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Schlürf!

Kaffeevollautomaten-Test bei Stiftung Warentest: Diese sechs Geräte lohnen sich

© Getty Images / ArthurHidden
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In vielen Familien läuft ohne Kaffee nicht viel – umso besser, wenn wir uns Espresso, Latte und Co. schnell selber machen können. Mit Kaffeevollautomaten geht das auf Knopfdruck, heißt: mit Baby auf dem Arm, Kleinkind im Blick und einem Bein in der Arbeitskleidung. Im Kaffeevollautomaten-Test verrät uns Stiftung Warentest, was die Schätzchen alles schaffen. Außerdem: Darauf solltet ihr beim Kauf achten.

Kaffeevollautomaten-Test: Die Ergebnisse im Überblick

Im Laufe der Jahre schaute sich Stiftung Warentest insgesamt 75 Kaffeevollautomaten an, darunter Modelle mit Milch­schaum­automatik sowie mit und ohne manuellem Milch­aufschäumer. Im Oktober 2022 kamen elf neue Modelle hinzu, mit denen sich der Kaffee noch besser auf die individuellen Vorlieben des oder der Einzelnen anpassen lässt.

Diese Kaffeemaschinen haben beim Kaffeevollautomaten-Test 2022 am besten abgeschnitten. Plus: die Testsieger aus den Jahren 2020 und 2021, die immer noch erhältlich sind.

De‘Longhi: Eletta Explore ECAM450.55
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ab 777,00 €
Saeco: Granaroma SM6580/00
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ab 689,99 €
De'Longhi: PrimaDonna Soul ECAM610.74
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ab 1,099,00 €
Philips: EP5447/90
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ab 669,99 €
Jura: E6
Jura: E6
ab 699,99 €
Miele: CM 5310
Miele: CM 5310
ab 799,00 €
Bewertung
Stiftung Warentest
Gut (1,7)
Stiftung Warentest
Gut (2,0)
Stiftung Warentest
Gut (1,9)
Stiftung Warentest
Gut (2,1)
Stiftung Warentest
Gut (1,8)
Stiftung Warentest
Gut (2,1)
Weitere Produktdetails
MilchaufschäumerMilchkänn­chen mit Auf­schäumdüseautomatischautomatischautomatischautomatischautomatisch
Gewicht11,1 kg8,2 kg12,8 kg7,7 kg9 kg9,5 kg
Füll­menge des Bohnenbehälters300 g300 g500 g275 g280 g200 g
Verfügbar beiMediaMarkt777,00 €Saturn689,99 €MediaMarkt1,099,00 €MediaMarkt669,99 €Saturn699,99 €MediaMarkt699,99 €Amazon799,00 €

Kaffeevollautomaten-Test: So hat Stiftung Warentest geprüft

Stiftung Warentest testet regelmäßig Kaffeevollautomaten, wobei sie nach bestimmten Kriterien vorgeht. Bis 2020 wurden die Modelle in den Disziplinen sensorische Beurteilung (35 %), technische Prüfung (25 %), Handhabung (20 %), Sicherheit (5 %), Umwelteigenschaften (10 %) und Schadstoffe (5 %) geprüft. Seit 2021 wird die sensorische Beurteilung nicht mehr getestet, die technische Prüfung fällt nun außerdem unter den Punkt Getränke­zubereitung (40 %). Weiterhin hat sich die Gewichtung wie folgt geändert: Hand­habung (30 %) und Umwelt­eigenschaften (20 %).

Kaffeevollautomaten-Test: Die Sieger im Detail

Testsieger 2022: Eletta Explore ECAM450.55 von De'Longhi

Kaffeevollautomaten-Test 2022
Eletta Explore ECAM450.55 von De'Longhi. Bildquelle: Hersteller

Im neuesten Kaffeevollautomaten-Test von Stiftung Warentest auf Platz 1: die Eletta Explore ECAM450.55 von De'Longhi, die von den Prüfer*innen mit der Gesamtnote 1,7 bewertet wurde.

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Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 08.02.2023 12:16 Uhr

Die De'Longhi-Maschine, die mit knapp 1000 € kein Schnäppchen ist, bietet 24 Heiß- und Kalt­getränke zur Aus­wahl. Laut Stiftung Warentest lassen sich die Ein­stel­lungen gut variieren. Auch der Mahl­grad sei sehr gut ver­änder­bar. Ein Lob bekam auch der sehr feine und feste Milch­schaum. Das Modell sei leicht zu rei­nigen, viele Teile sind spül­maschinen­fest. Minuspunkt: Die Entkalkung dauert fast eine Stunde.

Granaroma SM6580/00 von Saeco

Kaffeevollautomaten-Test Stiftung Warentest
Granaroma SM6580/00 von Saeco. Bildquelle: Hersteller

Auf dem zweiten Platz landete im aktuellsten Kaffeevollautomaten-Test die Granaroma SM6580/00 von Saeco mit der Gesamtnote 2,0. Sie ist bereits für gut 700 € zu haben.

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Sie bietet 15 verschiedene Getränke, die Ein­stel­lungen lassen sich bequem ändern. Den Milchschaum, den ein interner Milchschäumer produziert, beurteilten die Tester*innen als "fein, aber etwas weich". Die Reinigung sei einfach, mehrere Teile spül­maschinen­geeignet. Super Zeit: Die Kaffeemaschine entkalkt in 20 Minuten.

Negativ viel der Verbraucherschutzorganisation dagegen die lange Dauer des Auf­heizens und der Getränke­zube­reitung ins Auge. Außerdem ist dieses Modell recht laut.

Testsieger 2021: PrimaDonna Soul ECAM610.74 von De'Longhi

Kaffeevollautomaten-Test - DELONGHI PrimaDonna Soul
PrimaDonna Soul ECAM610.74 von De'Longhi. Bildquelle: Hersteller

2021 auf Platz 1 landet mit der Gesamtnote 1,9 die PrimaDonna Soul ECAM610.74. Die Tester*innen loben das große und sehr gute Dis­play, sowie die Möglichkeit, aus 22 Getränken wählen zu können. Koffeinjunkies können sich gleich eine ganze Kanne Kaffee zubereiten. Das passende Modell muss jedoch separat gekauft werden.

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Milch kann mit dem Gerät sehr fein geschäumt werden und auch eure individuellen Vorlieben werden durch die zahlreichen Einstellungen ganz einfach befriedigt. So lässt sich beispielsweise euer Lieblings­kaffee abspeichern und auch die Mahlgrade lassen sich unkompliziert anpassen.

In Sachen Wartung und Reinigung schneidet die PrimaDonna Soul ebenfalls gut ab. Die meisten Teile sind spül­maschinen­fest, und das Gerät ist so gebaut, dass Expert*innen es leicht reparieren können. Zwei Schwächen gibt es dann allerdings doch: So bemängeln die Tester*innen zum einen, dass der Wasser­füll­stand schlecht ein­sehbar ist. Zudem dauere das Entkalken mit 53 Minuten einfach etwas zu lange.

EP5447/90 von Philips

Kaffeevollautomaten-Test - Philips EP544790
EP5447/90 von Philips. Bildquelle: Hersteller

Die ebenfalls 2021 getestete Philips EP5447/90 erhielt die Gesamtnote 2,1. Im Gegensatz zum Testsieger ist dieses Gerät außerdem ein echtes Schnäppchen. Bemerkbar macht sich der niedrige Preis allein im Geldbeutel, an Funktionen hat man hierbei zum Glück nicht gespart. So besitzt der Kaffeevollautomat ein gutes, intuitiv bedien­bares Dis­play und "schäumt Milch sehr fein und stabil auf".

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Hier habt ihr eine Direktauswahl aus sechs Getränken, acht wei­tere lassen sich übers Menü manuell programmieren. Damit es morgens besonders schnell geht, könnt ihr eure Lieblingsdrinks im Vorfeld individuell anpassen und anschließend als Favo­riten speichern.

Besonders begeistert zeigten sich die Tester*innen von der sehr heißen Tasse Espresso, die das Gerät produziert. Generell können Mahl­grad und Tem­peratur aber sehr gut nach Belieben angepasst werden. Auch hier ist ein Großteil der Teile spülmaschinenfest.

Bemängelt wurde, dass das recht laute Philips-Modell einige Minuten zum Aufwärmen braucht. Zudem landeten bei der Getränke­zube­reitung Spritzer auf dem Gehäuse, die anschließend weggewischt werden müssen.

Testsieger 2020: Jura E6

Kaffeevollautomaten-Test- Jura E6
Jura E6. Bildquelle: Hersteller

Einer der besten Espressi im Kaffeemaschinen-Test 2020 kam von der Jura E6 (Gesamtnote 1,8). Zur Wahl stehen acht Kaffeespezialitäten, die ihr direkt auf dem Display auswählen könnt. Stiftung Warentest lobte die Menüführung und dass sich die Stärke sehr gut anpassen lässt. Bei der Temperatur ist das allerdings nicht der Fall. Insgesamt ist die Maschine aber schnell einsatzbereit und sie macht den besten feinporigen Milchschaum, so die Tester*innen.

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Das 2021 getestete Folgemodell, die Jura E8 Chrom, kostet übrigens mit 1.089 € um einiges mehr, erhielt aber im Kaffeevollautomat-Test 2021 von Stiftung Warentest "nur" eine 2,2.

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Miele CM 5310

Kaffeevollautomaten-Test - Miele CM 5310
Miele CM 5310. Bildquelle: Hersteller

Die Miele CM 5310 erhielt 2020 ebenfalls die Gesamtnote 2,1. Stiftung Warentest bewertete den Espresso gut. Er sei recht intensiv und der Schaum blasig und stabil. Die Tester*innen lobten auch das kurze und verständliche Entkalkungsprogramm und das leise Mahlwerk. Elf Kaffeespezialitäten sind wählbar. Einziger Kritikpunkt: Die Öffnung des Bohnenschachts ist für die Tester*innen zu klein, sodass Bohnen leicht daneben fallen.

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Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 08.02.2023 03:16 Uhr

familie.de-Kaufberatung für Kaffeevollautomaten: Darauf solltet ihr achten

Kaffeevollautomat mit Milchaufschäumer: Selber machen spart Geld

Wer wenig Zeit und Hände frei hat, investiert am besten in eine vollautomatische Espressomaschine. So habt ihr mit einem Knopfdruck euren Espresso, Latte Macchiato oder Cappuccino in der Tasse. Selber aufschäumen spart dagegen richtig Geld, braucht aber ein klein wenig Übung und Konzentration. Dafür habt ihr es in der Hand, wie fein euer Schaum am Ende wird. Purist*innen, die sich einfach nur einen frisch gemahlenen Espresso wünschen, setzen auf einen minimalistischen Kaffeevollautomaten ohne Aufschäumfunktion.

Mahlgrad und Kaffeestärke: Koffeingehalt und Aroma anpassen

Je feiner der Mahlgrad, desto kräftiger wird euer Espresso im Geschmack. Ausprobieren lohnt sich! Dafür lässt nicht bei allen Modellen zusätzlich die Kaffeestärke regulieren. Je höher die Einstellung der Kaffeestärke, umso mehr Kaffeepulver wird pro Espresso gemahlen.

Reinigung: Je leichter, desto besser

Gute Hygiene ist bei Kaffeevollautomaten sehr wichtig. Dabei hat man die schmutzigen Zwischenschritte weniger im Auge als bei manuellen Espressomaschinen. Denn diese spielen sich im Inneren der Maschine ab und sorgen für Verunreinigungen. Einfach ist es, wenn die Maschine über ein integriertes Reinigungsprogramm verfügt.

Die Brüheinheit sollte am besten regelmäßig gespült werden. Die Tropfschale muss manuell und am besten täglich gereinigt werden: Hier setzen sich schnell Kaffee- und Milchreste fest, die Keime bilden. Auch der Innenbehälter muss öfter gesäubert werden, der passierende gemahlene Kaffee lagert sich bei einigen Modellen sehr stark ab.

Display und Bedienung: Mehr ist oft mehr!

Nicht alle Kaffeevollautomaten im Test überzeugten mit leichter Handhabung: Ein großes Display hilft, alle Funktionen schnell zu erkennen und auszuwählen. Nervig kann es dann aber werden, wenn man sich durch mehrere Optionen durchklicken muss.

Minimalistische Kaffeeautomaten mit vielen Knöpfen hingegen bedeuten auch viel Gedrücke. Wer gerne doppelte Shots trinkt, profitiert von einem doppelten Brühkopf. So können beide Espressi gleichzeitig statt nacheinander gebrüht werden. Lebenswichtig ist die Funktion (zumindest für die meisten von uns) natürlich nicht.

Susanne de los Santos

Bessere Laune

Seit unser Kaffeevollautomat vor ca. fünf Jahren bei uns zu Hause eingezogen ist, sind alle irgendwie besser drauf. Schnell morgens per Knopfdruck den ersten Latte ziehen hebt die Laune deutlich. Und seitdem wir Eltern sind, haben wir unseren kleinen Helfer noch mehr schätzen gelernt. Selbst wenn nur eine Hand frei ist, klappt die Kaffeeproduktion noch ziemlich gut. Inzwischen kann unser Kleiner sogar schon ein bisschen mithelfen. Und: Schnell mal seine Milch mit dem Schäumer warm machen, ist auch echt praktisch. Bitte, lieber Kaffeevollautomat, halte noch lange durch!

Kaffeevollautomaten sind toll für alle, die mehrmals täglich einen Kaffeeschub brauchen und es so einfach wie möglich wollen. Besonders für Büros sind sie ideal. Der Geschmack eures Kaffees ist hier vorhersehbar und konstant. Der vergleichbar hohe Preis und Reinigungsaufwand lohnt sich aber nicht unbedingt für kleine Haushalte und sporadische Kaffeetrinker*innen. So schmecken die Bohnen weniger frisch, wenn sie länger im Behälter liegen und der Reinigungsaufwand pro Anwendung ist höher. Aber ein leckerer Cappuccino per Knopfdruck? In vielen Momenten einfach unbezahlbar.

Quelle: Stiftung Warentest

In diesem Video erhaltet ihr weitere Tipps, die euch beim Kauf eines Kaffeevollautomaten unterstützen:

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Bilder-Quiz: Eltern erkennen diese Details sofort. Du auch?

 

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