Spiele ab 6 Jahre

Für Kinder ab sechs Jahre dürfen die Spiele schon etwas anspruchsvoller sein. Hier gibts sechs Vorschläge, zum Beispiel das allseits beliebte "Ich packe meinen Koffer" oder "Schere, Stein, Papier".


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Spiele ab 6 Jahre


Murmelparcours

Aufs Klackern kommt es an: Ein paar Murmeln finden sich in fast jedem Kinderzimmer - und dann einfach losgelegt! Ein Beispiel: Alle Spieler bekommen die gleiche Anzahl Murmeln und stellen sich in einem Kreis auf - auf dem Teppich oder auf einem glatten Boden (darauf rollen die Murmeln natürlich viel besser). Dann wird in Richtung Mitte losgeschnickt, immer der Reihe nach. Wer eine oder mehrere Murmeln trifft, darf seine Beute einschließlich seiner eigenen Murmel behalten. Wer hat am Ende alle Murmeln? Eine andere Variante funktioniert mit Brett (z.B. Küchenbrettchen), das an die Wand gelehnt wird: Die Murmeln werden jeweils an die Brettoberkante gehalten und dann losgelassen. Der Startpunkt ist für alle Spieler der gleiche. Auch hier geht es darum, möglichst viele Murmeln auf dem Boden zu treffen und zu behalten.

Spielideen: Murmelparcours


Ich packe in meinen Koffer

Ein Klassiker für lange Autofahrten, aber auch für zu hause: Der Erste fängt an: „Ich packe in meinen Koffer: ein Quietscheentchen.“ Dann kommt der Nächste: „Ich packe in meinen Koffer: ein Quietscheentchen und ein T-Shirt.“ Dann der Nächste: „Ich packe in meinen Koffer: ein Quietscheentchen, ein T-Shirt und eine Zahnbürste.“ Und so weiter: Wer kann sich die meisten Begriffe merken und alle jeweils in der richtigen Reihenfolge wieder auflisten?

„Schnerpfeln“ oder: Münzen an die Wand werfen
Wurfgeschick gefragt: Der Begriff „Schnerpfeln“ stammt aus dem Oberfränkischen und ist sonst kaum bekannt. Das Spiel aber schon: Alle Spieler stellen sich mit einer gleichen Anzahl kleiner Münzen in gleichem Abstand (ca. 3-5 Meter) vor einer Wand auf. Nun wirft oder rollt jeder eine Münze an die Wand. Derjenige Spieler, dessen Münze am nächsten an der Wand liegen bleibt, gewinnt alle Münzen. Wenn man nicht um Geld spielen will: Das Spiel funktioniert auch mit Metallknöpfen.

Weitere Münzentricks
Schnelligkeit zählt:
1. Ein Turm von etwa zehn Münzen liegt auf dem Tisch. Mit einer elften Münze versucht man nun, die unterste des Turmes herauszuschnicken, ohne dass der Turm einstürzt. Gelingt es?
2. Eine Spielkarte wird auf ein Glas Wasser gelegt, und auf die Karte eine Münze. Jetzt die Karte schnell wegschnicken. Fällt die Münze ins Wasser?
3. Achtung, hier geht es schon um die höhere Kunst der Geschicklichkeit und Geschwindigkeit: Einen Arm in die Höhe strecken, den Unterarm im rechten Winkel abknicken. Jetzt eine Münze oder einen ganzen Münzenturm vorsichtig auf den Ellenbogen stellen. Den Unterarm blitzschnell nach vorn klappen, sodass die Hand angesaust kommt und die Münzen im Flug fängt. Zugegeben: Das könnte für Sechsjährige noch zu schwer sein…

Sigoga de Tusco
Strategie auf neun Feldern: Man benötigt ein gezeichnetes Spielbrett mit neun Kästchen (dreimal drei). Auf ihren Grundreihen stellen die Spieler jeweils drei Spielsteine auf, die Spielsteine des einen Spielers in einer anderen Farbe als die des anderen. Abwechselnd bewegt jeder Spieler einen seiner Spielsteine auf ein leeres Feld. Gewonnen hat, wer als Erster seine drei Steine in eine Linie gelegt hat - waagrecht, senkrecht oder diagonal. Nur die Grundreihe der Ausgangsposition zählt nicht als mögliche Gewinnvariante.

Schere, Stein, Papier
Oder auch schnick, schnack, schnuck: Dreimal gehen die geballten Fäuste beider Spieler gleichzeitig auf und nieder, etwa mit den Worten „Schnick“, „Schnack“ und „Schnuck“. Nach dem „Schnuck“ öffnen sie sich und werden zu Schere (gespreizter Zeigefinger und Mittelfinger), Papier (ausgestreckte Hand, ohne die Finger abzuspreizen) oder Stein (bleibt eine Faust). Wer gewinnt? Der Stein schleift die Schere, die Schere schneidet das Papier und das Papier deckt den Stein zu. Geht zu zweit, aber auch zu dritt. Das Spiel lässt sich beliebig oft wiederholen: Wer schafft als Erster z.B. zehn Siege?


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