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Wie entstehen Jahreszeiten? Kurz erklärt

Wie entstehen Jahreszeiten? Kurz erklärt

Kinderfrage

Im Sommer ist es warm und im Winter ist es kalt. Das weiß doch jedes Kind. Aber wie entstehen die Jahreszeiten eigentlich? Das erklären wir dir hier. 

 Jahreszeiten einfach erklärt für die Kleinen 

Wie du bestimmt schon weißt gibt es vier Jahreszeiten: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. In den Jahreszeiten ist es unterschiedlich warm. Im Winter musst du eine dicke Jacke tragen. Im Sommer aber kannst du mit Badesachen ins Wasser springen ohne, dass du dabei frierst. Stell dir mal im Winter draußen schwimmen gehen vor – puh, wäre das kalt!

Auch in der Natur kannst du sehen, welche Jahreszeit gerade ist. Im Herbst verfärben sich die Blätter und fallen schließlich zu Boden. Im Winter sind die Bäume dann kahl. Wenn es wieder Frühling wird, beginnt alles zu blühen und zu wachsen. Wie sehen die Bäume an deinem Geburtstag aus? Viele Tiere, die du im Sommer sehen kannst, mögen den Winter nicht. Vögel fliegen zum Beispiel lieber in wärmere Länder und andere Tiere schlafen einfach, bis es wieder Frühling wird. Das nennt man Winterschlaf.

Warum gibt es also Jahreszeiten? Das hat damit zu tun, dass die Sonne in den kalten Monaten anders auf die Erde scheinen kann als in den warmen Monaten. Im Sommer kann die Erde, wo wir wohnen, mehr von der Sonne aufnehmen und sich so richtig schön aufheizen. Außerdem ist es im Sommer länger hell. So passiert es, dass in manchen Monaten noch die Sonne scheint, wenn du ins Bett musst, während es in anderen Monaten aber schon stockdunkel ist.

Wusstest du, dass Bienen Winterruhe statt Winterschlaf halten. Erfahre mehr über die fleißigen Insekten in dieser Bildstrecke:

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Wie entstehen Jahreszeiten? Kurz erklärt für die Größeren 

Um zu verstehen, wie Jahreszeiten entstehen, musst du zuerst wissen, dass die Erde um die Sonne kreist und dabei ist die Erde aber nicht gerade, sondern schief. Eine Hälfte des Jahres ist der obere Teil der Erde näher an der Sonne und die andere Hälfte des Jahres, der untere Teil der Erde. Diese beiden Teile nennen sich Nordhalbkugel und Südhalbkugel. Deutschland liegt auf der Nordhalbkugel. Schau doch einmal auf einer Weltkarte nach.

Wenn bei uns Sommer ist, ist die Nordhalbkugel näher an der Sonne. Das Sonnenlicht kann dann senkrechter auftreffen. Treffen die Strahlen senkrecht auf, kann die Erde die entstehende Wärme besser speichern und sich mehr aufheizen. Es wird warm. Gleichzeitig gibt es auch mehr Sonnenstunden, das heißt, dass es längere Zeit hell ist. Im Winter ist es genau umgekehrt. Die nördliche Halbkugel zeigt von der Sonne weg und die Sonnenstrahlen treffen weniger senkrecht auf. Die Wärme kann nicht so stark gespeichert werden und es ist kälter. Gleiches gilt natürlich auch für die Südhalbkugel. Dabei gilt: wenn bei uns Winter ist, ist in Australien gleichzeitig Sommer und andersherum.

Fazit 

Insgesamt kannst du dir also merken, dass die Jahreszeiten dadurch entstehen, dass die Erde schief liegt. So treffen die Sonnenstrahlen je nach Jahreszeit in einem unterschiedlichen Winkel auf den beiden Halbkugeln auf. Die Schiefe der Erde hat auch einen Einfluss darauf, wie lange es an einem Tag hell ist. Mit den vier Jahreszeiten lässt sich auch ganz wunderbar basteln. Mache dir und deiner Familie eine Freude und bastle einen Jahreszeiten-Papptellern.

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Bildquelle: Pexels/CharlesParker

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