Babymatratze: Welche Matratze fürs Baby?

Das wichtigste Element im Babybett ist die Babymatratze. Warum? Weil sie, wenn sie die richtigen Eigenschaften aufweist, das Risiko für den plötzlichen Kindstod stark senken kann. Lesen Sie hier, was die perfekte Babymatratze ausmacht und welche Matratzen in Tests überzeugen konnten.

Babymatratze


Spricht man über das Babybett und die Babymatratze fällt immer wieder das Stichwort Plötzlicher Kindstod (SIDS). Heute geht man davon aus, dass das Bettchen und eine geeignete Matratze das Risiko des SIDS minimieren können, indem sie eine gute Luftzirkulation ermöglichen. Es wird vermutet, dass vor allem zu viel eingeatmetes CO2 zum Plötzlichen Kindstod führen kann. Zu viel CO2 atmet ein Baby beispielsweise dann ein, wenn etwas vor oder über seinem Gesicht liegt und die ausgeatmete Luft nicht ausreichend entweichen kann. Die verbrauchte Luft wird vom Baby dann wieder eingeatmet und lähmt auf Dauer seine Atem- und Aufwachreflexe. So zumindest die Vermutung von Experten. Abgesehen von dem Ratschlag, lieber einen Babyschlafsack als eine Decke im Bettchen zu nutzen, kann auch die Matratze etwas dafür leisten, dass das Baby genug frische Luft bekommt.

Babymatratze sollte relativ hart sein

Die Babymatratze sollte nicht zu weich sein, sonst könnt das Kind mit dem Gesicht in der Matratze einsinken und der Luftaustausch wäre erschwert. Wählen Sie also eine eher feste Matratze. Liegezonen machen beim Baby übrigens noch keinen Sinn, da sie noch viel zu leicht sind und die noch gerade Wirbelsäule der Kleinen in keinen Zonen weniger oder mehr gestützt werden muss.
Ratsam ist außerdem eine verstärkte Trittkannte der Matratze, die verhindert, dass das Baby beim Stehen und Rumhopsen zwischen Matratze und Bettrand rutscht.

Wichtig: Luftzirkulation

Zudem sollte die Babymatratze einen ausreichenden Gasaustausch ermöglichen, damit sich erst gar nicht zu viel CO2 im Kopfbereich sammelt. Vor einigen Jahren begannen Matratzenhersteller mit Luftlöchern und Belüftungskanälen zu werben. Jedoch konnte bisher kein Test nachweisen, dass diese Eigenschaften tatsächlich zu einem besseren Luftaustausch beitragen. Eine Poren- oder Wabenstruktur der Matratze kann aber zumindest der Wärmeregulierung dienen und eine Wärmestauung verhindern.

Babymatratzen im Test


Material und Preis für eine Babymatratze

Das richtige Material und der richtige Preis für eine Babymatratze lassen sich so pauschal nicht bestimmen. Es gibt gute Matratzen aus Schaumstoff, ebenso wie aus Naturfasern und Kaltschaum. Wichtig ist, dass die Matratze schadstofffrei ist. Oft riechen frischgekaufte Matratzen trotz geprüfter Schadstofffreiheit nach dem Auspacken etwas streng. Daher ist es wichtig, die Matratze vor dem Einsatz gut auslüften zu lassen.
Auch der Preis ist kein verlässliches Qualitätsmerkmal, schaut man sich die Testergebnisse von Stiftung Warentest 2014 und Öko-Test 2015 an. Dort reichen die Preisspannen der Testsieger von 50 bis 200 Euro.

Babymatratze: Test-Ergebnisse der letzten Jahre

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