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Baby-Shampoo: Welches Produkt ist geeignet und worauf sollte man achten?

Baby-Shampoo: Welches Produkt ist geeignet und worauf sollte man achten?

Laut Öko-Test

Babys Kopfhaut ist empfindlich! Deshalb versteht es sich von selbst, dass wir nur ein schadstofffreies Baby-Shampoo für die Haarwäsche verwenden wollen. Bei der großen Auswahl kann man jedoch schnell den Überblick verlieren. Worauf man bei der Anwendung und dem Kauf achten sollte und welche Produkte empfehlenswert sind.

Da die Auswahl im Regal mit den Pflegeprodukten für Babys im Drogeriemarkt riesig ist, ist es gut zu wissen, was du beim Kauf beachten solltest:

Das Baby-Shampoo sollte möglichst schadstofffrei sein

Das Wichtigste zuerst: Das Produkt sollte frei sein von bedenklichen Inhaltsstoffen, wie zum Beispiel Silikone, Mikroplastik und Formaldehyd, das im Verdacht steht, Krebs zu erregen. Auch auf allergieverdächtige Duft-, Konservierungs- und Farbstoffe sollte bei der Herstellung verzichtet werden. Angaben dazu findest du direkt auf der Flasche.

Unser Tipp: Wenn du dir nicht sicher bist, ob das Baby-Shampoo in Ordnung ist, dann verwende "CodeCheck", eine kostenlose App, die dabei hilft, gesunde und ökologische Kaufentscheidungen zu treffen. Einfach damit den Strichcode des Produkts scannen und durch ein Ampelsystem auf einen Blick erfahren, ob alle Bestandteile für dein Baby gefahrenlos sind.

Das Baby-Shampoo sollte pH-hautneutral sein

Babys haben eine sehr empfindliche Haut, deren natürlicher Säureschutzmantel unter keinen Umständen angegriffen werden sollte. Deshalb brauchst du zum Haarewaschen ein Baby-Shampoo, das besonders schonend und mild ist. Gewährleistet ist das, wenn das Mittel pH-hautneutral ist und über einen pH-Wert von 5,5 verfügt. Übrigens nicht zu verwechseln mit pH-neutral (pH-Wert 7).

Das sagt Öko-Test zum Thema Baby-Shampoo

Im Jahr 2019 aktualisierte Öko-Test letztmalig seinen Artikel über Baby-Shampoos. Dabei wurden im Labor 14 Shampoos untersucht, die extra für die Kleinen produziert werden. Das Ergebnis ist zum Glück fast durchweg positiv: Zehn der Haarpflegeprodukte für Babys schnitten mit "sehr gut" ab, gefolgt von einem mit der Note "gut" und zwei mit "befriedigend".

Nur eines fiel mit "ungenügend" komplett durch: Im "Bella Baby happy Natural Care baby Shampoo" wurden Formaldehyd-Abspalter gefunden, die Allergien auslösen können und die Schleimhäute reizen – und zwar schon in geringen Mengen. Die Substanz gilt sogar als krebserregend, sofern sie über die Atemluft aufgenommen wird.

Gut zu wissen: Alle Naturkosmetik-Produkte im Test bekamen die Höchstnote, darunter zum Beispiel das "Babycare Shampoo" von Töpfer oder das "Baby-Shampoo Ringelblume" von Logona. Aber auch einige Baby-Shampoos von Drogerie-Eigenmarken schnitten bestens ab, zum Beispiel das "Babylove Leichtes Shampoo", das bei DM erhältlich ist.

Töpfer Babycare Shampoo
Töpfer Babycare Shampoo
LOGONA Naturkosmetik Baby Shampoo Ringelblume, Reinigt feines Babyhaar besonders sanft, Ohne in den Augen zu brennen, Vegan, 200ml
LOGONA Naturkosmetik Baby Shampoo Ringelblume, Reinigt feines Babyhaar besonders sanft, Ohne in den Augen zu brennen, Vegan, 200ml

Ab wann Shampoo anwenden?

In den ersten Lebensmonaten braucht man kein Baby-Shampoo zu verwenden. Hier reicht es völlig aus, wenn man das Köpfchen mit einem Waschlappen und Wasser reinigt. Sei dabei ganz vorsichtig und übe keinen Druck auf das Köpfchen aus. Wegen der Fontanelle sind die Kleinen da noch etwas empfindlich.

Bekommt das Baby langsam kräftigeres Haar (wird mobiler und damit auch dreckiger), kommt man manchmal um Baby-Shampoo nicht drumrum.

Mein persönliches Fazit

Ich habe mich entschieden, für die Körperpflege meines Sohnes nur Naturkosmetik-Produkte zu verwenden – wie ich es bei Kosmetika für mich selbst auch seit Jahren tue. So bin ich auf der sicheren Seite.

Diese mögen zwar etwas teurer sein als "normale", da ich sie aber sehr sparsam verwende und meinem Kleinen nur alle ein bis zwei Wochen die Haare wasche, sind sie sehr ergiebig. Zu viel Waschen ist für kleine Kinder ja sowieso unnötig und ungesund.

Bildquelle: Tverdohlib / Getty Images

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