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Neue Studie: So schlecht ist es um die Zähne unserer Kinder bestellt

Achtung Karies

Neue Studie: So schlecht ist es um die Zähne unserer Kinder bestellt

Karies ist mittlerweile auch bei Kindern ein echtes Problem. Die Studie einer Krankenkasse kommt zu dem Ergebnis: Um die Zähne unserer Kinder ist es schlecht bestellt.

Die Barmer Krankenkasse hat die Patient*innendaten von über neun Millionen (mit)versicherten Kindern ausgewertet und kommt zu erschreckenden Ergebnissen. Jede*r dritte 12-Jährige hat Karies in den bleibenden Zähnen! Und auch bei den Milchzähnen sieht es nicht besser aus.

Mehr als 30% der Kinder haben Karies

Bisher gingen Studien immer davon aus, dass nur 19% der Kinder mindestens eine Karies haben, die neue Studie zeigt, dass es mehr als 30% sind. Und die neue Studie erfasst wohlgemerkt nur die Kinder, die überhaupt zum Zahnarzt gehen und ihre Karies behandeln lassen.

Keine Zahnarztbesuche bei vielen Kindern

Es gibt Kinder zwischen sieben und 17 Jahren, die mehr als sechs Jahre lang keinen Zahnarzt mehr gesehen haben. Und von den 4,6 Millionen unter Sechsjährigen haben 15% sogar noch nie eine Zahnärztin oder einen Zahnarzt gesehen. Das ist schockierend, denn eigentlich sollte eine Zahnkontrolle für die Kleinen noch zweimal jährlich erfolgen.

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Karies in Milchzähnen ist gefährlich

Oft gehen Eltern fälschlicherweise davon aus, dass eine Karies im Milchzahn nicht gefährlich ist – immerhin fällt der Zahn ja irgendwann aus. Aber die Karies bleibt. Und sie zerstört im schlimmsten Fall massiv den bleibenden Zahn, der in die Zahnlücke wächst.

Vorbeugen gegen Karies ist leicht

Dabei ist das Vorbeugen gegen Karies eigentlich so einfach: Regelmäßiges Zähneputzen und regelmäßige Kontrolle bei der Zahnärztin. Hier seid ihr Eltern in der Verantwortung, die Zahngesundheit eurer Kinder zu kontrollieren. Das bedeutet insbesondere: Nachputzen, wenigstens morgens und abends, auch wenn es nervt. Und das möglichst solange wie möglich.

Nachputzen auch bei Wackelzähnen

Ihr solltet euren Kindern die Zähne nachputzen, bis sie flüssig Schreibschrift schreiben können, gern aber auch darüber hinaus. Denn, das bestätigt sich immer wieder: Elterliches Zähne nachputzen verhindert Karies, weil das vielleicht unsaubere Zähne putzen der Kinder ausgeglichen wird.

So nervig das manchmal ist, bleibt dran. Denn gesunde Zähne sind für alle Menschen wichtig.

Andrea Zschocher
Das sagtAndrea Zschocher:

Mein Fazit

Manchmal bin ich schwer genervt vom Nachputzen. Bei drei Kindern hat immer eins gerade keine Lust darauf.Und natürlich ist Zähne putzen generell nicht immer soooo angesagt. Kann ich verstehen, aber das ist eins der Themen, bei denen ich hart bleibe, egal wie schlecht die Laune wird.

Ich werde auch oft dafür belächelt, wenn ich anderen Eltern erzähle, dass ich meinem Wackelzahnkind die Zähne nachputze. Das sei ja übertreiben. Ist es nicht. Es ist einfach so wichtig, auf gute Zahnhygiene zu achten. Das ist unsere Aufgabe als Eltern, die Verantwortung dafür können wir nicht unseren Kindern übertragen.

Bildquelle: getty images / andrei_r

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