Vorschriften beim Gründen einer Kita

Welche Kita-Vorschriften es im Einzelnen gibt, lässt sich für Deutschland nicht allgemeingültig sagen, denn jedes Bundesland hat ein eigenes Kindertagesstättengesetz, eigene Verordnungen und Richtlinien.


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Kita-Vorschriften einhalten


Vorgeschrieben ist in jedem Fall die Betreuung der Kinder durch qualifiziertes pädagogisches Personal. Wer diese Voraussetzung selbst nicht erfüllt, muss ausgebildete Mitarbeiter anheuern. Auch für die Räumlichkeiten einer Kindertagesstätte gibt es etliche Bestimmungen:

•   zur Quadratmeterzahl pro Kind,
•   zum Außengelände,
•   zur Aufteilung der Räume,
•   zu ihrer Helligkeit,
•   Wärme,
•   Trockenheit,
•   Sauberkeit und
•   Sicherheit.

Da ist es gar nicht so leicht, ein geeignetes Objekt für die Kita zu finden: mit einem Vermieter, der notwendige Umbauten akzeptiert, mit Anwohnern, die nicht über sogenannten Kinderlärm klagen, und all das in gewünschter Lage zu einem angemessenen Preis.

Wer sich von derlei Herausforderungen bei der Kita-Gründung nicht beeindrucken lässt, hat schon halb gewonnen. Sabine Schäfer selbst hat frühzeitig Kontakt zu den Ämtern aufgenommen, offen um Rat gefragt und damit gute Erfahrungen gemacht: „Meine Ansprechpartner waren sehr kooperativ und haben mich wunderbar unterstützt.“

Die schwierigsten Klippen umschiffte sie mithilfe von Experten. Beim Erstellen des Finanzplans etwa stand ihr ein Pensionär von „Alt hilft Jung e.V.“  zur Seite. Die Mitglieder dieses Vereins, allesamt ehemalige Führungskräfte aus der Wirtschaft, haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Wissen aus ihrem Berufsleben an die nächste Generation weiterzugeben. Das pädagogische Konzept für ihre Kita „Hotz'n Plotz“ wiederum erarbeitete Sabine Schäfer gemeinsam mit einer Erzieherin, die sie über eine Anzeige in einem Pädagogen-Forum fand.


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