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Für fitte Tiger

Katzenfutter-Test: Das sind die 3 Sieger bei Stiftung Warentest

Eine ausgewogene Ernährung ist für die Gesundheit das A und O. Das gilt nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere Stubentiger. Wer eine Katze als Haustier hat, möchte sie deshalb natürlich mit gutem Futter glücklich machen. Gutes Futter, das bedeutet hochwertiges Eiweiß, Mineralstoffe, Vitamine, Fettsäuren, die leicht bekömmlich sind und Schadstofffreiheit. Welches Katzenfutter diesen Anforderungen gerecht wird, hat Stiftung Warentest im großen Katzenfutter-Test untersucht. Stimmt der Nährstoffmix? Sind Schadstoffe enthalten?

Katzenfutter-Test: Die Testergebnisse im Überblick

Die gute Nachricht: 16 der 30 getesteten Katzenfutter erhielten die Note "Sehr gut" oder "Gut". Unter den Testsiegern sind auch günstige Futter. Aber auch wenn mehr als die Hälfte im Test überzeugen konnte, so erhielten auch drei Katzenfutter das Urteil "Ausreichend" und sechs sogar ein "Mangelhaft". Darunter waren auch teure Markenprodukte von Felix oder Purina.

Produkt Kaufland: Zarte Häppchen in Gelee mit Geflügel & Herz Kitekat: mit Huhn in Gelee DM: Dein Bestes Bio reich an Huhn mit Pute, Karotte & Rapsöl
Optik
Katzenfutter Test - K-CLASSIC Zarte Häppchen 100x100
Katzenfutter Test - Kitekat mit Huhn in Gelee 100x100
Katzenfutter Test - DM Dein Bestes Bio reich an Huhn mit Pute, Karotte und Rapsöl 100x100
Gesamtnote 1,3 (Sehr gut) 1,5 (Sehr gut) 2,0 (Gut)
Preis pro kg 1,88 € (Kaufland) 3,48 € (Hellweg) 5 € (DM)
Inhalt 100 g 400 g 100 g
Nachgewiesene Fleischarten Huhn, Pute, Rind, Schaf, Schwein Huhn, Pute, Schwein Huhn, Pferd/Esel, Pute, Rind, Schwein
Verpackung Pouch aus Ver­bundmaterial Weiß­blechdose Alumini­umschale

*Die Preise können sich jederzeit ändern. Bei idealo könnt ihr den Preisverlauf gut im Blick behalten und checken, wo es das gewünschte Produkt aktuell am günstigsten gibt.

Katzenfutter-Test: So hat Stiftung Warentest geprüft

Insgesamt 30 verschiedene Feuchtfutter – allesamt Alleinfuttermittel für die Rundumversorgung ausgewachsener Katzen – wurden im Katzenfutter-Test streng geprüft. Unter den getesteten Leckereien waren sowohl günstige Produkte aus dem Discounter als auch teure Markenprodukte. Manche Futtermittel waren in Bioqualität.

Getestet wurden beim Katzenfutter Test die folgenden Kriterien: Qualität der Nahrung (60 %), Fütterungshinweise (15 %), Schadstoffe (10 %), Nutzerfreundlichkeit der Verpackung (5 %) sowie Deklaration und Werbeaussagen (10 %). Gekauft wurden die Katzenfutter im September und Oktober 2019.

Katzenfutter-Test: Die Testsieger im Detail

Testsieger: K-Classic "Zarte Häppchen in Gelee mit Geflügel & Herz" von Kaufland

Katzenfutter Test - K-CLASSIC Zarte Häppchen
Bildquelle: Hersteller

Dass gutes Katzenfutter nicht teuer sein muss, zeigt der Testsieger des Katzenfutter-Tests 2020: Die "Zarten Häppchen in Gelee mit Geflügel und Herz" von Kaufland überzeugten am meisten und bekamen die Gesamtnote 1,3. Laut Stiftung Warentest versorgt es die Katzen mit allen notwendigen Nähstoffen, auch die Fütterungshinweise sollen sehr gut sein. In fast allen Punkten erzielte dieses Futter eine 1,0, lediglich für die Nutzerfreundlichkeit der Verpackung und die Werbeaussagen gab es leichte Abzüge. Der Preis pro Tagesration liegt hier bei etwa 50 Cent. Für eine Tagesration sind im Schnitt zweieinhalb Packungen erforderlich. Eine Packung (100 g) kostet 20 Cent.

Bestes Markenfutter: Kitekat "mit Huhn in Gelee"

Katzenfutter Test - Kitekat mit Huhn in Gelee
Bildquelle: Hersteller

Das Kitekat-Katzenfutter "Nassfutter Huhn in Gelee" ist das beste Katzenfutter unter den Markenprodukten (Note 1,5). Auch hier stimmt der Nährstoffmix und es konnten keine Schadstoffe gefunden werden (letzteres gilt übrigens für alle getesteten Katzenfutter). Punktabzug gab es hier für die Fütterungsempfehlungen, denn die sind ausschließlich für eine 4-kg-Katze angegeben.

Falls ihr ein bisschen mehr Abwechslung für eure Kätzchen wollt, könnt ihr ihnen auch den Kitekat Frischebeutel Markt-Mix kaufen. Dieser besteht aus 24 100-g-Beuteln mit den Geschmacksrichtungen Rind, Huhn, Lamm und Lachs.

Bestes Katzenfutter in Bioqualität: DM "Dein Bestes Bio reich an Huhn mit Pute, Karotte & Rapsöl"

Katzenfutter Test - DM Dein Bestes Bio reich an Huhn mit Pute, Karotte und Rapsöl
Bildquelle: Hersteller

Unter den Katzenfuttern mit Bio-Zertifizierung überzeugte "Dein Bestes" mit Pute, Karotte und Rapsöl von DM am meisten. Das Futter versorgt die Katze mit allen notwendigen Nährstoffen, weshalb es für den Punkt "Qualität" die Note "Sehr gut" gab. Insgesamt erzielte das Futtermittel die Note 2,0. Der Grund für den Punktabzug: Auch hier wird leider nur die Futtermenge für eine 4-Kilo-Katze angegeben und laut Stiftung Warentest ist diese Menge nicht passend, sondern zu groß.

Alle weiteren Testergebnisse findet ihr bei Stiftung Warentest.

Nassfutter für Katzen: Das solltet ihr beachten

Womit und wie oft eure Lieblinge gefüttert werden sollten, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Diese Punkte solltet ihr unbedingt beachten.

  • Regelmäßigkeit: Da Katzen in der freien Wildbahn bis zu 20 kleine Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen, die von ihrem Jagdglück abhängig sind, hat sich ihr Körper diesem Rhythmus angepasst. Auch bei domestizierten Katzen gilt deshalb: Nassfutter sollte mindestens zwei bis dreimal pro Tag in kleinen Portionen verfüttert werden.
  • Kastrierte & sterilisierte Katzen: Bei kastrierten oder sterilisierten Stubentigern wird es ein bisschen tricky. Sie haben zwar einen niedrigeren Energiebedarf, dafür aber größeren Hunger. Damit eure Haustiere also nicht übergewichtig werden, gibt es für sie spezielles Futter, das gut sättigt und sie mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt.
  • Alter: Junge Katzen, die den ganzen Tag herumtoben, brauchen größere Futtermengen als ältere Exemplare, die viel herumliegen.
  • Hauskatze oder Freigänger: Ähnlich verhält es sich mit Freigängern. Durch ausgiebige Streifzüge an der frischen Luft, brauchen auch sie mehr Futter als gleichaltrige Stubentiger.
  • Futterqualität: Wenn ihr hochwertiges Katzenfutter besorgt, ist normalerweise eine geringere Futtermenge notwendig, weil der Nährstoff- und Energiegehalt höher ist.

Trocken- oder Nassfutter für Katzen: Das sind die Vor- & Nachteile

Ob Trocken- oder Nassfutter besser für eure Katzen ist, hängt nicht nur von eurer persönlichen Vorliebe, sondern vor allem von der Präferenz eurer Samttatzen ab. Auch körperliche Einschränkungen können bei der Entscheidung eine wichtige Rolle spielen. Diese Punkte solltet ihr bedenken, bevor ihr euch in den Supermarkt oder die Tierhandlung begebt.

Art Trockenfutter Nassfutter
Vorteile
  • energiereicher & sättigender
  • besser für zu Übergewicht neigende Katzen
  • länger haltbar
  • geeignet für Futterspielzeuge
  • oft preisgünstiger
  • hoher Flüssigkeitsgehalt
  • entspricht eher natürlicher Ernährung
  • beugt chronische Nierenerkrankungen vor
  • für Katzen mit Zahnproblemen geeignet
Nachteile
  • geringerer Flüssigkeitsgehalt
  • energieärmer
  • geöffnet nicht lange haltbar
  • teurer

Überlegt ihr, ob ihr euch noch ein weiteres Haustier zulegen solltet? Diese Tiere eignen sich besonders gut für Kinder:

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Bildquelle: Getty Images/Nils Jacobi

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