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Diese 3 beliebten Marken-Hautcremes fallen bei Öko-Test durch

Diese 3 beliebten Marken-Hautcremes fallen bei Öko-Test durch

Hautcremes getestet

Hautpflege gehört zum Alltag dazu. Viele Eltern verwenden dafür häufig Allzweckcremes für Gesicht und Körper, die die Haut der gesamten Familie mit Fetten und Feuchtigkeit versorgen soll. Vertraut ihr dabei auch auf bewährte Marken? Ein aktueller Hautcreme-Test zeigt, dass vor allem drei der großen Marken auf bedenklichen Mineralölfetten basieren.

13 von 21 Hautcremes sind "sehr gut"

Öko-Test hat 21 Allzweckhautcremes genau unter die Lupe genommen und deren Inhaltsstoffe verglichen. Darunter sind Produkte von bekannten Supermärkten und Discountern, aber auch Drogerieprodukte und zertifizierte Naturkosmetik. Die natürliche Kosmetik schneidet insgesamt am besten ab. Alle getesteten Naturkosmetik-Cremes sind mit "sehr gut" bewertet.

Auch die preiswerteren Cremes von Aldi, Kaufland, Edeka, DM und Rossmann haben bezüglich der Inhaltsstoffe mit der Bestnote erhalten. Ein gutes Hautpflegeprodukt kann also durchaus auch vom Discounter oder der Drogerie-Eigenmarke stammen. Man sollte sich nicht unbedingt auf Marken verlassen.

lavera basis sensitiv Creme – Allzweckcreme - Naturkosmetik – vegan - Bio-Aloe Vera & Bio-Mandelöl
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SANTE Naturkosmetik Soft Cream Bio-Granatapfel & Feige, Gesichtscreme, 150ml
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KNEIPP Wiesenkräuter Creme 150 ml Creme
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Drei bekannte Marken nur "mangelhaft"

Untersucht wurden die Cremes hinsichtlich problematischer Inhaltsstoffe wie Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH), die als krebserregend gelten bzw. das Erbgut schädigen können. Sie kommen als Verunreinigungen in Paraffinen vor. Im Test fielen vor allem drei sehr bekannte Marken dahingehend negativ auf:

  • Dove Feuchtigkeitscreme (Unilever): MOAH, Paraffine
  • Nivea Creme (Beiersdorf): MOAH, Paraffine
  • Florena Creme (Beiersdorf): MOAH Paraffine, BHT

ÖkoTest weist darauf hin, dass der Beiersdorf-Konzern mit seiner Nivea-Creme, die sicherlich viele von euch daheim benutzen, Marktführer im Segment der Allweckcremes ist. Doch seit über 100 Jahren wurde laut dem Verbrauchermagazin die Rezeptur fast nicht verändert bzw. angepasst. Dabei würden die mit "sehr gut" benoteten Produkte zeigen, dass es eben auch ohne erdölbasierte Fette geht, die man durch natürliche Öle und Wachse ersetzen könne.

Weiterhin wurden die Cremes alle auf PEG/PEG-Derivate untersucht, die die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen können. Diese wurden in zwei Produkten nachgewiesen. Bei der Marke Nivea und einer weiteren bekannten Creme hat die Laboranalyse Duftstoffe entdeckt, die bei Kindern Allergien auslösen können.

Die gesamten Testergebnisse könnt ihr im Detail zu allen Marken bei Öko-Test erhalten.

Billig heißt nicht unbedingt schlecht

Der Öko-Test-Vergleich zeigt wieder: Bekanntere renommierte Marken sind nicht unbedingt besser als billige Discounterprodukte. Diese kommen auch mit anderen Inhaltsstoffen aus und sind preislich deutlich günstiger. Wir vertrauen ja häufig bestimmten Marken und verbinden damit ein gewisses Qualitätsversprechen, doch Vergleichstest zeigen: Auch die Drogerieeigenmarken und Discounterprodukte können da durchaus mithalten. Ihr könnt eure Creme also durchaus beim Supermarkt eures Vertrauens erwerben.

Hier verraten wir euch genau, worauf ihr bei Produkttests von Öko-Test und Co. besonders aufpassen könnt:

Bildquelle: Getty Images/triocean

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