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Beruhigt durchatmen

Luftreiniger-Test: Die günstigsten Modelle sind Sieger bei Stiftung Warentest

Sie sollen Pollen, Schadstoffe und auch Viren aus der Luft filtern: Luftreiniger. In einem aktuellen Luftreiniger-Test hat Stiftung Warentest erneut eine Reihe von Geräten unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Nur vier von sieben können es mit dem Coronavirus aufnehmen.

Im aktuellsten Luftreiniger-Test von Stiftung Warentest, den die Verbraucherschutzorganisation im Dezember 2021 veröffentlichte, wurden sieben Geräte unter die Lupe genommen. Die getesteten Modelle von Marken wie Ideal, Xiaomi und Philips kosten zwischen 171 und 455 €. Unter anderem wurde die Filter­wirkung gegen Aerosol­partikel sowie gegen Pollen und Luftschadstoffe geprüft.

Ein mit "Sehr gut" bewertetes Produkt ist nicht dabei, nur eines schaffte es, ein "Gut" zu bekommen. Außerdem sind nur vier der sieben Geräte geeignet, um Coronaviren sorgfältig aus der Luft zu filtern. Wir verraten euch die beiden Testsieger.

Die Luftreiniger-Testsieger in der Schnellübersicht

Modell "Mi Air Purifier Pro" von Xiaomi "MD 10378" von Medion
Optik
"Mi Air Purifier Pro" von Xiaomi
Luftreiniger Xiamomi Test
Wo kaufen? Ab 204 € über Idealo.de* Ab 149,99 € über Amazon.de*
Maße (Breite x Höhe x Tiefe) 26 x 74 x 26 cm 33 x 49 x 21 cm
Kindersicherung nein ja
Preis für Ersatzfilter 40 € 25 €
Wechselhäufig­keit der Filter laut Anbieter ca. alle 3 bis 12 Monate alle 6 bis 8 Monate
Jähr­liche Kosten für Betrieb ca. (maximal) 220 € 105 €
Mittlerer Ladenpreis (Stand: Juni 2022) 210 € 193 €
Gesamtnote bei Stiftung Warentest 2,3 2,6

*Preise können ggf. abweichen

Die Luftreiniger-Testsieger im Detail

"Mi Air Purifier Pro" von Xiaomi

Luftreiniger Stiftung Warentest
Luftreiniger-Testsieger bei Stiftung Warentest: der "Mi Air Purifier Pro" von Xiaomi. Bildquelle: Hersteller

Mit der Gesamtnote 2,3 ist der "Mi Air Purifier Pro" von Xiaomi das am besten bewertete Filtergerät im Luftreiniger-Test von Stiftung Warentest. Damit schaffte es eines der günstigsten Modelle im Test ganz oben aufs Siegertreppchen: Online kann man es derzeit ab rund 204 € ergattern.

Der Luftreiniger, der mit 3-Schicht-Filter, Lasersensor und OLED-Display ausgestattet ist, lässt sich über die "Mi Home"-App steuern. Die Luftqualität im Raum lässt sich über die Farbanzeige leicht ablesen.

Wichtig zu wissen: Der Preis für einen Ersatzfilter liegt bei diesem Luftreiniger bei rund 40 €. Die jährlichen Betriebskosten sind mit 100 € (Minimum) bis 220 € (Maximum) recht hoch.

Übrigens: Beim wichtigsten Testkriterium "Luftreinigung" schnitt der "Mi Air Purifier Pro" mit der Note 1,8 besonders gut ab. Was man wissen muss: Mit frischen Filtern sammelten alle Geräte im Luftreiniger-Test Aerosole gut ein. Mit gealterten Filtern ließen alle nach – das Modell von Xiaomi allerdings nur wenig.

"MD 10378" von Medion

Luftreiniger Testsieger
Auch der Luftreiniger "MD 10378" von Medion lässt sich per App steuern. Bildquelle: Hersteller

Mit einem mittleren Onlinepreis von unter 200 € ist das zweitplatzierte Gerät im neuesten Luftreiniger-Test von Stiftung Warentest sogar noch günstiger. Dank eines Rabattgutscheins (Häkchen setzen nicht vergessen!) gibt es den "MD 10378" von Medion bei Amazon im Moment sogar für nur rund 150 € zu kaufen. Mit der Gesamtnote 2,6 wird das Modell "Befriedigend" bewertet.

Hier kaufen:

MEDION Luftreiniger mit App Steuerung (HEPA Filter, Smart, reduziert Aerosole Pollen Staub Tierhaare
MEDION Luftreiniger mit App Steuerung (HEPA Filter, Smart, reduziert Aerosole Pollen Staub Tierhaare
Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 12.08.2022 10:47 Uhr

Der Luftreiniger mit 3-Stufen-System filtert Tierhaare, Staub und Pollen und reduziert Aerosole. Er ist für Allergiker geeignet. Auch dieses Modell lässt sich bequem per App steuern. Super ist auch der Schlafmodus, der das Betriebsgeräusch auf 20 dB absenkt.

Ein neuer Luftfilter kostet 35 €. Die Betriebskosten liegen im Jahr zwischen 88 € (Minimum) bis 105 € (Maximum) und damit viel niedriger als beim Luftreiniger von Xiaomi.

Praktisch: Wenn ein Tausch des Filters nötigt wird, benachrichtigt das Gerät den/die Nutzer*in automatisch. Und das sollte man dann auch tun: Nur mit frischem Filter filtert der Luftreiniger Aerosole gut aus der Luft.

Schon im Februar und Dezember 2020 untersuchte Stiftung Warentest Luftreiniger sorgfältig. Das Ergebnis von damals findet ihr hier:

So wurden die Luftreiniger von Stiftung Warentest geprüft

Testkriterium Gewichtung Das wurde geprüft
Luftreinigung 60 %
  • Prüfung der Reinigungs­leistung für Pollen und Form­aldehyd
  • Untersuchung der Leistung neuer und gebrauchter Filter gegen­über Aerosol­partikeln mit Parafinöltröpfchen
  • Erneute Aerosolmessung nach Alterung der Filter mit dem Rauch von 100 Ziga­retten
Handhabung 20 %
  • Verständlichkeit und Lesbarkeit der Gebrauchsanleitung
  • Vollständigkeit der Gebrauchsanleitung
  • Überprüfung von Montage, Transport, Aufbewahrung, Bedienen am Gerät und per App, Anzeige der Luftqualität am Gerät und Reinigen und Wechseln der Filter
Umwelteigenschaften 15 %
  • Schall­leistungs­pegel der Geräte auf minimaler und maximaler Lüfter­stufe
  • Subjektive Beurteilung des Geräuschs auf minimaler und maximaler Lüfter­stufe
  • Bewertung des Strom­verbrauchs und der Leistungs­aufnahme mit maximaler Lüfter­stufe, im Standby und im ausgeschalteten Zustand
Sicherheit 5 %
  • Prüfung der elektrischen und mecha­nischen Sicherheit
  • Kontrolle der Verarbeitung und Bediensicherheit der Geräte
Mängel im Datensendeverhalten der Apps 0 % Senden die Apps (Android und iOS) Daten, die für das Funk­tionieren der App unnötig sind?

Helfen Luftreiniger wirklich gegen das Coronavirus?

Nach vielen Monaten Pandemie wissen wir inzwischen alle: Das Coronavirus Sars-CoV-2 verbreitet sich hauptsächlich über Aerosole in der Luft. Befindet sich eine infizierte Person im Raum, atmet sie in kurzer Zeit eine große Menge virentragende Aerosole aus. Interessant zu wissen: Große Aerosolpartikel vom Husten oder Niesen sinken schnell zu Boden. Kleine Partikel, wie sie beim Sprechen und Atmen entstehen, können stundenlang in der Luft schweben.

Gute Luftreiniger schaffen es, die Virenkonzentration im Zimmer zu minimieren und so das Risiko einer Ansteckung zu reduzieren. Stiftung Warentest empfiehlt, zusätzlich regelmäßig zu lüften. So sei der Effekt noch größer. Denn Stoß­lüften tauscht die verbrauchte Luft aus. Die Virenlast durch eine infizierte Person bleibt aber nur dauerhaft niedrig, wenn zusätzlich ein Luftreiniger arbeitet.

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Bildquelle: Getty Images / RgStudio

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