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Wo leben Hummeln? Insektenwissen für Tierforscher

Wo leben Hummeln? Insektenwissen für Tierforscher

Nachgefragt

In der Natur erkennst du sie an ihrem lauten Brummen. Aber wo leben Hummeln eigentlich? Wir verraten dir spannendes Wissen über die kleinen Insekten.

Für Kindergartenkinder erklärt: Wo leben Hummeln?

Die Hummel gehört zu den Wildbienen und ist als Erste im Jahr unterwegs. Im Frühling, wenn es noch recht kühl ist, kannst du erste Hummeln beobachten. Die Tiere, die du dann entdeckst, sind die Königinnen. Sie gehen auf die Suche nach einem schönen Platz, an dem sie Eier legen und mit ihrem Volk leben wollen. Erdhummeln bevorzugen Nester im Boden. Das können alte Mauselöcher oder verlassene Maulwurfshügel sein. Ackerhummeln bevorzugen Nester über der Erde und fühlen sich in Nistkästen oder Baumlöchern wohl. Du kannst dir sicher vorstellen, dass so eine Suche schon mal mehrere Tage dauern kann. Damit die Königin bei den kühlen Temperaturen im Frühjahr nicht erfriert, ist es wichtig, dass sie vorher genug Nektar frisst.

Mehr Wissen für Tierforscher: Wie entsteht ein Hummelvolk?

War die Suche nach einem schönen Platz erfolgreich, baut die Königin ein Nest mit zwei verschiedenen Zellen. In einem Hummelnest gibt es die Brutzellen und die Wachszellen. Die Brutzellen sind für die Eier und den Nachwuchs der Hummel. In den Wachszellen lagern die fleißigen Insekten Nektar. Im Gegensatz zu ihren Verwandten braucht die Hummel die klebrige Flüssigkeit komplett als Futter für die Jungtiere. Nur die Bienen stellen aus dem Nektar leckeren Honig her. Nach ungefähr 20 Tagen schlüpfen die ersten Hummeln und bilden gemeinsam mit der Königin ein neues Volk. Als Erstes schlüpfen die Arbeiterinnen, die sich nun um die kleinen Hummeln kümmern. Später im Sommer schlüpfen auch Jungköniginnen und männliche Drohnen. Aus dem ganzen Hummelvolk überleben nur die Jungköniginnen den Winter und bilden im nächsten Frühjahr ein neues Volk.

Warum sind Hummeln wichtig für die Natur?

Die flauschigen Insekten fliegen bei ihrer Suche nach Nektar von Blüte zu Blüte. Dabei sammeln sie nicht nur das süße Futter, sondern auch Blütenstaub. Der ist wichtig, um verschiedene Fruchtbäume und Gemüsepflanzen zu bestäuben. Wie viele andere Insekten auch, sorgen die Hummeln also dafür, dass unser Obst und Gemüse wächst. Leider finden kleine Insekten wie Hummeln, Bienen oder Schmetterlinge immer weniger Blumen. Mit unseren neun bienenfreundlichen Pflanzen verwandelst du euren Garten oder Balkon in eine Snackbar und hilfst so den Insekten.

In unserer Bilderstrecke verraten wir dir überraschende Dinge über Wildbienen:

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Warum können Hummeln fliegen?

Vielleicht hast du schon einmal bemerkt, dass Hummeln im Vergleich zu Bienen viel lauter sind. Weil sie einen schweren Körper aber nur kleine Flügel besitzen, ist es für sie auch eigentlich unmöglich zu fliegen. Forscher*innen fragten sich tatsächlich schon lange Zeit, wie es die kleinen Tiere schaffen zu fliegen. Das Geheimnis der Hummel sind kleine Windwirbel. Du kannst sie dir wie Minitornados vorstellen. Die Hummel erzeugt sie durch ihre schnelle Flügelbewegung und schafft es so, sicher in der Luft zu fliegen.

Fazit

Hummeln leben am liebsten in Erdlöchern, verlassenen Mauselöchern, Nistkästen oder Löchern in Bäumen. Die flauschigen Insekten sind für uns genauso wichtig wie die Bienen. Mit unserer einfachen DIY-Anleitung stellst du Samenbomben selber her und lässt Futter für die fleißigen Insekten blühen.

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Bildquelle: Pixabay/kimgreenhalgh90

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