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Warum Bisse der Kriebelmücke richtig gefährlich sind

Fieses Insekt

Warum Bisse der Kriebelmücke richtig gefährlich sind

Ein Mückenstich allein ist schon sehr unangenehm für große und kleine Kinder. Doch es gibt auch Mücken, die nicht stechen, sondern beißen und weitaus gefährlicher werden können. Warum es die Kriebelmücke in sich hat und wie ihr eure Familie schützt.

Lautlose blaugraue Fliege: So erkennt ihr die Kriebelmücke

Was sitzt denn da für eine  kleine Fliege auf dem Arm? Vorsicht! Das könnt eine Kriebelmücke sein. Das kleine Insekt kommt nicht mit dem mückentypischen Surren daher, sondern vollkommen lautlos. Äußerlich gleicht es zudem eher einer Fliege als einer Mücke, daher hält man die Kriebelmücke zunächst für harmlos und lässt sie vielleicht eher gewähren. Doch dieses Krabbeltier, das sich vor allem in Wassernähe aufhält, hat es in sich.

Im Gegensatz zu einer Mücke sticht sie nicht, sondern beißt. Dabei dringt der giftige Speichel in unsere Haut und verursacht Juckreiz, starke Schwellungen und kann sogar Blutvergiftungen auslösen. Besonders fies sind dabei die weiblichen Tiere, die sich gern von Blut ernähren. Eigentlich bevorzugen sie dabei Wild- und Weidetiere wie Rehe, Pferde oder Kühe, doch inzwischen interessieren sie sich auch für den Menschen. Der Rückgang dieser Tiere auf den Weiden und in den Wäldern könnt ein Grund dafür sein.

So verhaltet ihr euch bei einem Biss

Da die Kriebelmücke richtig große Säge- und Spreizwerkzeuge besitzt, ist ihr Biss viel größer als der Stich einer Mücke. In ihrem Speichel befindet sich ein Sekret, da in die Wunde eindringt und die Blutgerinnung hemmt. Den Biss bemerkt man daher zunächst gar nicht. Erst eine Weile danach wir die Stelle anschwellen, weil der Körper Histamine ausschüttet, die zu einer Entzündungsreaktion führen. Stellt ihr einen solchen Biss bei euch oder den Kindern fest, dann kühlt direkt bei Entdecken die Hautstelle mit kaltem Wasser, feuchten Umschlägen oder Kühlpads.

Seid ihr gerade unterwegs und habt nichts davon dabei hilft auch der eigene Speichel. Dieser desinfiziert die Wunde. Wenn die Schwellung jedoch nach zwei bis drei Tagen stärker wird, dann solltet ihr einen Hautarzt aufsuchen. Bei kleinen Kindern, die über starkes Jucken klagen, auch schon vorher. Der Arzt kann ein entzündungshemmendes Gel verschreiben, das den Juckreiz mildert. In manchen Fällen kann so ein Kriebelmückenbiss auch mit Fieber einhergehen, denn dabei können Bakterien in die Wunde eindringen. Spätestens dann ist ein Arztbesuch unumgänglich, damit es nicht zu einer lebensgefährlichen Blutvergiftung kommt.

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Kann ich meine Familie vor der Kriebelmücke schützen?

Die Kriebelmücke hat ihre Hochsaison jetzt im Sommer. Sie hält sich vor allem in der Nähe fließender Gewässer auf und kommt in ganz Deutschland und Europa vor. In Phasen der Hitze vermehrt sie sich besonders stark. Dann solltet ihr euch dort, wo ihr unterwegs seid gut schützen. Ihr könnt euch vorbeugend mit Insekten- und Mückenspray einsprühen. Achtet darauf, dass es auch für Kinder geeignet ist. Zudem tragt ihr am besten lange Kleidung, die Arme und Beine bedeckt. Mit kleinen Kindern solltet ihr Flüsse und Bäche eher meiden, denn dort legt die Kriebelmücke ihre Larven ab.

Wenn ihr nach dem Tagesausflug nach Hause kommt, untersucht ihr am besten die ganze Familie einmal nach eventuellen Stichen oder Bissen. Dann könnt ihr schnell handeln. Nicht immer zeigt sich der Juckreiz bzw. die Schwellung direkt.

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Katja Nauck
Das sagtKatja Nauck:

Nicht zu spaßen!

Einen Insektenbiss sollte man ernst nehmen. Ich kenne leider Fälle, wo die Schwellung über mehrere Tage immer schlimmer wurde. Vor allem kleine Kinder leiden dann sehr und können Fieber bekommen. Daher sucht am besten gleich den Hautarzt auf, wenn es durch Kühlung nicht besser wird und das Kind euch insgesamt krank vorkommt.

Bildquelle: Getty Images/FamVeld

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