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Haushaltstipps

Ein echter Alptraum: So bekämpfst du Larven an der Zimmerdecke

Du hast einen Madenbefall entdeckt? Jetzt ist schnelles Handeln gefragt, denn der Feind vermehrt sich rasant.
Du hast einen Madenbefall entdeckt? Jetzt ist schnelles Handeln gefragt, denn der Feind vermehrt sich rasant. (© Pixabay / Pete Linforth)

Dein Haushalt ist gepflegt und trotzdem tummeln sich Maden an deinen Wänden? Dann haben Motten bei dir Einzug gehalten. Mach ihnen den Garaus!

Warum sich plötzlich Maden tummeln

Machen Maden deinen Haushalt unsicher, sagt das nichts über die Reinlichkeit in deinen vier Wänden. Kriechen Maden umher, sind sie aus Fliegeneiern geschlüpft oder es liegt ein Mottenbefall vor. In der Regel sind es Lebensmittelmotten, die sich in deiner Küche tummeln. Diese können zum Beispiel durch beschädigte Lebensmittelverpackungen in dein Zuhause gelangt sein. Maden sind reine Feinschmecker und lieben Mehl, Gewürze, Kekse, Nüsse, Hülsenfrüchte, Nudeln und Müsli oder Trockenfutter. Je nachdem, welcher Mottenart dein Besucher angehört, kann er auch Fleisch oder Textilien bevorzugen und sich über deine Kleidung aus Wolle, Leinen oder Seide hermachen. Entwickeln sich aus den Maden neue Motten, bekommst du diese oft abends oder nachts zu sehen.

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Den Maden den Kampf ansagen

Motten vermehren sich rasend schnell. Die Mehlmotte beispielsweise legt bis zu 500 Eier, innerhalb von vierzehn Tagen ist sie geschlechtsreif. Schnelles Handeln ist gefragt. Rücke zuerst den Maden zu Leibe. Entsorge alle offenen Lebensmittelpackungen, in denen die Motten Eier abgelegt haben könnten. Benutze für neue Waren am besten Schraubgläser. Entferne die Maden mit einem Staubsauger und gib den Beutel nach draußen in die Mülltonne. Reinige alle Ecken und deine Schränke von innen, außen und oben mit Essig oder weiteren Hausmitteln. Für die Ritzen verwende einen Föhn. Essiggeruch und Hitze können die Plagegeister nicht ausstehen. Wiederhole die Prozedur stetig und lege zum Vorbeugen weiteren Befalls beispielsweise Lorbeerblätter oder Orangenschalen aus.

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So wirst du die Motten los

Haben sich die Maden zur Motte entwickelt, greife zu härteren Geschützen. Besorge dir Mottenpapier oder Mottenkugeln mit Duftstoff zum Verjagen aus deiner Kleidung oder Pheromonfallen aus dem Handel und bringe sie neben deine Lebensmittel. Die Klebefallen enthalten Sexualstoffe, die die Männchen herbeilocken, die daran kleben bleiben. So wird die Fortpflanzung unterbrochen. Um die Restbestände zu vernichten, greife auf den natürlichen Mottenfeind zurück und besorge dir im Garten- oder Baumarkt Schlupfwespeneier. Diese erhältst du in Mengen von bis zu 3000 Stück auf einer Karte, die du an den betroffenen Stellen platzierst. Für uns Menschen ist die Schlupfwespe harmlos. Sie ernährt sich von den Eiern und Motten, bis sie nach ein paar Tagen von selbst stirbt. Da Motten Hitze und Kälte verabscheuen, wasche deine Kleidung heiß oder friere sie ein.

So wirst du die Plage schnell los. Übrigens: Ist der Mottenbefall nicht selbst verschuldet, ist es Aufgabe deines Vermieters, die Kosten für einen Kammerjäger zu übernehmen. Mehr Tricks zum Bekämpfen von Kleidermotten findest du in unserem Lesetipp.

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