will man Bluetooth aktivieren oder deaktivieren, muss man längere Zeit auf den Lauter-Knopf drücken. Stellt das Kind später beim Hören im Kinderzimmer zu lange laut, kappt es also die Verbindung. Dann müssen die Eltern wieder ran und helfen. Bei uns kam das im mehrwöchigen Technifant-Test aber nur zwei Mal vor.

Andrea Zschocher

Bluetooth und die Innenstadt

Wir wohnen mitten in Berlin und leider hat die Bluetooth Verbindung zwischen meinem Smartphone und dem Technifanten öfter nicht so gut funktioniert. Also: Es konnte durchaus eine Verbindung aufgebaut werden, aber sobald die Kinder sich in den nächsten Raum begaben, wurde nichts mehr abgespielt. Und wir wohnen hier eher beengt, so dass ich diesen Kontaktverlust nicht erwartet hätte.

Wir haben daher alles noch mal neu verbunden und das funktionierte dann auch. Aber das hat mir die Freude am Technifanten kurzzeitig ein wenig verleidet, gerade in Zeiten in denen es schnell schnell gehen muss, weil Kinder ja selten viel Geduld haben.

Im Test: Technifant pink

Ein echtes Plus ist, dass sich die Elefanten alles merken können. Beim Technifanten heißt das: Setzt das Kind ein Hütchen ab, geht es beim nächsten Aufsetzen an dieser Stelle weiter. Es sei denn, das Gerät wird komplett ausgeschaltet. Die Hütchen-Geschichte „Wissen macht Spaß“ mochte unser Großer besonders gern. Ich muss sagen, dass ich sie auch ganz gut gemacht finde. Mir ist eine angenehme Stimme wichtig. Hier nervte nichts. Sehr entspannend ;)

Außer, der Technifant fällt vom Hochbett. Das war zwar nicht der Plan, aber so konnten wir gleich den Punkt Stabilität testen. Wer sich also fragt: Wie robust ist der Technifant? Unserer ist trotz Sturz aus über 1m Höhe noch unversehrt. Er ist also wirklich ziemlich stabil.

Audioplayer mit Nachtlicht-Funktion

Der Technifant spielt übrigens nicht nur Gute-Nacht-Geschichten und -lieder, er lässt sich auch als Nachtlicht nutzen. Farbwechsel und Helligkeit sind variabel einstellbar – und er verfügt über eine Abschaltautomatik. Was ich als Mama echt gut finde. Bedienen lässt er sich tatsächlich recht intuitiv. Wir Eltern brauchten trotzdem etwas länger als unser Kind, bis uns klar war, wie wir das Licht einstellen. Aber nun ja, wir hätten auch die Anleitung lesen können ;)

Die Kurzfassung zur Bedienung des Technifanten:

  • Der rote Knopf ist für Play und Pause,
  • Drückt das Kind auf Orange, wird die Geschichte oder das Lied lauter, auf Gelb leiser.
  • Mit Grün geht es ein Kapitel oder Lied zurück, mit blau eins nach vorne.
  • Es gibt insgesamt zwei Modi, die du unten am Technifanten ("unter seinen Füßen") einstellen kannst. Modus 2 bringt die Nachtlichtfunktion dazu.
  • Wer es nutzen möchte, hält die gelbe Taste ein Weilchen gedrückt. Die Helligkeit steuern nach dem Einschalten die orangefarbene und gelbe Taste.
  • Grün und blau verändern die Farbe des Lichts.

Auch auf Reisen bewährte sich die Dreier-Kombi aus Audio-Player, Bluetooth-Lautsprecher und Nachtlicht schon. Der Akku hält bis zu zehn Stunden.

Andrea Zschocher

Macht ihr das bitte leiser ...?

Meine Kinder ignorieren die gelbe Taste ja gern mal weil sie Musik und Hörspiele gerne laut hören. Ich finde, dass der Technifant tatsächlich sehr laut werden kann, wenn man da nicht eingreift. Ich habe da auch ein Zimmer weiter noch mithören können und muss deswegen öfter darum bitten, den Elefanten etwas leiser zu stellen. In Verbindung mit unregulierten Kopfhörern hätte ich da Sorge, dass es viel zu laut wird.

 

TechniSat TECHNIFANT - Audioplayer und Nachtlicht für Kinder im Elefanten-Look
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Die Vor- und Nachteile des Technifanten im Überblick:

  • Ihr könnt direkt nach dem Auspacken loshören. Ohne komplizierte Vor-Einstellungen oder Abo-Modelle.
  • Das Design spricht eher kleine Kinder an, ist aber nicht so intuitiv wie z.B. die Toniebox zu bedienen. Es braucht etwas Übung – auch beim Aufsetzen der Lieder- und Hörspiel-Hütchen.
  • Der Technifant funktioniert nicht nur als Audioplayer, sondern auch als Bluetooth-Lautsprecher und Nachtlicht (ein LED Lichtring umrahmt ihn in verschiedenen Farben).
  • Die Bedienung muss man sich erst mal etwas erarbeiten. Wer z.B. Bluetooth aktivieren oder deaktivieren möchte, muss längere Zeit auf den Lauter-Knopf drücken. Stellt das Kind danach beim Podcast-Hören zu lange laut, kappt es die Verbindung.
  • kein WLAN nötig, aber Bluetooth-fähig – das ermöglicht Streaming vom Smartphone.
  • Die Lautstärke ist auf 75 Dezibel begrenzt, das war für unsere Kids im Test aber schon relativ laut. Es gibt auch keine App o.ä., mit der wir Eltern die Lautstärke aus dem Nachbarzimmer steuern können.
  • Der Akku hält bis zu zehn Stunden.
  • Ich würde das Gerät aufgrund des Akkus nicht mit ins Bett geben. Einfach zur Sicherheit.
  • Große Auswahl an Hör-Inhalten, mehr als 6000 Downloads (ab 99 Cent), per USB-Stick kann man eigene Inhalte vom PC/Mac auf einen Hut laden.
  • 19 Euro (oft gibt es auch günstigere Angebote) für einen Lieder- oder Hörspiel-Hut sind nicht wirklich günstig.
  • Der Technifant ist sehr stabil, made in Germany und den Verpackungs-Karton mit Tür und Dach-Option können die Kids als Spielhaus benutzen.

 

Maike Mauer

Test-Urteil: "Mag ich"

Das Fazit unseres Großen (6): "Ich mag den Technifanten und höre am liebsten Geschichten und Podcasts damit." Die Lautstärke ist reguliert auf maximal 75 Dezibel. Wobei auch mir der Technifant im Test eher laut vorkommt. Ich würde das Gerät jedenfalls nicht mit ins Bett geben – auch aus Sicherheitsgründen (Stichwort: Akku).

Wir haben außerdem eine Toniebox seit unser Mini 2 Jahre alt ist. Welcher Audioplayer gerade mehr in Gebrauch ist, variiert immer mal wieder, seit auch der Technifant ins Kinderzimmer eingezogen ist. Die Figuren waren anfangs natürlich der Hit. So langsam verlieren sie ihren Reiz – oder sind vielleicht auch nicht mehr so richtig cool fürs Grundschulkind. Das gilt allerdings auch für die Hüte.

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Inzwischen gibt es übrigens ganz generell eine tolle Auswahl an Audioplayern für Kinder:

Apropos Urlaub mit dem Technifanten. Für die bewegungsreicheren Parts hätte unsere Kollegin Anna noch einige Ideen:

Erlebnisurlaub mit Kindern: 6 aufregende Abenteuer Abonniere uns
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** Hinweis: Die familie.de-Redaktion hat das Produkt zum Test kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Dies hatte keinerlei Einfluss auf die Berichterstattung.

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