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Playbrush im Test: Unsere Erfahrungen mit der besonderen elektrischen Zahnbürste

Zahnpflege

Playbrush im Test: Unsere Erfahrungen mit der besonderen elektrischen Zahnbürste

Zähne putzen ist in Familien oft ein Streitthema. Denn wir Eltern wissen um die Wichtigkeit dieses täglichen Rituals, unsere Kinder haben da nur nicht immer ein Einsehen. Das kennen wir in der Redaktion auch. Deswegen hat unsere Kollegin die Playbrush mit ihren zwei Kindern ausprobiert. 

Zwei Kinder müssen in der Familie der Kollegin Zähne putzen. Kind 1 putzt seine Zähne vorbildlich, gewissenhaft und ohne Diskutieren. Kind 2 dagegen putzt widerwillig, nachlässig – und selten freiwillig. Da kam ihr die Idee der Playbrush gerade recht. Denn laut Werbeversprechen soll diese Zahnbürste das Zähneputzen dank Spiele-Aufsatz für alle Beteiligten angenehmer machen.

Familie.de macht Playbrush- Test

Unsere Kollegin berichtet von ihrem Playbrush-Test mit ihrem Nachwuchs folgendes: Irgendwie langweilig: Jeden Tag gibt es bei uns Probleme mit der regelmäßigen, gründlichen und konzentrierten Zahnpflege.

„Ich kann nicht putzen, mein Zahn wackelt“, „Die Zahnpasta schmeckt voll eklig!“ „Die Luise putzt auch nur abends ihre Zähne, das ist voll ungerecht!“, „Ich hab den ganzen Tag nichts Süßes gegessen, ich brauch keine Zähne zu putzen.“ „Ich bin viel zu müde!“

Keine Lust auf Zähne putzen

Jeden Tag dürfen wir uns mit neuen Ausreden und Argumenten auseinandersetzen. Einzig und allein wenn der Zahnarzt im Kindergarten vorbei geschaut hat, läuft’s für eine Woche wieder etwas besser. Danach wird wieder diskutiert, argumentiert, geschimpft. Wir haben Zahnputzreime probiert, nebenher Musik gehört, alle gemeinsam geputzt, eine Zahnputzuhr und eine elektrische Zahnbürste angeschafft, eine Eiskönigin-Zahnbürste gekauft – das Thema Zähneputzen bleibt wie es ist: schwierig.

Unser neuestes Experiment wird also die Playbrush, die die tägliche Mundhygiene zum interaktiven Motivationsspiel machen soll.

Playbrush - der Game-Controller für Zahnputzmuffel

Und so funktioniert Playbrush im Test

Eigentlich ist es ganz einfach. Den Spiele-Aufsatz auf die normale Handzahnbürste stecken, das Smartphone neben dem Waschbecken platzieren und die Playbrush-App starten. Schon kann der Spaß beginnen.

Via Bluetooth-Übertragung verwandeln sich die Putzbewegungen in animierte Spielzüge, die sich über das Display ganz einfach verfolgen lassen und dort kleine Plaque-Monster bekämpfen. Die Zahnbürste wird damit zur Steuerung für das Smartphone-Spiel. Der innovative Algorithmus der Playbrush soll dabei erkennen, ob alle Zähne erreicht wurden. So erhalten die Sprösslinge auf spielerische Weise ein motivierendes Feedback zum Putzergebnis und lernen, dass Zähneputzen Spaß machen kann.

Mindestanforderungen für Playbrush: Die Playbrush ist für Smartphones und Tablets mit Android 4.4 und Bluetooth iPhone 4S (und höher) und iPad 3 (und höher) geeignet.

So verlief unser Playbrush-Test

Zähneputzen – und dabei mit dem Handy spielen? Da leuchten die Augen der beiden Testkinder! Erstmal müssen wir unsere neue Zahnbürste startklar machen: Playbrush über USB laden – und die kostenlose App (gibt’s für Android, iPhone und iPad) runterladen. Das ist schnell erledigt.

Vor der ersten Benutzung darf sich jedes Kind sein eigenes Profil anlegen. Das ist super, denn so kann die ganze Familie mit nur einem Gerät putzen.

Dann einfach den Playbrush-Aufsatz auf die normale Handzahnbürste aufstecken. Funktioniert bei den Kinderzahnbürsten bestens, bei Mamas dickem Exemplar passt der Aufsatz gerade so drauf, mit ein bisschen Wasser flutscht die Bürste besser. Bluetooth aktivieren, Spiel öffnen – und jetzt kann es losgehen mit der fröhlichen Monsterjagd.

Das Spiel ist kinderleicht und funktioniert ganz intuitiv: Wenn die kleinen Monster von oben kommen, wird oben geputzt, wenn sie von rechts kommen, wird rechts geputzt. Oben wird angezeigt, wie viele Punkte das putzende Kind schon erreicht hat und wie viel Zeit noch übrig bleibt. Zwischendrin gibt es immer mal wieder extra Lob!

Nach zwei Minuten ist der Spaß zu Ende, die Putzstatistik erscheint: Wo wurde wie gut geputzt?

Unser Fazit zum Playbrush-Test

Noch nie gingen zwei Minuten so schnell vorbei! Die Spielidee ist simpel, macht aber Spaß, zumal die Aufgabe gar nicht so leicht zu erfüllen ist. Wenn die Monster von links kommen, darf nicht wahllos irgendwo links im Mund irgendwie rumgefuchtelt werden. Nein, hier gilt es mit Geschick alle Zähne zu putzen – und an einer Stelle löst sich das Monster dann auch endlich in Luft auf. Puh, jetzt aber schnell mit der Bürste nach oben, denn da sind auch schon wieder fünf kleine Monster im Anmarsch.

Was beim Playbrush-Test auffällt

Die Sechsjährige beginnt schnell hektisch hin und her zu schrubben, nur um endlich das Monster zu treffen. Was sich dann aber auch im Ergebnis niederschlägt ... Deshalb nutzen wir die Glücksgefühle der Kinder, um nach dem Spiel an allen wichtigen Stellen nachzuputzen. Nur so sind wir uns sicher, dass auch wirklich alle Zähne sauber sind.

Der große Bruder mit seinen neun Jahren putzt übrigens so gut, dass er schnell die familieninterne Führung übernimmt. Was auch uns Eltern motiviert, noch gründlicher und konzentrierter zu putzen. Ja, das Spiel macht durchaus auch Erwachsenen Spaß, das müssen wir zugeben!

Wichtig: Man muss gerade vor dem Spiegel stehen, so funktioniert die App am besten.

Wo gibt es die Playbrush zu kaufen?

Die Playbrush gibt es vor allem online zu kaufen. Auch die Aufsätze für die elektrische Zahnbürste, die es mittlerweile ebenfalls im Sortiment gibt, könnt ihr vor allem online erwerben.

Playbrush Smart Sonic, smarte elektrische Schallzahnbürste für Kinder mit interaktiver Spiele-App (Blau)

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Playbrush Smart, smarte Kinder-Zahnbürste mit Apps zum spielerischen Erlernen des Zähneputzens (Blau)

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Playbrush Smart One, Elektrische Schallzahnbürste mit neuartigen Feedback-Features und intelligenter App, navy

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Playbrush Smart Sonic Elektrische Zahnbürste, weiche Borsten, geeignet für Kinder ab 3 Jahren, rotierende Schallbewegungen, 2 Reinigungsmodi, Drucksensor, Rosa

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Playbrush Smart Sonic Aufsteckbürsten Original, 2er Pack, MEDIUM, Weißblau

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Diese zwei Spiele auf der Playbrush haben wir getestet

  • Utoothia: Hier muss der Spieler durch zwölf verschiedene Länder reisen, um die zwölf magischen Zähne einzusammeln. In jedem Land gilt es unterschiedliche Zahnputz-Challenges zu bestehen: So lautet eine Herausforderung: an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die rechten unteren Zähne besonders gut zu putzen.
  • Utoothia Sky: Hier besteigen die kleinen Zahnputz-Abenteurer eine magische Flugmaschine und entdecken das Märchenland Utoothia von oben. Ziel ist es, so weit wie möglich zu fliegen und unterwegs Zahnsterne einzusammeln. Je genauer geputzt wird, desto besser das Ergebnis.

** Hinweis: Die familie.de-Redaktion hat das Produkt zum Test kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Dies hatte keinerlei Einfluss auf die Berichterstattung.

Zahnputzlieder für mehr Spaß am Zähneputzen

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Andrea Zschocher
Das sagtAndrea Zschocher:

Meine Meinung

Ich habe die Playbrush im Gegensatz zu meiner Kollegin nicht getestet. Ich stehe der Idee aber vor allem deswegen skeptisch gegenüber, weil ich der Meinung bin, dass nicht alles digital begleitet werden muss. Sicherlich habe ich hier Glück, dass meine drei Kinder mit leidlich Lust ihre Zähne putzen.

Wir Eltern putzen immer nach, auch weil mir die Zahngesundheit meiner Kinder sehr wichtig ist. Das ist generell ein Tipp von mir an alle Eltern: Putzt solange wie möglich nach! Für mein Buch über die Wackelzahnpubertät habe ich mit vielen Zahnärzten und Zahnärztinnen gesprochen. Alle haben ihren Kindern bis ins Teenageralter die Zähne nachgeputzt.

Bildquelle: Playbrush

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