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Ich. Will. Aber. Nicht.

Trotzphase? Wie wir unsere Kinder durch die Auto­nomie­phase begleiten, ohne selbst auszurasten

Trotzphase? Nö! Autonomiephase.
Trotzphase? Nö! Autonomiephase. (© Photographer and Illustrator)

Die Trotzphase – richtiger: Autonomiephase – mit ihren typischen Gefühls-ausbrüchen von Level 1 bis 10 ist bei Kindern zwischen 2 und 3 bis 5 Jahren völlig normal. Uns Eltern bringt sie trotzdem oft an unsere Grenzen. Woher die heftigen Gefühlsausbrüche "aus dem Nichts" kommen, wie wir darauf liebevoll reagieren und warum sie so wichtig für die Entwicklung unserer Kinder sind. Plus: Ruhig-bleib-Strategien.

Warum wir die Trotz­phase lieber Autonomiephase nennen

„Ich will aber!!!!!!!!“ „Ich kann das schon alleine!“ „Neinnnn!“ Kommen unsere Minis in die Autonomiephase, kann uns Eltern das ganz schön herausfordern. Die meisten Kinder beginnen zwischen 2 und 4 Jahren ihren eigenen Willen zu entwickeln. Bei manchen fängt es auch schon mit 1,5 Jahren an oder sie sind als Kleinkinder "easy", holen das aber mit 5 oder 6 Jahren nach. Allen gemein ist: Sie wollen mit ihren Bedürfnissen gesehen und gehört werden. So wie wir Erwachsenen auch.

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Puuh, was ist denn da los?

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Ich war erst mal ganz schön überfordert mit der Tatsache, dass aus meinem süßen Baby plötzlich phasenweise ein kleiner Wutzwerg wurde, an den ich kaum mehr rankam. Seine Gefühlsausbrüche kamen teils wie aus heiterem Himmel, teils mit Ansage. Zähneputzen, sich an- oder ausziehen, etwas Essen oder ins Bett gehen – alles, was vorher easy klappte, konnte plötzlich zum Drama werden. "Was ist denn da los?" fragte ich mich – und lernte: Alles super, weil: Wichtig für die Entwicklung unserer Kids. Wenn auch echt anstrengend.

"Trotzen" ist ein Grund zur Freude

"Eigentlich sollten sich Eltern über den ersten Wutausbruch ihres Kindes mindestens so sehr freuen wie über seine ersten Schritte. Es ist ein Zeichen, dass sich das Kind super entwickelt", erklärt Sozialpädagoge Ulric Ritzer-Sachs. Er ist selbst Vater und arbeitet in der Online-Beratung bei der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung. "Diese Zeit ist so wichtig, weil das Kind merkt, dass es ein ganz eigener Mensch mit eigener Persönlichkeit und Bedürfnissen ist." Aber klar: Die Autonomiephase kennen auch viele unter dem Begriff „Trotzphase“, weil sie extrem anstrengend für alle Beteiligten sein kann.

Warum sind Kinder "trotzig"?

In der Autonomiephase (alias "Trotzphase") erkennen unsere Kinder, dass sie immer mehr Dinge selbst tun können ("Milch in den Becher schütten", "sich anziehen") und selbst bestimmen wollen. Sie entwickeln nun genauere Vorstellungen davon, wie etwas sein sollte ("der rote, statt dem gelben Löffel", "nur noch grüne Lebensmittel", "Jetzt gehen? Auf keinen Fall!"). 

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"Aber sie geraten natürlich immer wieder an Grenzen", erklärt Sozialpädagoge Ulric Ritzer-Sachs. "Das frustriert. Und das kennen wir Erwachsenen ja auch, etwa wenn wir ein Instrument lernen wollen, theoretisch wissen, wie es geht, aber es schlicht noch nicht umsetzen können. So geht es dem 2-, 3- oder 4-Jährigen jeden Tag immer wieder."

Die Kinder beginnen einen eigenen Willen zu entwickeln und das heißt: Sie wollen das auch zum Ausdruck bringen und mit ihren Bedürfnissen gesehen und gehört werden.

Das Kind entwickelt einen Plan und will diesen hochmotiviert umsetzen. Leider scheitert es mitunter, weil es ihm noch nicht aus eigener Kraft gelingt. 

  • Weil seine Hände und Füße das noch nicht gut genug können, es zu klein oder nicht schnell genug sind.
  • Oder weil Mama, Papa und Co. ihm einen Strich durch die Rechnung machen („Nein, mit Hausschuhen kannst du nicht in den Kindergarten gehen!“ „Den Schokoriegel kaufe ich jetzt nicht!“)
  • Und manchmal auch, weil die Bezugspersonen einfach nicht verstehen, was es will. Und das, obwohl sie das doch müssten? Denn die Vorstellung davon, was das Kind möchte, hat es ja klar im Kopf … 

Das Problem: Auch Erwachsene können leider keine Gedanken lesen. Sie sind vor allem bei Kleinkindern darauf angewiesen, Zeichen zu deuten. Was mal super klappt, und mal eben gar nicht. Das frustriert. Wut, Enttäuschung, Angst, Ärger: Die Gefühle kochen hoch. Das Ergebnis kennen auch wir Erwachsenen: Es kommt zu einer Art Kurzschluss, bei dem sich aufgestauter Frust, zum Teil in Kombination mit Sorgen oder Ängsten, explosionsartig entlädt.

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Die Ursache mag uns Erwachsenen oft klein und nichtig erscheinen – aber sie ist die Initialzündung, die zum großen Knall führt. Dein Kind wird von einem inneren Frust überwältigt, den es in diesem Moment selbst nicht kontrollieren kann. Deshalb hilft bei Trotzanfällen weder auf das Kind einzureden noch mit ihm zu schimpfen. Für dich als Mutter oder Vater ist das eine nervenzehrende Situation. Für dein Kind aber genauso.

Tatsächlich ist das Trotzen also kein Fehlverhalten – was das Wort schnell suggeriert –, sondern zeigt, dass das Kind einen wichtigen Entwicklungsschritt geht. Unsere Kinder wollen uns damit auch nicht ärgern oder provozieren. Vielmehr fordern die Kleinen mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln nachdrücklich Selbstständigkeit ein "Ich will das allein machen…" oder es empfindet sich als ungerecht behandelt.

Die Autonomiephase ist für unsere Kinder enorm wichtig

Für Eltern ist die Trotzphase in erster Linie eines: Herausfordernd und anstrengend. Und in manchen Situationen auch peinlich, obwohl es das nicht sein sollte. Denn für Kinder ist diese Entwicklungsphase immens wichtig. Eine ungeheure Beharrlichkeit und Frustrationstoleranz ist die Voraussetzung, um gut durch die ersten Lebensjahre zu kommen.

Stichwort Frustrationstoleranz

Der Ulmer Hirnforscher Prof. Manfred Spitzer beschreibt das so: „Wenn Sie wissen wollen, was Frustrationstoleranz ist, schauen Sie kleinen Kindern beim Laufen lernen zu – die ziehen sich am Tischbein hoch, plumpsen wieder hin, ziehen sich wieder hoch, plumpsen wieder hin. Und das machen sie ein paar Wochen lang. Dann können sie laufen.“ Sie lernen jetzt gerade: Im Leben muss man durchhalten, nicht nachlassen, bis man geschafft hat, was man schaffen will. Dann kann man laufen und ist so richtig stolz auf sich.

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Und so wie unsere Kinder das Laufen lernen, lernen sie auch Schritt für Schritt, ihre eigenen Emotionen zu regulieren und Geduld zu haben, wenn Wünsche oder Bedürfnisse nicht sofort befriedigt werden. In der Trotzphase pendeln Kinder zwischen dem Wissen „Ich bin ich. Und ich habe einen eigenen Willen!“ und den noch unzureichend ausgebildeten motorischen oder sprachlichen Fähigkeiten, die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen, die eigenen Vorstellungen umzusetzen. Das kann enorm frustrieren. Und mal ehrlich: Das geht uns manchmal selbst im Erwachsenenleben noch so, oder?

Trotzphase: Es gibt viel zu lernen, für unsere Kids und uns

Kinder in der Trotzphase lernen viel für ihr späteres Leben: Sie lernen, ihre Gefühle zu fühlen und mit ihnen umzugehen, und sie üben sich kontinuierlich im Umgang mit Stress und Frustration – all das ist für das soziale Miteinander unerlässlich. Und allein deshalb lohnt es sich für uns Eltern, dass wir die "Trotzanfälle" unserer Kinder möglichst ruhig und liebevoll begleiten und ihnen geduldig zur Seite stehen.

Ist das einfach? Nein. So gar nicht. Aber vielleicht hilft es, sich immer wieder zu sagen: Es hat nichts mit bösem Willen und Erziehung zu tun. Kinder tun in der Regel etwas für sich, nichts gegen uns. Wenn sich unser kleines Wutmonster schreiend auf dem Boden wälzt, ist das weniger ein taktisches Manöver, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen – die Kinder selbst erleben diesen Zustand vielmehr als eine Naturgewalt, die gerade über sie hereinbricht.

Sarah Plück

Zweites Kind – zweite Autonomiephase

... und alles ist anders. 

Unsere Kleine ist mittlerweile gar nicht mehr so klein und mitten in der Autonomiephase (Stichwort: Terrible Two). Ich wusste ja schon, dass unser Großer uns noch nicht wirklich gelehrt hatte, was es bedeutet ein Kind in der Autonomiephase zu haben, aber nun ist es soweit.

Ich höre gerade das Hörbuch "Das gewünschteste Wunschkind - Der entspannte Weg durch die Trotzphase" und hatte schon das ein oder andere AHA-Erlebnis. Zum Beispiel: Nicht für jedes Problem, jede Trauer muss eine Lösung her. Kind will nicht in den KiGa? Da darf das Kind wütend sein, wir Eltern begleiten das, gleichzeitig geht das Kind trotzdem in den KiGa.

Das wir scheinbar doch ganz gut und vor allem ruhig auf unsere Tochter eingehen, spiegelte uns letztens unser Sohn. Die Wutzwergin und wir Eltern kamen den ganzen Nachmittag in Situationen, die meiner Tochter viel Kooperation abverlangten.

Mit jeder Kooperation merkten wir schon, dass der Rucksack leerer wurde. Im Bett dann die Explosion, weil Papa sie hinlegen wollte (und nicht Mama), sie wollte noch trinken und alles war doof. Während mein Mann also Wasser holte, sprach unser Sohn ganz ruhig mit seiner schreienden und weinenden Schwester, versuchte auf sie einzugehen und sang ihr schließlich etwas vor. "Mama, ich habe M. etwas vorgesungen, damit sie nicht mehr so weinen muss." 

Sarah Plück
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Erste Hilfe bei Gefühlsausbrüchen

  1. Stichwort Sicherheit: Wir können darauf achten, dass unsere Kinder sich in ihrer unermesslichen Wut nicht verletzen können.
  2. "Ich bin da" signalisieren: Manchen Kindern tut es gut, wenn wir als Eltern auf Augenhöhe gehen und sie sanft halten oder in den Arm nehmen. Der Körperkontakt und die Botschaft „Ich bin bei dir, ich hab dich lieb“ lassen sie schneller wieder zur Ruhe kommen und geben dem Kind das Gefühl, dass es okay ist, dass es da gerade seine Gefühle überwältigen. Wir haben es trotzdem lieb.
  3. Nichts aufzwingen: Wenn dein Kind nicht festgehalten werden möchte, ist das auch okay. Sei einfach da.
  4. Keine klugen Reden: Während eines Gefühlsausbruchs aufs Kind einzureden ist völlig nutzlos. Ist es bei uns Erwachsenen ja auch… 
  5. Ruhe bewahren: Versuchen wir also erst mal kurz durchzuatmen, Empathie zu zeigen, die Situation zu spiegeln á la "Ich sehe: XY macht dich wütend" oder "Das frustriert dich sehr, dass ….". Dadurch bleiben wir selbst ruhiger, das Kind lernt, dass seine Gefühle berechtigt sind und wir helfen ihm, Emotionen selbst zu benennen und auszudrücken.
  6. Nicht schreien / schimpfen / die Geduld verlieren. Wem das gelingt: Hut ab :) Falls es in einem schwachen Moment doch mal passiert (und das tut es bei vielen), ist das eine Einladung genauer hinzuschauen. Was triggert mich? Was hilft mir, zukünftig ruhig zu bleiben? Wie reagiere ich selbst angemessen?
  7. Hilfreich in der Akut-Situation: einen Schritt zurückzutreten (gern auch wortwörtlich), tief zu atmen oder ein Glas kaltes Wasser zu trinken, um nicht in die Stress-Spirale zu rutschen. Win-win: Bleiben wir ruhig, wirkt sich das positiv auf unser Kind aus.
  8. Wenn es eskaliert: Bitte keinen Gefühlsausbruch persönlich nehmen. Selbst ein "Blöde Mama, doofer Papa" und Fieseres meint das Kind nicht generell – nur eben im Augenblick. Dein Kind schlägt, beisst, kratzt? Da dürfen Eltern selbstverständlich Grenzen setzen, diese artikulieren und das Kind auch sanft festhalten. 
Kein Kind im Trotzalter möchte seine Eltern durch Trotz beleidigen oder ihre Liebe und Geduld auf die Probe stellen. Wem das bewusst ist, der weiß: in ein paar Minuten ziehen die Wolken vorüber. Dann nehmen wir uns in die Arme und reden darüber.

Das zu begreifen ist das eine. Das andere sind unsere eigenen Trigger und Gefühle, mit denen wir Eltern konfrontiert werden, wenn sich unser süßes Mini-me plötzlich in ein Monsterchen verwandelt: Hilflosigkeit. Wut. Unverständnis. Ihr kennt das wahrscheinlich… Hier kommt 3x Trost:

  1. Alles ganz normal! Allen Eltern geht es in diesen Situationen ähnlich.
  2. Die Wutanfälle haben definitiv nichts mit "schlechter Erziehung" zu tun. Sie sind ein Teil der Entwicklung. Jedes Kind muss samt Eltern da durch. Im Zweifel holen unsere Kids eine kaum ausgelebte Autonomiephase zum Schulbeginn nach. 
  3. Kinder zeigen sich mit all ihren Emotionen vor allem bei Menschen, zu denen sie volles Vertrauen haben und bei denen sie sich sicher fühlen. Denn da können sie (endlich) loslassen.

Nur wer selbst ausgeglichen ist, kann angemessen für sein Kind da sein. Was bringt dich in Balance? Für viele ist Bewegung ein Schlüssel. Sport hilft einen klaren Kopf zu bewahren. Wenn du im stressigen Familienalltag keine Zeit hast für den Weg ins Fitnessstudio, dann geben dir zum Beispiel Gymondo* und Udemy* die Möglichkeit, Kurse von Zuhause aus zu besuchen.

Der Eltern-Endgegner: Wutanfälle in der Öffentlichkeit

Gefühlsausbrüche wie die typischen Wutanfälle in der Öffentlichkeit sind die schlimmsten, keine Frage. Und garantiert steht mindestens ein Mensch daneben, wenn sich das Kind gerade brüllend auf den Boden wirft und gibt entweder kluge Tipps zum Besten und oder murmelt etwas Unverständliches von wegen „Früher hätte es sowas nicht gegeben“ vor sich hin. Sparen wir uns eine Reaktion darauf. Jetzt hilft nur: Das Außen ausblenden und sich seinem Kind zuwenden.

Hilfreich dabei ist die Glasglockentechnik:

Dabei stellen wir uns vor, gemeinsam mit dem wütenden Kind unter einer Kuppel zu sitzen. Schall kann weder hinein noch hinaus. Negative Kommentare können unser Kind und uns nicht erreichen. So gelingt es leichter, das Außen auszublenden und die gesparte Energie dafür zu nutzen, das Kind zu begleiten und die Situation aufzulösen. Klingt abgehobener, als es ist.

Mir erspart diese Technik inzwischen das schlechte Gewissen, wegen anderer Menschen nicht so für mein Kind da gewesen zu sein, wie ich das wollte. Einfach, weil es damit eher klappt, sie auszublenen.

Akute Trotz-Angst? Hier seht ihr noch mehr Tipps, wie wir Eltern unsere Kids in der Autonomiephase unterstützen können:

Trotzphasen beim Kleinkind: 7 Tipps, wie du sie durchstehst
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Wie helfe ich meinem Kind durch die "Trotzphase"

Die Autonomiephase aka Trotzphase ist für uns nicht ohne – und für unsere Minis schon gar nicht. Jetzt braucht es besonders viel Liebe, Zeit und Zuwendung", sagt Sozialpädagoge Ulric Ritzer-Sachs. Wutanfälle sind wichtig, um Emotionen zu verarbeiten und bieten die Chance zu lernen, sich selbst zu regulieren. Das heißt aber nicht, dass sich unnötig frustrierende Situationen nicht auch vorbeugen lassen.

  1. Müde, hungrig, überfordert: Viele Meltdowns entstehen in Situationen, in denen Kinder müde, hungrig oder überfordert sind. Gehen wir also lieber nicht mit einem hungrigen Kind zum Einkaufen, sondern essen erst mal etwas. Oder wir richten die Kleidung für den nächsten Tag gemeinsam nach dem Abendessen und planen morgens extra Zeit zum Kuscheln oder Spielen einzuplanen.
  2. Wie geht es dir? Das baut auf Punkt 1 auf: Sind wir selbst nicht im Stress, können wir unsere Kinder viel leichter ihr Ding machen lassen. Frag dich: Was ausser Stress-Situationen entzerren gibt dir Kraft, um gelassen(er) zu bleiben?
  3. Routinen finden: Rituale geben Sicherheit. In der Autonomiephase dürfen sie sich aber etwas anpassen. Was kann das Kind schon allein? Was möchte – und darf – es selbst bestimmen? In welcher Situation kann es sich schon als selbstwirksam erleben?
  4. Im Zweifel hilft Ablenkung: „Schau mal, da drüben ist ein großer Bagger!“ „Hilf mir doch mal, das Regal mit den Eiern zu finden!“ Kleinkinder lassen sich in manchen Situationen noch leicht ablenken. Die Chance besteht, dass der Sturm so (schneller) vorüberzieht. Und danach können wir in Ruhe miteinander sprechen.
  5. Raus mit der Wut! Aber richtig! Hilf deinem Kind herauszufinden, wie es mit seiner Wut umgehen kann: Wenn die Wut raus muss, hilft es auf ein dickes Kissen einzuschlagen, auf den Boden zu stampfen oder tief zu atmen. Sage ihm deutlich, was erlaubt ist – und was nicht. Schlagen und Treten ist verboten. Den dicken Softball gehen die Tür zu schmeißen ist okay. Entwickelt ganz persönliche Strategien. 
  6. (Vor-)Lese-Tipps: Diese Bücher zum Stichwort "Trotzphase" haben uns und unsere Kinder durch die Autonomiephase begleitet:
Gewünschtestes Wunschkind

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Ich! Will! Aber! Nicht!

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Auch die Trotzphase ist nur 'ne Phase

Die heftigen Ausbrüche der zweijährigen, dreijährigen, vierjährigen Kinder in der Trotzphase klingen auch wieder ab. Fast wie eine erste kleine Pubertät sehen Entwicklungsforscher die Autonomiephase heute als Übergang vom Babyalter in die Kindergartenzeit. Das heißt mit spätestens vier Jahren dürfte sie überstanden sein. Und dann kommt auch schon die Wackelzahnpubertät … 

Test: Welchen Beruf wird dein Kind später ausüben?

Bildquelle: Thinkstock

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