Nasensauger helfen, wenn das Baby Schnupfen hat

Kleine Kinder können noch nicht schnäuzen. Bei Erkältungen sind sie daher auf Hilfsmittel angewiesen. Ein solches sind Nasensauger. Sie können die verstopfte Nase befreien, damit die Kleinen wieder besser atmen können.

Nasensauger – was sind das für Geräte?

Nasensauger sind kleine Geräte, die dir helfen, deinem Baby den lästigen Schnupfenschleim aus der Nase zu entfernen. Früher, als es noch keine Nasensauger gab, mussten kleine Kinder ziemlich leiden. Eine Erkältung oder ein Schnupfen bedeutet immer, dass die Kleinen nicht richtig Luft holen können. Mit verstopfter Nase schläft es sich schlecht und auch das Trinken ist nur schwer möglich. So kann es passieren, dass dein Kind dabei nach Luft schnappt und die Luft dann auch verschluckt, was zudem noch zu Blähungen und Bauchschmerzen führen kann. Mit Wattestäbchen darf man nicht in die winzige Babynase bohren. Es besteht nicht nur Verletzungsgefahr, sondern kann auch passieren, dass man einen Schleimpfropf noch weiter die Nase hinauf schiebt. Mit einem Nasensauger jedoch kann das nicht passieren.

Nasensauger gibt es in unterschiedlichen Variationen – der Sauger mit Schlauch ist eine davon.

Nasensauger gibt es in unterschiedlichen Variationen – der Sauger mit Schlauch ist eine davon.


Nasensauger für Babys – wie funktionieren sie?

In den ersten anderthalb Jahren atmet ein Baby fast ausschließlich durch die Nase. Bei Erkältungen brauchen die Kleinen daher Hilfsmittel und Unterstützung, damit sie wieder frei durchatmen können. Nasensauger können dabei sehr hilfreich sein. Denn kleine Kinder können noch nicht schnäuzen, wenn sie im wahrsten Wortsinn "die Nase voll haben". Ein Nasensauger kann ihre Nasen vom lästigen Schleim befreien. Das kann auf verschiedene Arten geschehen.

Nasensauger – welche Systeme gibt es?

Um das Schnupfensekret aus der Nase zu saugen, gibt es verschiedene Wege: durch Unterdruck, Absaugen mit dem Mund oder elektrisch. Die Unterschiede zeigen sich auch am Preis. Einen Unterdrucksauger gibt es schon für unter 10.- Euro, elektrische Modelle kosten ein Mehrfaches. Diese Nasensauger-Modelle gibt es:

1. Manueller Nasensauger mit Pumpfunktion

Funktionsweise: Du drückst den Ball und hältst den Sauger an das Nasenloch. Das andere Nasenloch dabei am besten zuhalten. Dann den zusammengedrückten Ball loslassen. Der entstehende Unterdruck saugt den Schnupfenschleim in den Ball.

  • Vorteil: einfach einzusetzen, schont die Babynase
  • Nachteil: bei festem Nasensekret kann er nicht viel ausrichten
  • Preis: es ist der günstigste, bereits für unter 10.-€ zu haben

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2. Nasensauger mit Schlauch

Funktionsweise: Du nimmst das Schlauchende in den Mund, das andere Ende hältst du vor Babys Nase. Indem du nun Luft einsaugst, entfernst du das Schnupfensekret, das in einem Auffangbehälter gesammelt wird.

  • Vorteil: gut geeignet für flüssiges Sekret, sehr schonend fürs Kind
  • Nachteil: wirkt weniger gut bei festem Sekret
  • Preis: wenig teurer als der manuelle Nasensauger

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3. Nasensauger als Staubsaugeraufsatz

Funktionsweise: Auch wenn es seltsam klingt – es funktioniert. Der Nasensaugeraufsatz wird einfach auf einen Staubsaugerschlauch aufgesetzt. Die Wirkung ist dann wie beim manuellen Sauggerät. Der Sog wird hier jedoch durch den eingeschalteten Staubsauger bewirkt.

  • Vorteil: hilft auch bei festem Sekret
  • Nachteil: laut, daher nicht für geräuschempfindliche Babys geeignet
  • Preis: noch unter 20.-€

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4. Elektrischer Nasensauger

Funktionsweise: Die Geräte sind batteriebetrieben und sicher in der Handhabung, denn die Saugkraft wird automatisch geregelt.

  • Vorteil: praktisch und einfach zu bedienen
  • Nachteil: nicht geräuschlos, nicht ganz billig
  • Preis: mit fast 40.-€ der teuerste im Vergleich

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Welches dir der angenehmste Weg ist, musst du für dich entscheiden – vielleicht durch Ausprobieren oder anhand unserer Beschreibungen. Von Stiftung Warentest gibt es leider keine Testberichte von Nasensaugern.

Was ist bei den Nasensaugern zu beachten?

Die Anwendung ist, wie beschrieben, sehr einfach. Hier aber noch einige Tipps für den richtigen Umgang mit einem Nasensauger:

  • Halte den Sauger nie sehr tief in die kleine Nase hinein, denn dann steigt die Verletzungsgefahr der empfindlichen Nasenschleimhaut bei dem kleinen Wesen.
  • Der Nasensauger muss jedes Mal gleich gesäubert werden – nach jedem Gebrauch. Das abgesaugte Sekret spülst du immer unter reichlich fließendem Wasser ab.
  • Wenn du ein elektrisches Modell möchtest, solltest du dein Kind zuerst an das Geräusch gewöhnen.
  • Manuelle Sauger mit Pumpball produzieren nur das Geräusch des Luftsogs. Die Stärke kannst du ganz einfach an deinem Arm testen. Dann kannst du einschätzen, wie stark du den Ball drücken musst.

Auch wenn man früher ohne auskommen musste und auskam: Nasensauger sind kein neumodischer Kram, sondern tatsächlich eine wirkungsvolle Hilfe. Denn schließlich haben alle Kinder irgendwann einmal "die Nase voll" – und können sich nicht selber freischnauben. Deswegen werden Nasensauger sogar von Kinderärzten und Hebammen extra empfohlen.

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