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Kaffeevollautomat-Test: Die leckersten Latte bei Stiftung Warentest!

Kaffeevollautomat-Test: Die leckersten Latte bei Stiftung Warentest!

Schlürf!

In vielen Familien läuft ohne Kaffee nicht viel – umso besser, wenn wir uns Espresso, Latte und Co. schnell selber machen können. Mit Kaffeevollautomaten geht das auf Knopfdruck, heißt: mit Baby auf dem Arm, Kleinkind im Blick und einem Bein in der Arbeitskleidung. Im Kaffeevollautomat-Test verrät uns Stiftung Warentest, was die Schätzchen alles schaffen.

So wurden die Kaffeevollautomaten getestet

Stiftung Warentest testet regelmäßig Kaffeevollautomaten. 2020 sind elf Maschinen neu dazugekommen. Das waren die Kriterien bei dem Test: sensorische Beurteilung (35 %), technische Prüfung (25 %), Handhabung (20 %), Sicherheit (5 %), Umwelteigenschaften (10 %), Schadstoffe (5 %). Gekauft wurden die Geräte im Juni 2020.

Kaffeevollautomat-Test: Die Ergebnisse im Überblick

Im Kaffeevollautomat-Test 2020 schaute sich Stiftung Warentest sieben Maschinen mit Milchschaumautomatik, einen mit manuellem und drei ohne Milchaufschäumer an. Wer bei Letzteren nicht auf seinen Cappuccino verzichten will, dem empfehlen die Tester*innen einen zusätzlichen Milchaufschäumer zu kaufen. So lässt sich viel Geld sparen und man hat trotzdem guten Kaffee in der Tasse. Denn Kaffeevollautomaten sind (je nach Ausstattung) nicht günstig: Die Preisspanne der Maschinen in diesem Test reicht von knapp 300 € bis fast 900 €.

Im Klartext: Wer gerne Espresso pur trinkt, wird auch im günstigen Segment fündig. Dennoch lag der Fokus klar auf den sieben Alleskönnern: Ihre zahlreichen Funktionen und Kaffee-Optionen sind ja der Grund, warum sich die meisten einen Kaffeevollautomaten kaufen.

Diese drei Kaffeevollautomaten haben am besten abgeschnitten:

Modell Kategorie Gesamtnote Mittlerer Preis Bild

Jura E6 z. B. hier über MediaMarkt kaufen

Mit Milchaufschäumer 1,8 770 €

De'Longhi Dinamica ECAM 356.57 z. B. hier über MediaMarkt kaufen Mit Milchaufschäumer 2,1 630 €

Miele CM 5310 z. B. hier über Amazon kaufen

Mit Milchaufschäumer  2,1 820 €

Philips EP3246/70
z. B. hier über Saturn kaufen

Mit Milchaufschäumer  2,1  545 €

Der Testsieger: Kaffeevollautomat von Jura an der Spitze

Bester Kaffeevollautomat: Jura E6

Bildquelle: MediaMarkt

Einer der besten Espressi im Test kam von der Jura E6 (Gesamtnote 1,8). Zur Wahl stehen acht Kaffeespezialitäten, die ihr direkt auf dem Display auswählen könnt. Stiftung Warentest lobt die Menüführung und dass sich die Stärke sehr gut anpassen lässt. Bei der Temperatur ist das allerdings nicht der Fall. Insgesamt ist die Maschine aber schnell einsatzbereit und sie macht den besten feinporigen Milchschaum, so die Tester*innen.

Jura E6 Kaffeevollautomat
Jura E6 Kaffeevollautomat

Diese drei Kaffeevollautomaten sind auf dem zweiten Platz gelandet

Platz 2: De'Longhi Dinamica ECAM 356.57

Bildquelle: MediaMarkt

Auf Platz 2 mit der Gesamtnote 2,1 landete die De'Longhi Dinamica ECAM 356.57. Die Tester*innen finden, dass die Maschine guten Espresso zubereitet. Sie ist schnell einsatzbereit und die Temperatur lässt sich sehr gut anpassen. Außerdem punktet sie mit ihrem großen Milchbehälter und dem Extrafach für Kaffeepulver. 16 Getränke sind wählbar: vier über Direkttasten, zwölf weitere über das Menü. 

De'Longhi Dinamica ECAM 356.57.B
De'Longhi Dinamica ECAM 356.57.B

Auch auf dem zweiten Platz: Miele CM 5310

Bildquelle: Amazon

Die Miele CM 5310 erhielt ebenfalls die Gesamtnote 2,1. Stiftung Warentest bewertet den Espresso gut. Er sei recht intensiv und der Schaum blasig und stabil. Die Tester*innen loben auch das kurze und verständliche Entkalkungsprogramm und das leise Mahlwerk. Elf Kaffeespezialitäten sind wählbar. Kritikpunkt: Die Öffnung des Bohnenschachts ist für die Tester*innen zu klein, sodass Bohnen leicht daneben fallen.

Miele CM 5310 Silence Kaffeevollautomat
Miele CM 5310 Silence Kaffeevollautomat

Und noch mal Platz 2: Philips EP3246/70

Bildquelle: Saturn

Und hier kommt der dritte Zweiplatzierte: die Philips EP3246/70 bekam auch die Gesamtnote 2,1. Die Tester*innen finden, dass die Maschine guten, eher intensiven Espresso macht. Milch aufschäumen funktioniert laut Stiftung Warentest sehr gut, ist aber nur zusammen mit Kaffee möglich. Kritisiert wurde das etwas komplizierte Menü und der eher kleine Milchbehälter. 

Philips EP 3246/70 Latte Go
Philips EP 3246/70 Latte Go

Familie.de-Kaufberatung

Kaffeevollautomat mit Milchaufschäumer: Selber machen spart Geld

Wer wenig Zeit und Hände frei hat, investiert am besten in eine vollautomatische Espressomaschine. So habt ihr mit einem Knopfdruck euren Espresso, Latte macchiato oder Cappuccino in der Tasse. Selber aufschäumen spart dagegen richtig Geld, braucht aber ein klein wenig Übung und Konzentration. Dafür habt ihr es in der Hand, wie fein euer Schaum am Ende wird. Puristen, die sich einfach nur einen frisch gemahlenen Espresso wünschen, setzen auf einen minimalistischen Kaffeevollautomaten ohne Aufschäumfunktion.

Mahlgrad und Kaffeestärke: Koffeingehalt und Aroma anpassen

Je feiner der Mahlgrad, desto kräftiger wird euer Espresso im Geschmack. Ausprobieren lohnt sich! Dafür lässt nicht bei allen Modellen zusätzlich die Kaffeestärke regulieren. Je höher die Einstellung der Kaffeestärke, umso mehr Kaffeepulver wird pro Espresso gemahlen.

Reinigung: Je leichter, desto besser

Gute Hygiene ist bei Kaffeevollautomaten sehr wichtig. Dabei hat man die schmutzigen Zwischenschritte weniger im Auge als bei manuellen Espressomaschinen. Denn diese spielen sich im Inneren der Maschine ab und sorgen für Verunreinigungen. Einfach ist es, wenn die Maschine über ein integriertes Reinigungsprogramm verfügt. Die Brüheinheit sollte am besten regelmäßig gespült werden. Die Tropfschale muss manuell und am besten täglich gereinigt werden: Hier setzen sich schnell Kaffee- und Milchreste fest, die Keime bilden. Auch der Innenbehälter muss öfter gesäubert werden, der passierende gemahlene Kaffee lagert sich bei einigen Modellen sehr stark ab.

Display und Bedienung: Mehr ist oft mehr!

Nicht alle Kaffeevollautomaten im Test überzeugten mit leichter Handhabung: Ein großes Display hilft, alle Funktionen schnell zu erkennen und auszuwählen. Nervig kann es dann aber werden, wenn man sich durch mehrere Optionen durchklicken muss. Minimalistische Kaffeeautomaten mit vielen Knöpfen hingegen bedeuten auch viel Gedrücke. Wer gerne doppelte Shots trinkt, profitiert von einem doppelten Brühkopf. So können beide Espressi gleichzeitig statt nacheinander gebrüht werden. Lebenswichtig ist die Funktion (zumindest für die meisten von uns) natürlich nicht.

Kaffeevollautomaten sind toll für alle, die mehrmals täglich einen Kaffeeschub brauchen und es so einfach wie möglich wollen. Besonders für Büros sind sie ideal. Der Geschmack eures Kaffees ist hier vorhersehbar und konstant. Der vergleichbar hohe Preis und Reinigungsaufwand lohnt sich aber nicht unbedingt für kleine Haushalte und sporadische Kaffeetrinker. So schmecken die Bohnen weniger frisch, wenn sie länger im Behälter liegen und der Reinigungsaufwand pro Anwendung ist höher. Aber ein leckerer Cappuccino per Knopfdruck? In vielen Momenten einfach unbezahlbar.

Der komplette Kaffeevollautomaten-Test ist in der Stiftung Warentest-Printausgabe 12/2020 erschienen und kann unter www.test.de/kaffeevollautomaten für 4 € heruntergeladen werden.

Quelle: Stiftung Warentest

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Mein Fazit

Seit unser Kaffeevollautomat vor ca. fünf Jahren bei uns zu Hause eingezogen ist, sind alle irgendwie besser drauf. Schnell morgens per Knopfdruck den ersten Latte ziehen hebt die Laune deutlich. Und seitdem wir Eltern sind, haben wir unseren kleinen Helfer noch mehr schätzen gelernt. Selbst wenn nur eine Hand frei ist, klappt die Kaffeeproduktion noch ziemlich gut. Inzwischen kann unser Kleiner sogar schon ein bisschen mithelfen. Und: schnell mal seine Milch mit dem Schäumer warm machen ist auch echt praktisch. Bitte, lieber Kaffeevollautomat, halte noch lange durch!

Bildquelle: Getty Images/Mladen Zivkovic, Saturn, Amazon.de, Media Markt, Media Markt

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