Baby will nicht schlafen? So lernt Ihr Baby schlafen

Ein Baby kennt beim Schlafen und Wachen keine festen Abläufe. Schlafen und wach sein folgt einem eigenen Rhythmus. Wie Sie diesen Rhythmus erkennen und damit umgehen können.


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Schlafen will gelernt sein


Ein Baby ist klein und hilflos, braucht seine Eltern zum Überleben – hat aber zugleich eine enorme Macht über sie. Es nimmt keine Rücksicht auf feste Essenszeiten und fixe Arzttermine, den Beginn der „Tagesschau“ oder die Öffnungszeiten von Supermärkten. Ein Baby beginnt überhaupt erst einige Wochen nach der Geburt, zwischen Tag und Nacht, Schlafen und Wachen zu unterscheiden. Es hat einfach keine Idee von Zeit und weiß natürlich nicht, dass die Welt nicht untergeht, wenn es ein paar Minuten auf Mamas Brust warten muss.


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Doch das ändert sich. Jedenfalls, wenn Babys Bedürfnisse vor allem in den ersten sechs Monaten umgehend und verlässlich befriedigt werden. Dann lernt es bald: Wenn ich schreie, kommen mir Mama oder Papa zu Hilfe. Urvertrauen und Bonding wachsen, das Baby lernt, sich zu gedulden.

Doch erst mit etwa zehn Monaten ist ein Kind in der Lage, zu begreifen, dass Dinge (und Mamas!) auch existieren, wenn sie gerade nicht im Blickfeld sind. „Eine sichere Bindungsbeziehung ist die wichtigste Voraussetzung dafür, dass Kinder ihre Neugier, ihre Entdeckerfreude und ihre Gestaltungskraft entfalten können“, sagt der Göttinger Neurobiologe Gerald Hüther.

Kämen Babys drei Monate später und damit reifer zur Welt, bräuchten sie eine viel kürzere Anlaufzeit, um sich an die Welt außerhalb des Mutterleibs anzupassen. Manch ein Säugling, vor allem ein Schreibaby, sind aufgrund der Umstellungsprozesse am Anfang schwierig, sie weinen viel und lassen sich nur schwer beruhigen. Begründet wird dies mit einer Unreife des Gehirns, die dazu führt, dass das Baby unter einem Zuviel an Reizen leidet.

Manchen gestressten Eltern hilft es, wenn sie bewusst einplanen, dass ihr Baby in den ersten Monaten den gleichen Full Service braucht, den es im Mutterleib erlebte: ganz viel Körperkontakt und Wärme, Nahrung nach Wunsch und Ruhe nach Bedarf.





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Kommentare
  • schlaflosinparis

    Ich möchte allen verzweifelten Eltern den cocoonababy ans Herz legen. Unser Kleinster liess sich partout nicht hinlegen. Mit dem Cocoon hat er sofort geschlafen. Hört sich unglaublich an, war es auch für uns, aber das Ding ist einfach nur der Hammer! Einen Erfahrungsbericht findet ihr auf kissesfromparis.de

  • bellandi

    Entschuldigt... zweimal gepostet. Mein Smartphone hinkt etwas. Die Seite heißt http://familienbetten.net
    Ich schreibe übrigens über das Account meiner Frau also nicht wundern, warum ich weiblich dargestellt bin :-D :-D

  • bellandi

    als mehrfacher Familienvater weiß ich, wie Babys und Kinder am besten schlafen: Indem sie sich der Nähe, Sicherheit und Geborgenheit ihrer Eltern sicher seien können. Oft sind Eltern der Meinung, ihre Kinder und Babys müssen alleine schlafen können und sind ratlos, weil sie jede Nacht schreiend aufwachen und einfach nicht mehr einschlafen können. Sie selber könnten sich aber nicht vorstellen, getrennt von ihren Partnern in einem separaten Schlafzimmer zu schlafen. Babys haben Angst alleine zu schlafen, sie brauchen Ihre geliebten Bezugspersonen um einschlafen zu können. Außerdem tanken Sie nachts auch die Nahrung auf, die sie am Tage durch die vielen viel interessanteren Erlebnisse zu wenig aufgenommen haben. 

    Ich schlafe mit meiner Familie von Anfang an in einem großen 270 breiten Familienbett. Unsere Kinder schliefen von Anfang an wunderbar. Es gab kein nächtliches Schreien, keine Einschlafprobleme nichts. Wurde eines unserer Kinder im Schlaf unruhig, stillte meine Frau und alle schliefen gemeinsam weiter. Das Baby kam garnicht dazu aufzuwachen, weil sein Bedürfnis direkt erfüllt wurde. Alle haben einen außerordentlich erholsamen Schlaf. Das ist es was Babys zum Schlafen brauchen. Ihre Eltern und keine Spieluhren.

    Zum Thema Familienbetten gibt es eine wunderbare Seite, die sich mit der individuellen Gestaltung von Familienbetten und den Vorteilen des Co-Sleepings auf die Entwicklung unserer Kinder beschäftigt. Kann ich nur weiterempfehlen!

    http://fa

    • bellandi

      als mehrfacher Familienvater weiß ich, wie Babys und Kinder am besten schlafen: Indem sie sich der Nähe, Sicherheit und Geborgenheit ihrer Eltern sicher seien können. Oft sind Eltern der Meinung, ihre Kinder und Babys müssen alleine schlafen können und sind ratlos, weil sie jede Nacht schreiend aufwachen und einfach nicht mehr einschlafen können. Sie selber könnten sich aber nicht vorstellen, getrennt von ihren Partnern in einem separaten Schlafzimmer zu schlafen. Babys haben Angst alleine zu schlafen, sie brauchen Ihre geliebten Bezugspersonen um einschlafen zu können. Außerdem tanken Sie nachts auch die Nahrung auf, die sie am Tage durch die vielen viel interessanteren Erlebnisse zu wenig aufgenommen haben. 

      Ich schlafe mit meiner Familie von Anfang an in einem großen 270 breiten Familienbett. Unsere Kinder schliefen von Anfang an wunderbar. Es gab kein nächtliches Schreien, keine Einschlafprobleme nichts. Wurde eines unserer Kinder im Schlaf unruhig, stillte meine Frau und alle schliefen gemeinsam weiter. Das Baby kam garnicht dazu aufzuwachen, weil sein Bedürfnis direkt erfüllt wurde. Alle haben einen außerordentlich erholsamen Schlaf. Das ist es was Babys zum Schlafen brauchen. Ihre Eltern und keine Spieluhren.

      Zum Thema Familienbetten gibt es eine wunderbare Seite, die sich mit der individuellen Gestaltung von Familienbetten und den Vorteilen des Co-Sleepings auf die Entwicklung unserer Kinder beschäftigt. Kann ich nur weiterempfehlen!

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  • Falconho

    Servus miteinander,

    ich bin verzweifelt, weil mein Baby nicht alleine einschlafen will! Bei unserer Suche nach Hilfe sind wir auf www.sleepy-relax.com gestoßen.

    Nun meine Frage: kennt das jemand oder kann das jemand empfehlen?

    Danke und Grüße,
    Falka

  • EasyEltern

    Man braucht nicht unbedingt Rituale und braucht auch keinen Stress, wenn man einfach die Bedürfnisse des Kindes nach Nähe und Sicherheit ernst nimmt und befriedigt (Eltern die mich vor wilden Tieren und Kälte beschützen können, und Mamas Brust in meiner Nähe, damit ich auch nachts mehrmals Energie tanken kann, was gut fürs Hirnwachstum ist). An Mamas Brust, in Papas Armen, da fühlen sie sich sicher und schlafen ein. Das müssen sie nicht lernen. Wir hier in der westlichen Welt haben bloss unrealistische Vorstellungen davon, ab wann ein Kind "allein" "isoliert im Kinderzimmer im Gitterbett (ist ja wie ein Käfig) einschlafen und durchschlafen können sollte. In anderen Ländern hat man nicht solche unnatürlichen unrealistischen Vorstellungen. Japaner und Brasilianer, erwarten dies erst ab 4 oder 6! Stress euch doch nicht mit nächtlichem Rumtragen und Fläschchen zubereiten. Nehmt eure Babys ernst, zu euch ins Bett und lasst sie an der Brust nuckeln, solange sie es brauchen. Dann kommt Ihr zu genügend Schlaf und Erholung, und geniesst das Elternsein ohne Augenringe ;-)

    Buchtipp: "Schlafen und Wachen" William Sears, und "Ich will bei euch schlafen" von Sibylle Lüpold www.kindernächte.ch