Miteinder reden in der Familie


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Metakommunikation hilft bei Problemen

Schon mit kleinen Kindern kann man in einem ruhigen Moment erstaunlich gut Metakommunikation betreiben, das heißt, darüber zu reden, wie man miteinander spricht. Zum Beispiel: „Was können wir tun, damit wir uns nicht jeden Abend kabbeln, wenn es Zeit zum Zähneputzen ist?“ Ab etwa vier Jahren können Sie damit beginnen. „Sie werden erstaunt sein, wie schnell Kinder es lernen, Situationen zu reflektieren und Lösungen zu finden“, sagt  Daniela Liebich. Und noch etwas werden Sie feststellen: Diese Gespräche intensivieren und verbessern Ihre Beziehung zu Ihrem Kind enorm. Denn die Aufforderung zum Gespräch signalisiert auch: „Ich will mit dir gemeinsam das Problem lösen und halte dich für kompetent, etwas dazu beizutragen.“ Und noch eines: Natürlich hilft es, wenn man die Regeln der Kommunikation und der Metakommunikation kennt und einige „Tricks und Kniffe“ beherzigt, die dazu beitragen, Störungen zu vermeiden. Aber mindestens genauso entscheidend ist die innere Haltung, die wir unseren Kindern gegenüber einnehmen. Mit viel Liebe, Zugewandtheit, Offenheit und der festen Überzeugung, dass es nie wirklich böser Wille ist, wenn Kinder mal nicht hören, klappt es einfach besser. Nicht immer, aber immer öfter.