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Verflixt & zugenäht?

Nähmaschinen-Test: Die drei Sieger bei Stiftung Warentest

© Getty Images / NATALIA KHIMICH
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Selber Kinderkleidung nähen und ausbessern ist eine tolle Sache. Viele Mamas – und auch manche Papas – entdecken die Leidenschaft für die Nähmaschine. Aber welche eignen sich gut für Anfänger? Stiftung Warentest prüfte in einem Nähmaschinen-Test 13 beliebte Modelle. Nur knapp die Hälfte lässt sich leicht bedienen und ist für Neustarter geeignet.

Nähmaschinen-Test: Die Testsieger im Überblick

Von den 13 getesteten Nähmaschinen schnitten die meisten "gut" bis "befriedigend" ab. Auch verfügen fast alle über eine Einfädelhilfe und nähen Knopflöcher auf Knopfdruck, was sowohl für Anfänger*innen als auch für Ambitionierte eine große Hilfe ist. Einige Maschinen haben als Extra ein Display, auf dem sich Sticharten, Stichlänge und -breite einstellen lassen. Mit ihnen fällt das Nähen etwas leichter. Die beiden Overlockmodelle sparen Zeit bei den Stoffrändern, sind aber eher nur für Profis geeignet. Das sind die drei Testsieger:

Modell Brother Innov-is F400 Bernina B325
Preis-Leistungs-Sieger

Janome 230 DC

Optik
Nähmaschinen-Test Brother
Nähmaschinen-Test Bernina
 Janome 230 DC Nähmaschinen-Test
Preis 640 € (Amazon)* 960 € (Amazon)* 380 € (Amazon)*
Stiftung-Warentest-Gesamturteil 1,7 (Gut) 2,0 (Gut) 2,2 (Gut)
Vorteile
  • sehr gleichmäßiger Geradstich
  • fertigt sehr exakte Knopflöcher an
  • näht durchweg gut bis sehr gut
  • sehr gute Beleuchtung
  • vergleichsweise günstiger Preis
  • einfach zu bedienen
Nachteile
  • recht hoher Preis
  • sehr hoher Preis
  • dicke Stoffe und Quernähte bei Jeans näht sie nur mittelmäßig
  • Anleitung könnte ausführlicher sein

*Die Preise können sich jederzeit ändern. Bei idealo könnt ihr den Preisverlauf gut im Blick behalten und checken, wo es das gewünschte Produkt aktuell am günstigsten gibt.

So lief der Nähmaschinen-Test bei Stiftung Warentest ab

Beim Nähmaschinen-Test untersuchte Stiftung Warentest im Winter 2019 13 häufig verkaufte Freiarm-Nähmaschinen, darunter zwei gleiche Modelle, sowie exemplarisch zwei der meistverkauften Overlockgeräte. Die getesteten Modelle wurden in den Kategorien Nähen (45 %), Handhabung (45 %) und Haltbarkeit (10 %) überprüft.

Die Sieger des Nähmaschinen-Tests im Detail

Brother Innov-is F400

Nähmaschinen Stiftung Warentest
Testsieger mit der Note 1,7: die Nähmaschine Brother Innov-is F400. Bildquelle: Hersteller

Der Testsieger Brother Innov-is F400, der mit der Gesamtnote 1,7 bewertet wurde, punktet mit sehr gleichmäßigem Geradstich. Beim Nähmaschinen-Test war dieses Modell auch die Beste beim Versäumen. Ebenfalls näht es problemlos an Kanten entlang, Quernähte und dicke Stoffe, ohne dass sich die Stofflagen verschieben. Großes Plus: Es fertigt automatisch sehr exakte Knopflöcher an. Die Beleuchtung ist mit zwei LEDs sehr gut. Auch die Gebrauchsanweisung ist äußerst hilfreich.

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Bernina B 325

Nähmaschinen im Test
Teuer, aber gut: die Nähmaschine Bernina B 325. Bildquelle: Hersteller

Die teuerste Maschine im Test, die Bernina B 325, näht fast durchweg gut und sehr gut. Dafür gab es von den Prüfern die Gesamtnote 2,2. Sie spult eigenständig, ohne dass die Nadel mitläuft. Sie hat ebenfalls eine sehr gute Beleuchtung mit zwei LEDs, auch die Gebrauchsanweisung hilft zuverlässig weiter. Der einzige Schwachpunkt: Dicke Stoffe und Quernähte bei Jeans näht sie nur mittelmäßig.

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Janome 230 DC

Nähmaschinen-Test
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis: Janome 230 DC. Bildquelle: Hersteller

Vom Preis-Leistungs-Verhältnis her ist die Nähmaschine Janome 230 DC tipptopp (Gesamtnote 2,1). Sie näht sehr gleichmäßig an Kanten entlang und hat auch keine Probleme mit mehreren Stofflagen und Quernähten. Zudem lässt sie sich leicht bedienen.

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Den gesamten Nähmaschinen-Test findet ihr in der Stiftung Warentest Ausgabe 11/2019. Dort gibt es alle Ergebnisse der insgesamt 15 Produkte für 3 € zum Herunterladen.

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familie.de-Kaufberatung: Das sollte eure neue Nähmaschine haben

Gerade Nähanfänger*innen sollten auch darauf achten, dass die Nähmaschine wichtige Details wie Knopflöcher im Automatikprogramm hat und in der Rubrik "Reißverschlüsse annähen" gut abschneidet. Sonst ist der Frust vorprogrammiert und der Nähspaß schnell vorbei.

Basics wie Einfädeln des Oberfadens oder Einsetzen der Nähfüße sollten bei der Maschine selbsterklärend sein. Auch spielt die Nähgeschwindigkeit eine wichtige Rolle. Für Anfänger oder fummelige Zierarbeiten sind Modelle, die auch sehr langsam nähen, eindeutig im Vorteil.

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