Der WMF Perfect Pro im Test: familie.de testet den Schnellkochtopf

In unserer Rubrik "familie.de testet" prüfen wir innovative, nützliche und ungewöhnliche Produkte rund ums Thema Familie auf Herz und Nieren. Dieses Mal haben wir einen Schnellkochtopf getestet und kochen von einfachen Kartoffeln bis zu einem ganzen Gericht alles in diesem Topf.


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familie.de testet ... den WMF Perfect Pro

Bild: WMF


Wer die ersten Minuten von 'Frühstück bei Tiffany' sieht, merkt gleich, dass sich Holly Golightly dem Partyleben verschrieben hat. Die spätere Verwandlung zur Hausfrau nimmt man ihr eh nicht ab und da wundert's einen auch nicht, dass der Schnellkopftopf explodiert. Ja, das ist nur ein Film, dennoch hatte ich immer Respekt vor den Dingern. Außerdem muss ich gestehen, dass ich nicht wirklich wusste, was man mit einem Schnellkochtopf alles machen kann. Bis die freundliche PR-Dame uns den WMF Perfect Pro zum Testen angeboten hat. Bereits der Anblick zerschlug meine Bedenken. Der sieht nicht nur sehr schick aus in seinem Edelstahl-Outfit, der sieht auch sehr sicher aus. Der schwere Deckel wird, wie bei jedem Schnellkochtopf, fest zugedreht und hinten am langen Griff nochmal per Zieh- und Drehknopf arretiert. Es gibt zwei Garstufen und in der Bedienungsanleitung eine Liste, in der die Garzeiten vermerkt sind. Alles ganz leicht. Für den Einstieg probiere ich erst mal Kartoffeln aus, Garstufe 2, Garzeit sechs bis zehn Minuten. Nach ungefähr acht Minuten beginne ich mit dem 'Abdampfen'. Die Kartoffeln sind mittelgroß. Das kann man langsam oder auch schneller machen, wie es geht steht in der Bedienungsanleitung. Ich entscheide mich für die schnellere Variante, weil der Hunger groß ist. Auch das ist einfach, man nimmt den Schnellkochtopf vom Herd und dreht den Knopf hinten am Griff in die 'Abdampf-Stellung' und beginnt, zu ziehen. Der Dampf entweicht. Wenn es zuviel wird kann man den Knopf wieder reindrücken, für die Angelegenheit entwickelt man schnell ein Gespür. Die Kartoffeln haben genau die richtige Konsistenz und schmecken sehr lecker. Gut dann an die nächste Übung, mit einem Schnellkochtopf kann man nämlich ganze Gerichte kochen. Wegen des mitgelieferten Einsatzes können mehrere Produkte auch getrennt voneinander gegart werden. Verzichtet man auf den Einsatz, kann man zum Beispiel auch Ragus darin zubereiten. Ich mache Spaghetti Bolognese. Die Sauce lasse ich eigentlich 4 - 5 Stunden vor sich hinköcheln. Am liebsten mache ich sie schon einen Tag vorher, dann schneckt's richtig lecker. Mit dem Schnellkochtopf kriegt man das angeblich in einer Stunde hin. Das teste ich.

Zutaten


500 g Hackfleisch
1 Möhre (in Würfeln)
1 Fenchel (in dünnen Scheiben)
1 Knoblauchzehe (halbiert)
1 kleine scharfe Chili (klein gehackt)
1 kleine Dose Tomatenmark
1 große Dose Tomaten
300 ml Rotwein
Rosmarinzweige

Zubereitung
Erst mal das Hackfleisch anbraten. Anschließend Möhre, Fenchel, Knoblauchzehe und die Chili mit anbraten. Das Tomatenmark zugeben. Nach einer Weile den Rotwein und die Tomaten aus der Dose hinzufügen. Die Rosmarinzweige einfach oben drauflegen. Bei Garstufe 1 eine Stunde lang garen lassen. Knoblauchzehe und Rosmarinzweige entfernen. Der WMF Perfect Pro hält, was er verspricht. Die Sauce schmeckt sehr gut, so gut wie die 4 - 5 Stunden Version.



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