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Wetbags: In diesen Taschen sind Stoffwindeln & Co bestens verstaut

Wetbags: In diesen Taschen sind Stoffwindeln & Co bestens verstaut

Tropft nicht

Stoffwindeln sind was feines. So herrlich wenig Müll. Doch wohin mit der nassen Windel, wenn ihr unterwegs seid? Dafür gibt es eine einfache Lösung: Die Wetbag oder Nasstasche. Ein praktischer Helfer, wenn ihr benutzte Stoffwindeln unterwegs trocken und geruchssicher transportieren möchtet. Und auch wenn ihr keine Windeln mehr braucht, hat die Tasche noch lange nicht ausgedient: Ihr könnt sie super für Bade- oder Wechselkleidung oder als Kulturbeutel weiter verwenden.

Was ist eine Wetbag?

Eine Wetbag ist im Grunde nichts anderes, als eine wasserabweisende beziehungsweise wasserdichte Tasche – und darum eine wahre Allzweckwaffe.

Ihr könnt darin zum Beispiel benutzte Windeln sicher aufbewahren. Und wenn eure Kinder gerade trocken werden, eignen sie sich auch bestens für nasse Höschen, wenn es einmal nicht geklappt hat. Außerdem könnt ihr Shampoos oder andere Flaschen, die gern mal im Koffer auslaufen, für den Urlaub zu verpacken oder Lebensmittel sicher in der Hand- oder Wickeltasche zu transportieren. Es gibt unzählige Nutzungsmöglichkeiten.

Gute Wetbags sind:

  • wasserabweisend
  • atmungsaktiv
  • halten Gerüche zurück
  • sind lebensmittelecht
  • können hygienisch gereinigt werden

Ihr könnt Wetbags auch einfach mitsamt den Windeln oder nassen Klamotten in die Waschmaschine werfen. Lasst einfach den Verschluss der Tasche offen, dann fallen alle Inhalte beim Waschgang heraus und werden sauber.

Übrigens: Wetbags eignen sich auch zur Aufbewahrung von Wegwerfwindeln, auch zu Hause. Der Vorteil gegenüber einem Windeleimer: Gerüche und Bakterien werden beim Waschen entfernt und ihr müsst sie nicht mit dem Lappen auswischen.

Welche Wetbags gibt es?

Es gibt ganz unterschiedliche Nasstaschen. Die meisten sind aus beschichteter Baumwolle oder Polyester. Es gibt aber auch solche aus Wolle. Manche haben einen Reißverschluss oder werden oben zusammengerollt und dann verschlossen. Das ist am Ende Geschmackssache. Die meisten Wetbags sind fröhlich bunt gemustert und machen so auch optisch was her.

Nasstaschen gibt es in verschiedenen Größen.

Die Kleine für unterwegs

Für den Spielplatz oder Tagesausflug - hier passen ein, zwei oder auch drei nasse Windeln rein und die Nasstasche passt wunderbar in Wickel- oder Handtasche.

HOTLIKE Wetbag, 3 Stück
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Nasstasche 2er Pack
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Earthtopia  Nasstaschen (15x20cm, 2 Stück)
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Windeltasche Freche Früchte, wasserdicht, Bambino Mio
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Mittelgroße Taschen für längere Tripps und zu Hause

Im Urlaub, aber auch zu Hause, sammelt sich schon mal die eine oder andere Windel an, bis die Waschmaschine wieder angeworfen wird. Dafür sind etwas größere Nasstaschen ideal.

Damero Wetbag Nasstasche Wale
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HBselect  2 Windeltaschen
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Foxy Baby® selbstentleerender Windelsack mit Auslaufschutz
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Große Nasstaschen statt Windeleimer

Oder als Einsatz IM Windeleimer - statt Plastikbeutel. Hier geht richtig was rein!

Hängende Baby Stoff Windel Tasche
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Feineli® Wäschesammler 63x70cm
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Petit Lulu doublesize Windeltasche
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Wie wasche ich meine Wetbag?

Nasstaschen sind robust und brauchen wenig Zuwendung. Damit ihr aber möglichst lange Freude an eurer Nasstasche habt, ist etwas Pflege nötig.

  • Lasst sie nach jeder Benutzung trocknen und auslüften, am besten auf links gedreht
  • Wetsbags aus Polyester und Baumwolle sind bei bis zu 60 Grad in der Waschmaschine waschbar, bei leichten Verschmutzungen reichen 30 bis 40 Grad, das schont die Umwelt.
  • Wetbags aus Wolle dürfen nur auf der Hand gewaschen werden.
  • Wascht die Tasche auf links und lasst sie auch so trocknen.
  • Verzichtet auf Weichspühler, Wäschtrockner und Bügeleisen.

Wetbag selbst nähen – eine Videoanleitung

Mit etwas Talent an der Nähmaschine, könnt ihr eure Wetbag auch ganz einfach selber nähen! Bloggerin Lieselou hat eine schön verständliche Anleitung gemacht:

Wie nachhaltig sind Wetbags?

Wetbags sind auf jeden Fall umweltfreundlicher als Plastiktüten, die ihr natürlich auch benutzen könntet. Viele Wetbags bestehen aber aus Polyurethanlaminat (PUL). Das sind Stoffe, meist aus Polyester, die mit einer dünnen Schicht Polyurethan bezogen werden und dadurch wasserfest werden. Diese Kunststofffasern sind nicht biologisch abbaubar. Außerdem werden beim Waschen Mikrofasern ausgespühlt. Zur Herstellung wird Erdöl verwendet, was ökologisch ebenfalls nicht unproblematisch ist. Aber immernoch gilt - besser als Plastiktüten, die nach einer einmaligen Benutzung im Müll landen.

Es gibt auch Wetbags aus Bio-Baumwolle. Auch mit einer Kunststoffschicht überzogen, aber immerhin kein Polyester. Die nachhaltigsten Nasstaschen sind aus Wolle. Diese können mit Wollfett auslaufsicher gemacht werden. Wolle selbst ist bereits geruchsneurtalisierend.

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Bildquelle: Hersteller / Hotlike

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