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Das ändert sich für Familien zum 1. Dezember: Von Teil-Lockdown bis verkaufsoffene Sonntage

Das ändert sich für Familien zum 1. Dezember: Von Teil-Lockdown bis verkaufsoffene Sonntage

Gesetzesänderungen

Ja, in diesem Jahr war und ist vieles anders. Fast im 4-Wochen-Rythmus werden neue Corona-Maßnahmen beschlossen, aber auch die "normale" Politik geht weiter. Alles zu den neusten Corona-Maßnahmen und neuen Gesetzen, die ab dem 1.12.2020 gelten und für uns Familien relevant sind.

Corona-Maßnahmen im Dezember im Überblick

Letzte Woche haben sich die Bundesländer-Chefs wieder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel getroffen und über die weiteren Corona-Maßnahmen vor allem über Weihnachten und Silvester gesprochen. Das gilt:

  • Bis wann geht der Teil-Lockdown?

Der aktuelle Teil-Lockdown geht noch bis zum 20. Dezember. Bis zum 15. Dezember wollen die Länder-Chefs nochmal sprechen und beispielsweise entscheiden, ob Hotels oder Restaurants öffnen können.

  • Kontaktbeschränkungen bis zum 20. Dezember

Ihr dürft euch aktuell mit einem weiteren Haushalt aber maximal zu fünft treffen. Kinder bis 14 Jahren zählen nicht dazu. In Schleswig-Holstein gilt diese Verschärfung nicht. Hier öffnen sogar auch wieder Tierparks und Zoos.

  • Beschränkungen an Weihnachten und Silvester

Für Weihnachten und Silvester haben die Bundesländer und der Bund Ausnahmen beschlossen. Vom 23.12 bis zum 1.1. dürfen sich maximal 10 Personen gleichzeitig treffen. Auch hier sind Kinder bis 14 Jahren wieder ausgenommen. Anders sieht das leider in Berlin aus. Hier gilt wahrscheinlich weiterhin: maximal fünf Personen dürfen sich treffen. Baden-Württemberg und Brandenburg gehen ebenfalls einen Sonderweg: Ab dem 27.12. werden die Beschränkungen wieder verschärft.

In folgenden Bundesländern sind Hotelübernachtungen zwischen dem 23.12. und 1.1. erlaubt:

  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Schleswig-Holstein
  • Hamburg
  • Nordrhein-Westfalen
  • Berlin
  • Baden-Württemberg (über die Weihnachtstage)
  • Sachsen (über die Weihnachtstage)
  • Hessen (über die Weihnachtstage)

Oma und Opa haben also einen Platz zum Übernachten.

  • Auch die Maskenpflicht wird verschärft

Nun heißt es: Dort wo viele Personen zusammen kommen, gilt Maskenpflicht. Wie bisher auch ist also in Öffentlichen Verkehrsmitteln und im Handel Maske zu tragen. Neu ist, dass auch auf Parkplätzen Maskenpflicht gilt. Auch in den Innenstädten wird nochmal angezogen.

  • Weihnachtsferien bundesweit ab dem 19. Dezember

Bis auf Bremen und Thüringen sind sich alle einig: Die Weihnachtsferien beginnen dieses Jahr am 19. Dezember. So soll Familien die Möglichkeit gegeben werden, sich länger in häusliche Isolation begeben zu können, damit dem Weihnachtsfest mit den Großeltern nichts im Wege steht. In vielen Schulen soll es aber eine Notbetreuung geben.

  • Maßnahmen in den Schulen

Ab der 7. Klasse gilt nun eine Maskenpflicht, abhängig von den Infektionszahlen vor Ort. In den meisten Bundesländern gilt aber sowieso schon eine Maskenpflicht in den Schulen. Wechselunterricht wird erstmal nicht flächendeckend eingeführt.

Kommt es zu einem Coronafall in der Klasse, soll die ganze Klasse für fünf Tage in Quarantäne. Nach der Quarantäne soll ein Schnelltest klären, wer wieder in die Schule darf.

  • Neue Regeln im Einzelhandel & Verkaufsoffene Sonntage im Advent

Bis zu einer Fläche von 800 Quadratmetern sollen sich höchstens eine Person pro zehn Quadratmetern aufhalten. In größeren Einkäufshäusern maximal eine Person auf 20 Quadratmetern.

So wie es bisher aussieht, wird es wegen Corona keine verkaufsoffenen Sonntage im Advent geben.

  • Böllern an Silvester

Besonders für ältere Kinder ist das Böllern an Silvester ein absolutes Jahreshighlight. Klar ist: auf belebten Plätzen und Straßen ist es nicht erlaubt, zu böllern. Die Kommunen bestimmen, für welche Orte in ihrer Stadt dies gilt. Privathaushalten wird empfohlen auf Silvesterfeuerwerk zu verzichten. Die Natur wird es uns danken!

Alle neuen Regelungen rund um das Thema Urlaub

  • Ist Skifahren möglich?

Es wird diskutiert, die Skigebiete geschlossen zu halten. Zumindest ist klar, dass Bayern eine Quarantänepflicht für Tagesausflügler einführen wird. Wer also von Bayern aus in die Nachbarregionen (Österreich, Schweiz, Italien) auf die Bretter springt, muss anschließend in Quarantäne, auch wenn ihr weniger als 24 Stunden unterwegs wart.

  • Deutschen Bahn: Fahrplanwechsel und weniger reservierbare Plätze

Wenigsten eine Sache ist dieses Jahr so wie immer: Die Deutsche Bahn wechselt zum 13. Dezember auf den Winterfahrplan. Er ist bis zum Juni 2021 gültig. Und auch das ist wie immer: Die Preis steigen durchschnittlich um einen Prozent.

Darüber hinaus können wegen Corona nun weniger Plätze reserviert werden. In einem Großraumwagen ist nur noch ein Sitzplatz pro Doppelsitz reservierbar. Wer alleine reist, erhält automatisch einen Fensterplatz. Darüber hinaus hat die Bahn angekündigt, mehr Züge einzusetzen.

  • Kostenlose Flugumbuchungen auch weiterhin bei einigen Airlines möglich

Ryanair verzichtet auch im Dezember und Januar auf eine Umbuchungsgebühr, wenn

  • ihr eure Flüge nach dem 10. Juni 2020 gebucht habt
  • diese bis einschließlich Januar stattfinden sollten

Änderungen müssen bis spätestens sieben Tage vor Abflug erfolgen. Ihr könnt auf einen anderen Flug umbuchen, der bis zum 30. September 2021 geht.

Außerdem verzichten Lufthansa sowie deren Töchter Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines bis Jahresende auf Umbuchungsgebühren.

Neue Gesetze und Gesetzesänderungen zum 1.2.20

  • Auch Immobilienverkäufer müssen sich zukünftig an der Maklerprovision beteiligen

Für viele Familien ist es ein Traum, irgendwann mal in seinen eigenen vier Wänden zu leben. Klar, dass man dafür tief in die Tasche greifen muss. Hinzu kam meist immer noch eine Maklerprovision (meist bis zu 7 % des Kaufpreises). Das ändert sich aber nun: Käufer müssen nun nur noch maximal die Hälfte der Maklerkosten übernehmen. Darüber hinaus habt ihr etwas mehr Zeit zu zahlen, denn ihr müsst erst dann überweisen, wenn auch der Verkäufer seine Zahlung getätigt hat.

  • Neues Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz

Für alle, die schon eine Wohnung besitzen, ist dieses neue Gesetz interessant: das Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz (WEMoG). Bauliche Veränderungen und Modernisierungen wie E-Ladesäulen oder besseres Internet, werden erleichtert.

Für Modernisierungen wie Sanierungen der Fassade braucht es ab sofort eine Mehrheit der Eigentümer. Zur Kasse gebeten werden dann auch nur die Eigentümer, die für die Baumaßnahmen gestimmt haben.

Quellen: tagesschau.de, rtl.de, news.de

Bildquelle: Gettyimages/tatyana_tomsickova

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