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Wie entstehen Wolken? Wir erklären den Wasserkreislauf

Wie entstehen Wolken? Wir erklären den Wasserkreislauf

Kinderfragen

Manchmal tauchen sie wild getürmt am dunklen Himmel auf, manchmal sind es nur einzelne weiße Fäden. Wie entstehen Wolken eigentlich?

Kindgerecht erklärt: Wie entstehen Wolken?

Wolken entstehen, weil die Sonne Wasser verdampfen lässt. Der Wasserdampf ist leicht und steigt auf. Er sammelt sich am weit oben Himmel. Dort werden aus dem Dampf kleine Tropfen. Da die Tropfen nicht gern alleine sind, bilden sie zusammen eine Wolke. In dieser befinden sich viele kleine Tropfen neben- und übereinander. Du kannst selbst auch Wolken entstehen lassen. Wenn du im kalten Winter ausatmest, dampft es aus deinem Mund heraus. Der warme Atem trifft auf die kalte Luft, wodurch sich kleine Wassertropfen bilden und vor dir als Atemwolke in der Luft schweben.

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Wolken sind ein Teil des Wasserkreislaufs, der dafür sorgt, dass immer genügend Trinkwasser zur Verfügung steht. Durch die Sonne wird das Wasser in Seen, Flüssen, Pfützen oder nach einem Regen vom Boden aufgeheizt. Es verdunstet und steigt auf, weil warme Luft leichter ist als kalte. Wenn die warme Luft aber immer höher in den Himmel aufsteigt, kühlt sie nach und nach herunter. Dabei wird der Wasserdampf wieder flüssig und sammelt sich in Wassertröpfchen an, denen winzige Staub- und Rußpartikel als Halt dienen. Die Partikel sind sehr leicht, wodurch sie in der Luft schweben. Alle kleine Wassertropfen mit Partikel sorgen für die Entstehung einer Wolke. 

Regnet es aus jeder Wolke?

Im Sommer hast du sie bestimmt schon einmal gesehen: kleine Wattewolken, die aussehen wie Schäfchen am Himmel. Bei gutem Wetter tauchen sie häufig auf. Doch auch das Gegenteil kennst du: richtig dunkle Wolken, aus denen später sogar ein Gewitter entstehen könnte. Aber nicht aus jeder Wolke fällt auch Regen. Denn damit es aus den Wolken regnet, brauchen die Wassertropfen Hilfe. Der Wind pustet die einzelnen Tropfen am Himmel durch. Hat er dabei genug große Tropfen zusammen gepustet, wird die Wolke schwer. Erst wenn das passiert, fallen die Regentropfen auf den Boden. Ist die Luft dabei sehr kalt, bilden sich Eiskristalle und lassen Schneeflocken entstehen.

Fazit

Wolken bilden sich immer, wenn warme Luft als Dampf nach oben steigt und abkühlt. Allerdings muss es nicht aus jeder Wolke regnen. Es regnet nur, wenn die Tropfen sich vereinigen und größer werden, sodass sie zu schwer sind, um in der Wolke Halt zu finden. Gemeinsam mit der Sonne lassen kleine Wassertropfen übrigens auch einen bunten Regenbogen am Himmel leuchten.

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Bildquelle: Pexels/Josh Willink

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