Für Links auf dieser Seite erhält familie.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder grünblauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
Sushi fürs Baby: Finger weg von rohem Fisch

Vorsicht!

Sushi fürs Baby: Finger weg von rohem Fisch

Sushi ist in Deutschland sehr beliebt. Allerdings sollten Eltern ihre Kleinen nicht damit füttern. Wie viel Fisch Babys essen dürfen, was es dabei zu beachten gilt und weshalb Sushi auf keinen Fall auf den Speiseplan deines Babys gehört, verraten wir dir hier. 

Dürfen Babys Fisch essen?

Babys müssen nicht komplett auf Fisch verzichten. Pro Woche können den Kleinen problemlos um die 20 Gramm angeboten werden. Bereits mit Beginn der Beikost darf der Fisch die Mahlzeiten aufpeppen. Viele Eltern beginnen mit der richtigen Nahrung ab dem fünften oder sechsten Monat. Diese Arten sind für Babys unter anderem geeignet:

  • Lachs
  • Makrele
  • Kabeljau
  • Scholle 
  • Forelle

Die Tiefseefische Lachs und Makrele haben übrigens einen erhöhten Fettanteil. Diese enthalten viel Omega-3-Fettsäuren, die wiederum gut für die Entwicklung des Gehirns und Nervenzellen deines Babys sind. Jod ist ebenfalls enthalten. Es reguliert die Funktion der Schilddrüse.

Warum sollten Babys kein Sushi essen?

Sushi ist roher Fisch und somit absolut ungeeignet für dein Baby. Zum Schutz vor einer Lebensmittelinfektion sollten Eltern dementsprechend ihren Kids kein Sushi anbieten. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, dass Babys sowie Kleinkinder bis fünf Jahre dieses Produkt nicht verzehren sollten. Auch rohe Meeresfrüchte können für die Kleinen ein Risiko darstellen.

Wie lang kannst du Fisch aufbewahren?

Fisch sollte noch am selben Tag gegessen werden, an dem du den Brei zubereitet hast. Außerdem wird davon abgeraten, den Babybrei einzufrieren, da sich in diesem Fall die Struktur der Eiweiße verändert.

Fisch, egal welcher Art, lässt sich gut zusammen mit Kartoffeln oder Reis verarbeiten. Frisches Gemüse wie Erbsen oder Möhren runden die ganze Sache ab. Lachs schmeckt besonders gut mit Fenchel, Spinat oder Nudeln. Die Kreationen sind vielfältig. Gewöhne deinen kleinen Schatz ruhig an die verschiedenen Geschmäcker und Sorten. Dein Baby mag es abwechslungsreich. Fisch ist sehr gesund und für Kinder ein gesundes nahrhaftes Essen.

Fazit

Ihr solltet euren Babys auf keinen Fall Sushi geben, da hier das Risiko einer Lebensmittelvergiftung besteht. Auf Fisch müssen die Kleinen jedoch nicht gänzlich verzichten. So könnt ihr problemlos einen tollen Babybrei mit Forelle, Scholle oder Makrele zaubern. 

Beikost-Quiz: Was weißt du über BLW, Brei und Co.?

Getty Images/ NataliaDeriabina

Frage 1 von 20

Ab welchem Alter empfiehlt die WHO (Weltgesundheitsorganisation) mit der Beikost zu beginnen?

Bildquelle: Getty Images/ comptine

Hat Dir "Sushi fürs Baby: Finger weg von rohem Fisch" gefallen? Wir freuen uns, wenn du den Artikel teilst - und natürlich darfst du uns gerne auf Facebook, Pinterest oder Instagram folgen.

Galerien

Lies auch

Teste dich