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Hefe roh essen: Was sollte ich beachten?

Hefe roh essen: Was sollte ich beachten?

Verträglich?

Hefe ist die treibende Kraft, wenn es um Brot, Pizza und Bier geht. Du fragst dich, ob du Hefe auch roh essen darfst? Hier erfährst du es und wir erklären dir, worauf du noch achten solltest.

Was ist Hefe?

Hefe ist ein Treibmittel, das in der Ursprungsform ein natürlicher Mikroorganismus, nämlich der Sprosspilz ist. Bereits vor vielen Tausenden Jahren nutzten die Menschen die Wirkung von Hefe beim Backen und bei der Bierherstellung. Offiziell erforscht wurde das Gärmittel aber erst im 19. Jahrhundert vom französischen Chemiker Louis Pasteur. Die Hefe, die wir im Supermarkt kaufen können und die meist im 42-Gramm-Block daher kommt, wird in der Regel industriell hergestellt. Wer Hefe mit Zucker und Stärke füttert und sie dabei schön warm stellt, kann beobachten, wie der Hefeteig aufgeht. Kälte und Salz, aber auch Fett, mag die Hefe hingegen überhaupt nicht. 

Kann man Hefe roh essen?

Theoretisch spricht nichts dagegen, kleine Mengen Hefe roh zu essen. Die Hefe kann probiotisch wirken und neben vielen Vitaminen der B-Gruppe stecken unter anderem Folsäure, Biotin und Eiweiße in ihr. Hefe ist übrigens vegan. Dennoch kann der Verzehr von Hefe im Rohzustand aufgrund der Gärprozesse zu Blähungen und Unwohlsein des Magen-Darm-Trakts führen. Reagierst du grundsätzlich empfindlich auf blähende Lebensmittel, solltest du die rohe Hefe lieber weglassen. Falls du aktuell dein Baby stillst, interessiert dich vielleicht, dass Hefe nachgesagt wird, eine milchsteigernde Wirkung zu haben. 

Wie sieht es mit Trockenhefe aus?

Anders als Frisch-Hefe, die zu 70 Prozent aus Wasser besteht, enthält die Trockenhefe überhaupt kein Wasser mehr. Dieses wird ihr bei der Herstellung entzogen. Die dabei verloren gegangenen Hefezellen werden durch das Hinzufügen von Emulgatoren wieder aktiviert. Der Vorteil von Trockenhefe ist die lange Haltbarkeit. Trockenhefe ist nicht roh und du solltest auf den Verzehr verzichten, da das Pulver ungenießbar ist. 

Fazit

Je nach Empfindlichkeit deines Magen-Darm-Trakts kannst du kleine Mengen Hefe auch roh essen. Die frische Hefe kann durchaus gesundheitliche Vorteile haben. Gleichzeitig kann sie für Blähungen sorgen. Am sichersten ist es, die Hefe gebacken in Form eines Kuchens oder Brots zu genießen. Wie wäre es zum Beispiel mit veganen Zimtschnecken

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Bildquelle: pexels/pixabay

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