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Von Spargel-Urin bis zur Libido: 5 verblüffende Spargel-Fakten, die unglaublich aber wahr sind

Von Spargel-Urin bis zur Libido: 5 verblüffende Spargel-Fakten, die unglaublich aber wahr sind

Sexy Stangengold

Die Geschichte des Spargels geht zurück bis in die Antike. Denn die Römer brachten den Spargel erst nach Europa. Seit damals glaubte man, Spargel steigere die Potenz. Ist da etwas dran? Einige Mythen wie der typische Spargel-Pipi-Geruch stimmen tatsächlich

#1 Spargel verändert den Geruch des Urins

Jede*r, der/die schon mindestens einmal Spargel verzehrt hat, kennt es: Nach dem Toilettengang riecht der Urin ganz eigentümlich und typisch. Es hielt sich lange das Gerücht, dass dies nur bei einigen Menschen so sei bzw. habe es dazu mal eine Untersuchung gegeben, dass manche das nicht so wahrnehmen können.

Das liegt aber nicht daran, dass Spargel bei ihnen diese Wirkung nicht hat, sondern eben nur vermindert. Schuld am strengen Geruch sind die Schwefelverbindungen im Körper, die den Urin so riechen lassen. Wer zum Spargelessen viel Wasser trinkt, der verdünnt den Urin und so riecht es am Ende weniger stark.

#2 Spargel steigert die Libido

Der Spargelpflanze wird seit Jahrhunderten ein aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Nicht nur aufgrund seiner phallischen Form steht der Spargel daher auch für die Libido. Daher wurde er im 19. Jahrhundert teilweise auch in einigen Ländern laut einem Brauch vom Bräutigam nach der Hochzeit verzehrt, um die Hochzeitsnacht nochmal ordentlich anzuheizen. So 100 % wissenschaftlich erwiesen ist dies nicht. Doch da Spargel viel Vitamin E enthält, könnte bei übermäßigem Genuss vielleicht was dran sein. Denn dieses Vitamin soll luststeigernde Wirkung haben.

#3 Weißer Spargel ist nicht gesünder als grüner

Es gibt keinen gesünderen Spargel. Ob weiß oder grün, beide Sorten enthalten eine ähnliche Zusammensetzung an gesunden und wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen. Sie sind beide gut für die Verdauung und den Stoffwechsel und eignen sich auch beide zur Ernährung im Rahmen einer Spargel-Diät.

#4 Frischen Spargel erkennt man am Quietschen

Es klingt seltsam, doch ist tatsächlich wahr: Ihr könnt herausfinden, ob euer Stangengemüse wirklich frisch ist, indem ihr vor dem Kaufen den Quietschtest macht. Dazu reibt ihr den Spargel einmal aneinander. Wenn er leicht quietscht und die Stangen fest sind, dann ist der Spargel frisch gestochen und kann getrost verzehrt werden.

#5 Bitterer oder roher Spargel ist nicht giftig

Es hielten sich lange die Annahmen, dass Spargel, der bitter ist, irgendwie gesundheitsschädigend sein könnte. Dem ist nicht so. Wenn Spargel bitter ist, ist das nur ein Qualitätsmangel bei der Ernte oder die Pflanze hat durch einen plötzlichen Wetterwechsel gelitten. Daher wurde früher immer Zucker an Spargelwasser gegeben. Heute werden Sorten so gezüchtet, dass die enthaltenen Bitterstoffe, die auch für den typischen erwähnten Uringeruch verantwortlich sind, eher milder ausfallen.

Giftig ist er deshalb jedoch nicht. Auch rohen Spargel kann man durchaus essen. Das schmeckt nicht jedem, so enthält er jedoch deutlich mehr Nährstoffe als im gegarten Zustand. Versucht es mal!

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Bildquelle: Getty Images/Image Source

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