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Lach-Garantie ;)

Einfache Krabbelverse für Babys

Krabbelverse für Babys: Die 4 schönsten Fingerspiele

Krabbelverse bereiten vielen Babys ab zwei bis drei Monaten eine große Freude. Aber auch Kindergartenkinder haben noch ihren Spaß an den lustigen Spielen. Und das Allerbeste dran ist, dass man nur die Finger dafür braucht und so immer alles notwendige Werkzeug dabei hat. Hier die schönsten Krabbelverse für Babys.

Spaß für kleine Krabbelfinger

Babys lieben Berührungen und erfreuen sich an Wiederholungen. Und wenn es dann auch noch lustig zugeht, sind die Kleinen überglücklich. Eine wunderbare Kombination dieser drei Beschäftigungen bieten Krabbelverse. Aber das ist noch nicht alles: Die Verse fördern ganz nebenbei und spielerisch die Entwicklung. Selten sind Babys so hoch konzentriert und mit Begeisterung bei der Sache wie wenn Mamas und Papas Finger sich in lustige Krabbelkäfer oder Kitzelkrebse verwandeln.

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Wir haben für euch zehn schöne Krabbelverse zusammengestellt, die ihr gar nicht oft genug wiederholen könnt. Selbst wenn ihr das Gefühl habt, jetzt wäre es Zeit für einen neuen Reim – euer Baby wird von den lustigen Vers-Wiederholungen mit Sicherheit noch lange nicht genug bekommen.

Übrigens: Krabbelverse sind schon für Babys ab zwei Monaten geeignet – und ein gutes Ritual für den Wickeltisch. Jetzt aber genug der Theorie, kommen wir endlich zur Praxis! Hier die schönsten Krabbelverse fürs Baby:

Kleine Schnecke

Eine Schnecke, eine Schnecke, krabbelt rauf, krabbelt rauf.
Krabbelt wieder runter, krabbelt wieder runter, kitzelt dich am Bauch.
Eins, zwei, drei, kitzelt dich am Bauch.

'Die kleine Schnecke' wird auf die Melodie von „Bruder Jakob“ gesungen. Dabei fahrt ihr mit den Fingern erst von unten nach oben, dann von oben nach unten. Zum Schluss darf der Bauch gekitzelt werden.

Meine Augen sind verschwunden

Meine Hände sind verschwunden,
ich habe keine Hände mehr!
Ei, da sind die Hände wieder!
Tra la la la la la la.

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Nach den Händen verschwinden Nase, Augen, Ohren, Finger und zu guter Letzt der Mund hinter den eigenen Händen.

Zehn kleine Krebse

Zehn kleine Krebse,
die krabbeln flink und munter über deinen Körper,
mal rauf und auch mal runter.
Sie krabbeln über deine Arme und die Beinchen auch,
und ganz zum Schluss, da zwicken sie dich sanft in deinen Bauch.

Lasst eure Hände passend zum Text über den Körper eures Babys krabbeln – zum Schluss dürft ihr es ganz, ganz sanft in den Bauch zwicken.

Tick Tack

Große Uhren machen tick-tack, tick-tack,
kleine Uhren machen ticke-tacke ticke-tacke,
und die kleinen Taschenuhren: ticketacke, ticketacke, ticketacke.
Die Kirchturmuhr macht bim bam, bim bam.
Die Kuckucksuhr macht kuckuck, kuckuck.
Die Sanduhr macht riesel-riesel-riesel, riesel-riesel-riesel.
Und der Wecker macht brrrrrrbrrrrrbrrrrrbrrrrr.

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Das Baby liegt vor euch auf dem Rücken. Bei den großen Uhren werden die Beine eures Kindes langsam hin und her bewegt, bei den kleinen etwas schneller und bei den kleinen Taschenuhren ganz schnell. Bei der Kirchturmuhr werden die Beine sanft gegen den Bauch gedrückt – und bei der Sanduhr rieselt der Sand sanft vom Gesicht über den ganzen Körper nach unten. Bei der Kuckucksuhr werden Beine und Po vorsichtig nach oben gehoben, beim Wecker wird das Baby gekitzelt.

Pizzabäcker

Euer Baby ist heute die Pizza – und ihr der Pizzabäcker!
Legt euer Kind in Bauchlage auf eine weiche Decke. Als erstes wird der Pizzateig (= der Rücken eures Babys) durchgeknetet, d.h. massiert. Danach wird der Pizzateig ausgerollt. Dazu streicht ihr eurem Kind mit beiden Händen über den Rücken. Und dann gilt es die Pizza zu belegen: Erst mit Tomatensauce, dann mit Schinken, Zwiebeln und Käse. Lasst euch für jede Zutat eine andere Bewegung einfallen: Mal können ihr sanft auf den Rücken eures Kindes tippen, mal patschen, mal mit den Fingerspitzen drüber streichen – eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Zu guter Letzt kommt die Pizza in den Ofen.
Anmerkung: Dieses Spiel ist auch für etwas größere Kinder geeignet. Und natürlich dürfen jederzeit die Rollen getauscht werden.

Geht ein Mann die Treppe rauf

Geht ein Mann die Treppe rauf,
klingelt,
klopft an,
„Hallo Frau Nasenmann“!

Zuerst wandern Zeige- und Mittelfinger den Arm des Babys bis zur Schulter hoch, zupfen dann am Ohr, klopfen an die Stirn – und kneifen in die Nase.

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Die Maus hat rote Strümpfe an

Die Maus hat rote Strümpfe an, die Maus hat rote Strümpfe an –
damit sie besser radeln kann.
Sie radelt bis nach Dänemark,
denn Radeln macht die Waden stark!

Das Baby liegt in Rückenlage auf dem Boden oder auf dem Wickeltisch. Die Beinchen werden von Mama oder Papa sanft mit den Händen umfasst, leicht angewinkelt und wie beim Fahrradfahren bewegt.

Erst kommt der Sonnenkäferpapa

Erst kommt der Sonnenkäferpapa,
dann kommt die Sonnenkäfermama
und hintendrein ganz klitzeklein, die Sonnenkäferkinderlein.
Und hintendrein ganz klitzeklein, die Sonnenkäferkinderlein.

Sie haben rote Röckchen an
mit kleinen schwarzen Pünktchen dran.
So machen sie den Sonntagsgang auf unsrer Gartenbank entlang.
So machen sie den Sonntagsgang auf unsrer Gartenbank entlang.
Sie schauen nach dem Wetter aus,
da wird gewiss ein Gewitter draus.
Erst schaut Papa, dann schaut Mama und dann die ganze Käferkinderschar.
Erst schaut Papa, dann schaut Mama und dann die ganze Käferkinderschar.

Sie breiten ihre Flügel aus
und fliegen ganz geschwind nach Haus.
Erst kommt der Sonnenkäferpapa, dann kommt die Sonnenkäfermama
und hintendrein ganz klitzeklein, die Sonnenkäferkinderlein.

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Doch abends gehn die Käferlein
in ihre Käferbetten rein.
Erst kommt der Sonnenkäferpapa, dann kommt die Sonnenkäfermama
und hintendrein ganz klitzeklein, die Sonnenkäferkinderlein.

Zeigefinger und Mittelfinger der rechten Hand bilden den Sonnenkäferpapa, Zeige- und Mittelfinger der linken Hand die Sonnenkäfermama. Die Käfer krabbeln auf Armen, Beinen und dem Bauch des Kindes auf und ab. Alle zehn Finger bilden die Schar der Sonnenkäferkinder.
In der ersten Strophe krabbeln die Käferkinder ganz gemächlich, in der zweiten kitzeln sie sanft, in der dritten Strophe malen die Hände kleine Blitze, in der vierten fliegen alle in die Luft und in der vierten Strophe legen sich sich zum Schlafen hin.

Kommt eine Maus

Kommt eine Maus,
die baut ein Haus.
Kommt ein Mückchen,
baut ein Brückchen.
Kommt ein Floh,
der macht – so!

Erst wandern die Finger über den Babybauch - und zum Schluss darf der Floh kitzeln!

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