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Was sind Konsonanten? Mitlaute einfach erklärt

Vokale und Konsonanten durcheinander.
Vokale und Konsonanten durcheinander. (© unsplash.com / Brett Jordan )

Sicher hast du schon von Selbstlauten und Mitlauten, von Vokalen und Konsonanten gehört. Gar nicht so einfach! Wir erklären dir hier, was Konsonanten sind.

Konsonanten für die Jüngsten erklärt

Unser Alphabet hat 26 Buchstaben von A bis Z. Fünf davon bezeichnen Vokale, also Selbstlaute. Die restlichen 21 Buchstaben bezeichnen Konsonanten. Sie werden auch Mitlaute genannt. Es gibt die Vokale „a“, „e“, „i“, „o“, und „u“. Die anderen Laute sind Konsonanten. Dafür stehen Buchstaben wie zum Beispiel „b“, „c“, „g“, „r“, oder „x“.

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Vokale kannst du alleine aussprechen. Probier doch mal, laut „a“ oder „e“ zu sagen. Du hörst dann auch nur „a“ oder „e“. Mit Konsonanten klappt das nicht. Das merkst du, wenn du etwa versuchst, „g“, „r“ oder „k“ laut auszusprechen. Um Mitlaute auszusprechen, brauchst du zusätzlich einen Umlaut. Wenn du also „g“ sagen möchtest, sagst du „ge“ oder wenn du „r“ aussprechen möchtest, heißt es „er“.

Daher kommt auch der Name Mitlaut. Um einen Mitlaut auszusprechen, muss immer noch ein Selbstlaut mit dazu. Der Begriff Konsonant stammt aus dem Lateinischen. Latein ist eine sehr alte Sprache. Latein ist heute nur noch im Vatikan, einem sehr kleinen Land, eine offizielle Sprache. Das Wort Konsonant setzt sich aus „con“ und „sonare“ zusammen. Die Vorsilbe „con“ bedeutet soviel wie „mit“. Und „sonare“ kannst du mit „lauten“ übersetzen.

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Wissen für große Kinder: Das sind Konsonanten

In der Schule hast du bestimmt bereits gelernt, dass unser Alphabet 26 Buchstaben hat. Diese werden in Vokale und Konsonanten unterschieden. Außerdem gibt es noch Umlaute, dafür stehen die Buchstaben „ä“, „ö“ und „ü“. Vokale werden auch Selbstlaute genannt und Konsonanten Mitlaute. Selbstlaute gibt es in unserem Alphabet nur fünf, nämlich „a“, „e“, „i“, „o“ und „u“. Die restlichen Buchstaben sind Konsonanten. Während du Selbstlaute eigenständig aussprechen kannst, benötigst du bei Konsonanten zusätzlich einen Vokal.

Das kannst du selbst ausprobieren. Die Laute „a“, „e“, „i“, „o“ und „u“ kannst du einfach so aussprechen, wie du sie liest. Doch wenn du versuchst, Konsonanten auszusprechen, klappt das nicht ohne Vokal. Wenn du „b“, „g“, „h“, „r“ oder „k“ aussprichst, sagst du eigentlich „be“, „ge, „ha“, „er“ oder „ka“. So kannst du dir auch den Begriff „Mitlaut“ herleiten. Bei jedem Konsonanten muss ein Selbstlaut „mit“ dazu.

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Wie werden Konsonanten gebildet?

Wenn du  Vokale und Konsonanten bildest, fällt dir vielleicht etwas auf: Vokale lassen sich etwas einfacher aussprechen als Konsonanten. Um einen Vokal auszusprechen, musst du eigentlich nur deinen Mund öffnen. Um Konsonanten auszusprechen, muss dein Mund etwas mehr arbeiten. Beim Sprechen strömt Luft aus deinen Lungen nach außen. Bei der Bildung von Konsonanten muss diese Luft zuerst an deinen Zähnen, deiner Zunge und deinen Lippen vorbei. Das ist bei Vokalen nicht der Fall. Die Luft, die nach außen strömt, muss dann kein Hindernis überwinden. Aus diesem Grund ist es schwieriger, Konsonanten auszusprechen als Vokale.

Cleveres für kleine Sprachprofis

Fällt es dir manchmal schwer herauszufinden, welchen Konsonanten du benutzen musst? Insbesondere bei Worten, die ein „b“ oder ein „p“ am Ende haben beziehungsweise ein „g“ oder ein „k“ und ein „d“ oder „t“, ist es nicht so einfach, den richtigen Buchstaben herauszufinden. Das gilt auch für Worte, die Doppelkonsonanten beinhalten, also Worte wie „Schiff“ oder „Ball“. Mit ein paar Tricks findest du aber heraus, welche Buchstaben passend sind.

Ob „b“ oder „p“ am Ende steht, findest du heraus, indem du die Mehrzahl des Wortes bildest. Denn so hörst du viel deutlicher, mit welchem Buchstaben das Wort endet. Probier es doch mal aus mit dem Beispielwort „Stab“! Wenn du die Mehrzahl „Stäbe“ aussprichst, hörst du den letzten Buchstaben viel deutlicher heraus. Dieser Trick klappt auch bei anderen Buchstaben wie „k“ und „g“ oder „t“ und „d“.

Wenn du unsicher bist, ob du einen oder zwei Konsonanten verwenden solltest, hilft dir sicher Folgendes. Wenn der Vokal vorher kurz gesprochen wird, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass zwei Konsonanten folgen. Wird der Selbstlaut vorher jedoch lang gesprochen, folgt in der Regel nur ein Konsonant. Als Beispiel kannst du die Wörter „Himmel“ oder „Ratte“ nehmen. Das „i“ in Himmel wird kurz gesprochen, ebenso das „a“ in Ratte. Demzufolge nutzt du zwei Konsonanten.

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