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Vom Impfen bis Hass im Netz: Das ändert sich für Familien im Februar 2022

Vom Impfen bis Hass im Netz: Das ändert sich für Familien im Februar 2022

Gesetze & Regeln

Fast jeden Monat gibt es gesetzliche Neuerungen oder Dienste, die ihren Service anpassen. Im Februar erwarten uns Änderungen bei den Coronaimpfungen, der Abgabe der Steuererklärung und gute Neuigkeiten im Kampf gegen Internethetze.

Impfzertifikate werden künftig ablaufen

Wer sich gegen das Coronavirus impfen lässt, erhält zusätzlich zum Eintrag in den Impfausweis ein digitales Impfzertifikat. Dieses kann über die Corona-Warn-App ausgelesen werden und dient als Nachweis für die 2G- oder 3G-Regeln. Bisher galten diese Zertifikate ein Jahr lang. Ab 1. Februar erhalten alle, die bereits zweimal geimpft sind ein neues Ablaufdatum. Dieses wird nach 270 Tagen ablaufen, wenn derjenige sich nicht boostern lässt. Impfnachweise von Geboosterten sind aktuell noch 365 Tage gültig. Wann diese dann ablaufen sollen und es eine vierte Auffrischung nötig sei, ist bisher nicht festgelegt.

Neuer Corona-Impfstoff wird zugelassen

Voraussichtlich Ende Februar soll laut Bundesregierung ein neuer Impfstoff zugelassen werden. Der Impfstoff mit Namen Novavax basiere auf einer anderen Technologie als die bisherigen Vakzine von Moderna oder Biontech. Er würde in der Funktion den Impfstoffen von Astrazeneca oder Johnson & Johnson ähneln. Impfskeptiker können sich bei der Bundesregierung oder unseren Kolleg*innen von t.online genau informieren, wie dieser Impfstoff technisch aufgebaut ist und was bisher alles darüber bekannt ist.

Steuererklärung später abgeben

Wenn ihr eure Einkommensteuererklärung für das Jahr 2020 mithilfe von Lohnsteuerhilfe-Vereinen oder Steuerberatern erstellen lasst, habt ihr zukünftig mehr Zeit: Der alte Abgabetermin von 28. Februar 2022 verlängert sich bis zum 31. Mai. Alle, die ihre Steuererklärung selbst mit Elster anlegen, haben Zeit bis 31. Oktober bzw. 1. November diese einzureichen.

Hass-Postings im Netz müssen strafrechtlich gemeldet werden

Die Bundesregierung stärkt endlich Rechte von unser Internetnutzer*innen nochmal mehr. Bereits seit letztem Jahr verpflichtete das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) auch Plattformen Falschnachrichten oder Hasspostings zu prüfen und zu löschen. Ab Februar dann müssen die Betreiber von Instagram, Facebook, YouTube oder Tiktok Postings die strafrechtlich relevant sind auch an das Bundeskriminalamt melden. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Strafverfolgung von Hass, Gewalt, Volksverhetzung und Missbrauch im Internet getan. Wenn eure Kinder im Netz gemobbt werden, müssen die Plattformen dies ernst nehmen und verfolgen.

Keine Ausbildungsprämie mehr für Betriebe

2020 wurde aufgrund der Coronasituation eine Ausbildungsprämie für jene Betriebe eingeführt, die trotz der schwierigen Pandemie-Lage Lehrlinge ausbilden. Damit sollte verhindert werden, dass die Ausbildungsplätze noch knapper werden. Diese Prämie, die von der Bundesagentur für Arbeit gezahlt wurde, läuft im Februar aus. Letztmalig erhalten sie jene Betriebe, die bis 15. Februar 2022 einen Auszubildenden einstellen.

Fußball-Streaming-Dienst DAZN erhöht die Preise

Schlechte Nachrichten für alle Fußballfans: Der Streamingsdienst DAZN wird deutlich teurer. Neukunden und aktive Abonnenten müssen dann für Fußball-Streaming nonstop statt 14,99 € pro Monat 29,99 € zahlen, können weiterhin monatlich kündigen. Im Jahresabo kostet euch der Dienst dann 24,99 €. Wer aktuell ein DAZN-Abo besitzt, zahlt noch bis Ende Juli den alten Preis und wechselt erst danach in das teurere Abo. Neukunden haben bis 31. Januar Zeit eine DAZN-Mitgliedschaft für 14,99 € monatlich abzuschließen. Seid ihr daheim sehr fußballbegeistert, dann solltet ihr euch rasch noch ein preisgünstigeres DAZN-Abo holen.

Quelle: MDR.de, InFranken.de

Viele Familien haben im Februar Winterferien und möchten trotz Pandemie ein wenig reisen und sich erholen. Das solltet ihr bei eurer Reise beachten:

Das große Ikea Quiz: Wie gut kennst du das schwedische Möbelhaus?

Bildquelle: Getty Images/JLco - Julia Amaral

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