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Gratis-FFP2-Masken für viele weitere Bundesbürger: Seid ihr dabei?

Gratis-FFP2-Masken für viele weitere Bundesbürger: Seid ihr dabei?

FFP2-Maskenpflicht

Um Risikopatienten vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen, bekommen seit Dezember viele Bürger Gratis-FFP2-Masken. Durch die neue FFP2-Maskenpflicht benötigen nun deutlich mehr Bürger die medizinischen Masken. Daher sollen jetzt weitaus mehr Gratis-FFP2-Masken verteilt werden.

Gratis-FFP2-Masken für über 34 Millionen Menschen

Zur Gruppe der Corona-Risikopatienten gehören laut Schätzung der Apotheken-Umschau ca. 27 Millionen Bürger. Der Bund hat daher im letzten Dezember beschlossen, diese Menschen durch eine schnelle Maßnahme zu unterstützen: Man konnte sich als Corona-Risikopatient in der Apotheke bereits drei Masken gratis abholen und es sollen insgesamt pro Person bis zu 15 Gratis-Masken geben.

Jetzt kündigte Gesundheitsminister Spahn laut Ärztezeitung jedoch an, nicht nur den 27 Millionen Bürgern Gratis-Masken zur Verfügung zu stellen: Es sollen aktuell ca. 34,1 Millionen Bürger Gutscheine für FFP2-Masken von ihrer Krankenkasse erhalten haben oder noch erhalten.

Großer Ansturm auf die Apotheken: Wo bleiben die versprochenen Gutscheine?

Als die Nachricht im Dezember herauskam, standen viele ältere Menschen und chronisch Kranke Schlange vor den Apotheken. Es kam zu einem großen Ansturm auf die ersten Gratis-Masken. Vor Weihnachten hatten dann viele Apotheken kaum noch medizinische Masken im Vorrat. Mit der neuen Maskenpflicht wurde dieser wieder aufgestockt und die Bundesregierung habe zudem den Apotheken mehrere Millionen FFP2-Masken zukommen lassen.

Diese soll man als Risikopatient gegen einen Gutschein von der Krankenkasse erhalten. Doch in den Apotheken meldeten sich viele Menschen, die immer noch auf ihren Gutschein warten. Die Krankenkassen kommen scheinbar nicht mit dem Versendender Gutscheine hinterher und melden, dass es teilweise noch bis Ende Januar und Februar dauern kann. Ihr müsst euch also auf eine längere Wartezeit einstellen, bis ihr euren Gutschein erhaltet. Fragt dazu am besten telefonisch bei eurer Krankenkasse nach.

Das ist die Liste der Risikopatienten

Die Gratis-Masken der Bundesregierung bekommt ihr bisher nur, wenn ihr als Corona-Risikopatient geltet. Folgende Personengruppen zählen laut Bundesgesundheitsministerium zur Corona-Risikogruppe:

  • Menschen ab 60 Jahren
  • Risikoschwangere
  • Menschen mit chronischen Erkrankungen des Herzens
  • Menschen mit einer Krebserkrankung
  • Diabetiker mit Diabetes Typ 2
  • Menschen mit Asthma und COPD
  • Menschen mit einer Organtransplantation, Niereninsuffizienz oder chronischen Lebererkrankung
  • Menschen mit Demenz

Ihr könnt beim Gemeinsamen Bundesausschuss nochmals nachlesen, wer genau darunter fällt. Es kann jedoch sein, dass diese Gruppe der Bedürftigen noch ausgeweitet wird. Ruft einfach direkt bei eurer Krankenkasse an, wenn ihr erfahren wollt, ob ihr darunter zählt.

Weitere FFP2-Masken gratis

Im Zeitraum zwischen 1. und 28. Februar sowie zwischen 16. Februar und 15. April erhält jeder Risikopatient zudem jeweils 6 weitere FFP2-Masken. Diesmal ist ein Unkostenbeitrag zu zahlen. Doch diese Masken bekommt ihr nur, wenn ihr euren fälschungssicheren Gutschein von der Krankenkasse erhaltet. Sonst darf euch eure Apotheke keine kostenlose Maske aushändigen.

Solltet ihr ihn im Januar nicht bekommen, wendet ihr euch am besten an die Krankenkasse. Es kann durchaus zu Verzögerungen kommen, denn aufgrund der FFP2-Maskenpflicht werden sich jetzt noch mehr Menschen einen Gutschein anfordern, die bisher vielleicht noch abwarten wollten.

Die Grünen fordern: Gratis Masken für einkommensschwache Menschen

Durch die FFP2-Maskenpflicht müssen jetzt alle ab nächster Woche die Masken an bestimmten Orten tragen. Da man die Maske nur ein paar Mal verwenden kann, und diese bis zu 5 € kosten kann, wird das für Geringverdiener sehr kostspielig. Die Grünen fordern daher mehr Unterstützung vom Bund für alle, die sich das nicht leisten können.

Es wäre sinnvoll, die FFP2-Masken, die sehr teuer sind, zu subventionieren und sie für diejenigen, die es nicht so dicke haben, kostenlos abzugeben

Robert Habeck am Montag im Morgenmagazin von ARD und ZDF

Quelle: Apotheken-Umschau, Ärztezeitung, RTL

Bildquelle: imago images/Eibner

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