Wie Teenager sicher surfen - 8 Tipps für Eltern

Ein Leben ohne Smartphone, Facebook und Co.? Für die meisten Jugendlichen ist das heute nicht mehr vorstellbar. Ihre Kinder gehören zur Generation der Digital Natives, das Internet und soziale Netzwerke sind ein fester Bestandteil ihres Alltags. Doch gibt es im Internet nicht nur harmlose Chats und Bilder ihrer Teenie-Idole – es lauern auch Gefahren: Pädophilie, Gewalt, Pornographie und Abzocke.


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Dennoch sollten Sie das digitale Leben Ihrer Kinder nicht negativ sehen – durch das Herumlungern auf dem virtuellen Pausenhof nach Schulschluss ist das heimische Festnetztelefon wenigstens nicht mehr wie früher dauerbesetzt. Das Netz gibt Ihren Kindern die Chance, trotz Schulstress und Zeitmangel Ihr Sozialleben aufrecht zu erhalten und birgt zudem eine unglaubliche Menge an gesammeltem Wissen.

1. Bleiben Sie über die Internetnutzung und Aktivitäten Ihres Kindes informiert



Teenager surft im Web


© Thinkstock

Wenn Sie selbst nicht auf dem Laufenden sind über die Möglichkeiten des Internets, können Sie ihre Kinder nicht schützen. Denn Angst und Skepsis sind schlechte Ratgeber und machen Sie vor Ihren Kindern unglaubwürdig. Fragen Sie also ruhig nach und bleiben Sie interessiert, was gerade Up-to-date ist und was Ihre Kinder im Netz so treiben. Meistens freuen sich Kinder darüber, wenn sie ihren Eltern zeigen können, was man im Internet alles so erleben kann. Lassen Sie sich die verschiedenen sozialen Netzwerke zeigen, die Benutzerkonten Ihrer Kinder, die Lieblingswebseiten und was es sonst noch gerade Spannendes zu entdecken gibt.



2. Richten Sie Ihrem Kind ein eigenes Benutzerkonto ein
Egal ob auf dem eigenen PC im Kinderzimmer oder am Familiencomputer, mit seinem eigenem Zugang kann Ihr Kind nichts Gefährliches installieren. Alle wichtigen Einstellungen sind passwortgeschützt und Sie bleiben der Administrator. Viele Filtereinstellungen, beispielsweise  für die Websuche, lassen sich mit dem Benutzerkonto Ihres Kindes verknüpfen.
3. Installieren Sie zusätzlichen Schutz

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Das Gleichgewicht zu halten zwischen Eltern-Sein und Freunde-Sein ist nicht einfach. Entscheidungshilfen für Eltern.


Jugendschutzfilter sorgen dafür, dass Ihrem Kind keine jugendgefährdenden Inhalte angezeigt werden. Gewalt-, Hass- und Pornoseiten werden aus Suchergebnissen herausgefiltert und können vom Browser nicht mehr  aufgerufen werden. Zudem können Sie eine sogenannte Blacklist erstellen, die bestimmte Seiten und Inhalte sperrt. Filterlösungen gibt es auch bei modernen Routern, ebenso wie Zeitbeschränkungen für den Internet-Zugang. Etwas schwieriger gestaltet sich der Jugendschutz bei manchen mobilen Geräten wie Tablets oder Handys. Bei iOS-Geräten lassen sich zwar mit wenigen Klicks diverse Funktionen wie Ortungsdienste, die Installation und das Löschen von Apps, Änderungen an Benutzerkonten und In-App-Käufe passwortgeschützt verbieten. Bei Android-Geräten jedoch ist der Jugendschutz nur über Apps zu gewährleisten, die das Öffnen von bestimmten Programmen mit einem Passwort sichern und Webseiten sperren.

von Evelyn Hosse




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