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Luftbefeuchter Test: Welche Geräte sind wirklich gut?

Frische Luft

Luftbefeuchter Test: Welche Geräte sind wirklich gut?

Luft­befeuchter sollen die Luft in unseren vier Wänden verbessern und trockenen Schleimhäuten vorbeugen. Doch viele Geräte blasen Bakterien in die Luft und sind gesundheitlich bedenklich, wie der Luftbefeuchter Test des Schweizer Rundfunks (SRF) zeigte.

Dicke Luft möchte keiner in seiner Wohnung haben. Weder im wörtlichen, noch im übertragenen Sinne. Gegen die sprichwörtliche dicke Luft gibt es leider kein praktisches Hilfsmittel, für die Atemluft im Raum allerdings schon.

Was bringen Luftbefeuchter?

Luftbefeuchter sollen dabei helfen, die Luft in unseren Wohnräumen angenehm frisch zu halten. Das hilft vor allem dabei, juckender Haut und gereizten Augen durch trockene Heizungsluft vorzubeugen. Die Geräte sollen aber auch in der warmen Zeit dabei helfen, Pollen aus der Luft zu filtern.

Luftbefeuchter Test: Schimmel in der Luft

Leider sind viele Geräte alles andere als gesundheitlich förderlich: Das Verbrauchermagazin "Kassensturz" des SRF und das Testmagazin "Saldo" testeten gemeinsam zehn Luftbefeuchter im Labor. Viele der getesteten Geräte bliesen Bakterien oder gar Schimmelpilze in die Luft, verbrauchten eine Menge Strom oder waren kompliziert in der Handhabung. Vor allem Ultraschall-Vernebler stellten sich als problematisch heraus: Sie bliesen extrem hohe Mengen an Bakterien in die Luft.

Diese Geräte überzeugten im Luftbefeuchter Test

Die Gute Nachricht: Zwei Geräte konnten im Test überzeugen. Die  Verdunster Philips HU 4811/10 (89,73 € über Amazon) und Boneco E2441A (ca. 210 € über Check24) erzielten sogar die Testnote "sehr gut". Beide Verdunster sind einfach zu bedienen, sparsam im Stromverbrauch und blasen fast keine Keime in die Luft.

Das Gerät von Philips arbeitet mit einer speziellen NanoCloud-Technologie: Diese nutzt das natürliche Prinzip der Verdunstung um die trockene Luft zu befeuchten. Trockene Luft wird durch den befeuchteten Filter gezogen und lädt sich dabei natürlich mit Feuchtigkeit auf. Dabei nimmt die Luft nur so viel Wasser auf wie sie kann, eine Überfeuchtung ist damit ausgeschlossen und man bewegt sich immer im optimalen Bereich zwischen 40%-60%. Das soll auch für Kinder und Babys optimal sein.

Testsieger: Philips HU4811/10 Luftbefeuchter

Testsieger: Philips HU4811/10 Luftbefeuchter

Goodbye dicke Luft: Tipps für ein angenehmes Raumklima

Ein Luftbefeuchter hilft euch dabei, die Luft im Raum frisch und angenehm zu halten. Dazu könnt ihr aber auch selbst noch ein paar Dinge beitragen:

  • Richtig Lüften: Ein ausreichender Sauerstoffanteil ist sehr wichtig. Besonders, wenn ihr euch mit mehreren Personen viel drinnen aufhaltet, ist der Sauerstoff schnell verbraucht und das macht müde und schlapp. Um das zu vermeiden, lüftet ihr am besten 3-4x täglich für mindestens 10 Minuten.
  • Pflanzen helfen: Pflanzen in euren vier Wänden sorgen für gute Luft: Sie nehmen unser ausgeatmetes CO2 auf und geben es durch die Photosynthese anschließend wieder als Sauerstoff in den Raum ab.
  • Kunststoff adé: Auch Möbel und Deko-Gegenstände können eine Menge Schadstoffe an die Luft abgeben. Achtet deshalb bei eurer Einrichtung darauf, überwiegend Naturmaterialien zu nutzen.

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Bildquelle: Getty Images/puhimec

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