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Nähmaschinen im Test: Die 5 Sieger bei Stiftung Warentest

Verflixt & Zugenäht?

Nähmaschinen im Test: Die 5 Sieger bei Stiftung Warentest

Selber Kinderkleidung nähen und ausbessern ist eine tolle Sache. Viele Mamas – und auch manche Papas – entdecken die Leidenschaft für die Nähmaschine. Aber welche eignen sich gut für Anfänger? Stiftung Warentest widmet sich in der Ausgabe 11/2019 den Nähmaschinen im Test. Nur knapp die Hälfte der Modelle lässt sich leicht bedienen und ist für Neustarter geeignet.

So hat Stiftung Warentest die Nähmaschinen getestet

Beim Nähmaschinen-Test untersuchte Stiftung Warentest 13 häufig verkaufte Freiarm-Nähmaschinen, darunter zwei gleiche Modelle, sowie exemplarisch zwei der meistverkauften Overlockgeräte. Die getesteten Modelle wurden in den Kategorien Nähen (45 %), Handhabung (24 %) und Haltbarkeit (10 %) überprüft.

Die Testergebnisse im Überblick

Von den 13 Nähmaschinen schnitten die meisten mit "gut" bis "befriedigend" ab. Auch verfügen sie über eine Einfädelhilfe und nähen Knopflöcher auf Knopfdruck, was sowohl für Anfänger als auch für Ambitionierte eine große Hilfe ist. Einige Maschinen haben als Extra ein Display, auf dem sich Sticharten, Stichlänge und -breite einstellen lassen. Mit ihnen fällt das Nähen etwas leichter. Die beiden Overlockmodelle sparen Zeit bei den Stoffrändern, sind aber eher nur für Profis geeignet.

Die Nähmaschinen Testsieger: Stiftung Warentest zeigt, dass für jeden Geldbeutel etwas dabei ist

Bei den Nähmaschinen teilen sich drei Hersteller das Siegertreppchen. Auf Platz 1 mit der Note 1,7 landet die Brother Innov-is F400 für 630 €*. Über Platz 2 mit der Note 2,0 darf sich die Bernina B 325 für 880 €* freuen. Nur knapp dahinter auf Platz 3 mit der Note 2,1: die Janome 230 DC für 380 €*. Die beiden exemplarisch geprüften Overlockmaschinen, die Gritzner 788 (Note 2,3) für 259 €* und die Brother 2104D (Note 2,4) für 299 €* überzeugen ebenfalls.

Die Nähmaschinen-Testsieger im Detail:

Brother Innov-is F400

Brother-Innov-is-Test

Der Testsieger punktet mit sehr gleichmäßigem Geradstich. Beim Test war sie auch die Beste beim Versäumen. Ebenfalls näht das Modell von Brother problemlos an Kanten entlang, Quernähte und dicke Stoffe, ohne dass sich die Stofflagen verschieben. Großes Plus: Fertigt automatisch sehr exakte Knopflöcher an. Die Beleuchtung ist mit zwei LEDs sehr gut. Auch die Gebrauchsanweisung ist äußerst hilfreich.

Preis: Die Brother Innov-is F400 ist erhältlich über z. B. Amazon für 630 €*.

Bernina B 325

Bernina Stiftung Warentest

Die teuerste Maschine im Test näht fast durchweg gut und sehr gut. Sie spult eigenständig, ohne dass die Nadel mitläuft. Ebenfalls sehr gute Beleuchtung mit 2 LEDs, auch die Gebrauchsanweisung hilft zuverlässig weiter. Der einzige Schwachpunkt: Dicke Stoffe und Quernähte bei Jeans näht sie nur mittelmäßig.

Preis: Die Bernina B 325 ist erhältlich über z. B. Amazon für 888 €*.

Janome 230 DC

Janome-Test

Von der Preis-Leistung her tipptopp. Die Janome näht sehr gleichmäßig an Kanten entlang und hat auch keine Probleme mit mehreren Stofflagen und Quernähten. Zudem lässt sie sich leicht bedienen.

Preis: Die Janome 230 DC ist erhältlich z. B. über Amazon für 380 €*.

Den gesamten Test “Nähmaschinen” findet ihr in der Stiftung Warentest Ausgabe 11/2019. Den Test könnt ihr in Kombination mit den Ergebnissen der anderen Nähmaschinen (insgesamt 15 Produkte) für 3 € online herunterladen.

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Nähmaschinen im Test: familie.de-Kaufberatung

Gerade Nähanfänger sollten auch darauf achten, dass die Nähmaschine wichtige Details wie Knopflöcher im Automatikprogramm habt und in der Rubrik "Reißverschlüsse annähen" gut abschneidet. Sonst ist der Frust vorprogrammiert und der Nähspaß schnell vorbei. Basics wie Einfädeln des Oberfadens oder Einsetzen der Nähfüße sollten bei der Maschine selbsterklärend sein. Auch spielt die Nähgeschwindigkeit eine wichtige Rolle. Für Anfänger oder fummelige Zierarbeiten sind Modelle, die auch sehr langsam nähen, eindeutig im Vorteil.

Bildquelle: belchonock/iStock/Getty Images Plus, Stiftung Warentest

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