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Für Vielfroster

Gefrierschrank-Test 2022: Diese 5 sind Testsieger bei Stiftung Warentest

Gerade im Alltag einer (Groß-)Familie ist es praktisch, hin und wieder Mahlzeiten vorkochen und für hektischere Zeiten aufheben zu können, und auch Tiefkühlgemüse, Eis und Co. wollen stets gut gekühlt sein. Ein zuverlässiger Tiefkühler ist also ohne Zweifel eine rentable Anschaffung. Allerdings gibt es je nach Marke und Modell große Unterschiede in Preis und Leistung, und auch die Einführung der neuen Energielabel hat nicht unbedingt zur Übersichtlichkeit des großen Angebots beigetragen. Der Gefrierschrank-Test von Stiftung Warentest hilft euch dabei, die richtige Wahl zu treffen.

Gefrierschrank-Test 2022: Die Testsieger im Überblick

Insgesamt hat Stiftung Warentest über die Jahre elf kleine und 19 große Gefrier­schränke sowie fünf Gefriertruhen getestet. Das sind die besten Modelle aus dem aktuellen Test.

Modell Gesamt-bewertung Preis Art Energie-effizienz-
klasse
Maße Nutzvolumen
Bosch: GSN36VLFP 2,1 (Gut) 691,95 € (ManoMano) Gefrierschrank F 187x60x69 cm 180 l
Haier: H2F-220WSAA 2,3 (Gut) 459 € (Otto) Gefrierschrank E 168x60x66 cm 173 l
Ikea: Djupfrysa 2,7 (Befriedigend) 379 € (Ikea) Gefrierschrank E 87x55x55 cm 72 l
Haier: HCE321T 1,9 (Gut) 419 € (Amazon) Gefriertruhe D 85x142x74 cm 309 l
Exquisit: GT320-HE-040E 2,6 (Befriedigend) 509,95 € (MediaMarkt) Gefriertruhe E 85x112x75 cm 300 l

*Die Preise können sich jederzeit ändern. Bei idealo könnt ihr den Preisverlauf gut im Blick behalten und checken, wo es das gewünschte Produkt aktuell am günstigsten gibt.

Gefrierschrank-Test: So hat Stiftung Warentest geprüft

Die Gefriergeräte wurden in sechs verschiedenen Disziplinen getestet, die unterschiedlich gewichtet wurden. Für den Punkt "Einfrieren" (25 %) wurde beispielsweise untersucht, wie lange es dauert, bis einge­legtes Gefrier­gut von 25 °C auf eine mitt­lere Temperatur von –16 °C abkühlt. Sofern vorhanden, wurde außerdem die Schnell­gefrier­funk­tion auf ihre Effizienz geprüft.

Die Temperaturstabilität beim Lagern (10 %) wurde bei einer Raumtemperatur von 10 °C, 25 °C und 32 °C auf die Probe gestellt. Der Geräuschpegel machte 5 % der Bewertung aus, die Energieeffizienz 30 %. Hierzu zählten unter anderem der Strom­verbrauch pro 100 l Gebrauchs­volumen bei verschiedenen Temperaturen. Zum anderen wurde der spezi­fische Strom­verbrauch beim Einfrieren bewertet.

Zur Handhabung (25 %) zählten die Gebrauchsanleitung, das Einräumen, Verstauen, Bedienen, die Beleuchtung und das Reinigen des Geräts. Zuletzt wurde das Verhalten bei Störungen (5 %) beurteilt. Hierfür wurde geprüft, ob das Modell über einen Tür­alarm verfügt, wie lang die Aufwärm­zeit nach einem Strom­ausfall ist und ob es bei einer Temperatur­über­schreitung über –7 °C eine Warnung gibt.

Gefrierschrank-Test 2022: Die Testsieger im Detail

"GSN36VLFP" von Bosch

Gefrierschrank Test - Bosch GSN36VWFP
Bildquelle: Bosch

Der "GSN36VLFP" von Bosch konnte mit der Gesamtnote 2,1 als Testsieger unter den großen Gefrierschränken hervorgehen. Ein "Sehr gut" gab es für die Temperaturstabilität beim Lagern. Für die Energieeffizienz, die bei dem Standgerät in die Klasse F fällt, erhielt es immerhin ein "Gut". Der jährliche Stromverbrauch liegt hier bei 260 kWh/a und damit über dem der anderen vorgestellten Modelle.

Ebenfalls "gut" schnitt das Gefriergerät in den Disziplinen "Einfrieren", "Geräusch", "Handhabung" und "Verhalten bei Störungen" ab. Außerdem überzeugte der Testsieger die Expert*innen mit seiner Schnellgefrierfunktion. Allein für die Handhabung gab es nur ein "Befriedigend", was unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass der Gefrierschrank nicht mit Licht ausgestattet ist.

Der "GSN36VLFP" hat ein Gebrauchsvolumen von 180 l. Außerdem verfügt das Gerät über eine Abtau­automatik. Bei zu hoher Temperatur oder offener Tür alarmiert der Gefrierschrank euch über ein akustisches Signal. Aktuell erhaltet ihr das Bosch-Modell für 691,95 € bei ManoMano.

"H2F-220WSAA" von Haier

Gefrierschrank Test - Haier H2F-220WSAA
Bildquelle: Otto

Der "H2F-220WSAA" von Haier schnitt mit einer Gesamtnote von 2,3 ebenfalls gut ab. Ähnlich wie das Gerät von Bosch gab es im Punkt "Temperaturstabilität beim Lagern" ein "Sehr gut". Die Geräuschbelastung ist relativ gering und wurde mit einem "Gut" benotet, ebenso wie das Verhalten bei Störungen und die Energieeffizienz. Das Haier-Modell erhielt das Energielabel E und hat einen jährlichen Stromverbrauch von 206 kWh/a. Dieser von den Tester*innen erhobene Wert liegt sogar unter den Angaben des Herstellers.

Für die Punkte "Einfrieren" und "Handhabung" hat es nur zu einem "Befriedigend" gereicht. So wurde vor allem das Einfrieren ohne Schnell­gefrier­funk­tion bemängelt. Der Gefrierschrank ist aber im Gegensatz zum Bosch-Modell immerhin mit einem Licht ausgestattet.

Das Haier-Gerät verfügt über ein Füllvolumen von 173 l, eine Schallleistung von 40 dB, eine Abtau­automatik sowie eine Schnell­gefrier­funk­tion. Auch hier werden die Nutzer*innen über ein akustisches Signal über zu hohe Temperaturen oder die offene Tür informiert. Erhältlich ist der "H2F-220WSAA" derzeit für 459 € bei Otto.

"Djupfrysa" von Ikea

Gefrierschrank Test - Ikea DJUPFRYSA
Bildquelle: Ikea

Von den kleinen getesteten Gefrierschränken schnitt überraschenderweise der preisgünstige "Djupfrysa" von Ikea am besten ab. Mit einer Gesamtnote von 2,7 wurde das Gerät mit einem "Befriedigend" bewertet. Sehr gute Noten gab es in den Disziplinen "Geräusch" und "Temperaturstabilität beim Lagern". Das Gerät ist also sowohl leise als auch zuverlässig.

In den Punkten "Verhalten bei Störungen", "Handhabung" und "Energieeffizienz" schnitt das Ikea-Modell dafür nur mit einem "Befriedigend" ab. Vor allem die Energieeffizienz bei 32 °C Raum­temperatur führte zu einer Abwertung. Insgesamt fällt der Gefrierschrank in die Effizienzklasse E.

Das Ikea-Gerät hat ein Nutzvolumen von 72 l und gehört zu den Einbaumodellen. Die Schallleistung liegt laut Anbieter bei 34 dB, der jährliche Stromverbrauch beträgt 142 kWh/a. Eine Abtau­automatik gibt es nicht, dafür aber eine Schnell­gefrier­funk­tion sowie einen Alarm bei zu hoher Temperatur oder offener Tür. Aktuell gibt es den "Djupfrysa" für 379 € bei Ikea.

Djupfrysa Gefrierschrank - IKEA jetzt ab 379,00 € bei Ikea
Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 08.08.2022 17:54 Uhr

"HCE321T" von Haier

Gefrierschrank Test - Haier HCE321T
Bildquelle: Amazon

Die "HCE321T" von Haier ist die beste Kühltruhe im Test, womit das chinesische Elektronikunternehmen in diesem Jahr gleich zweimal auf dem Siegertreppchen landet. Die Gefriertruhe erhielt eine 1,9 und damit die beste Note im ganzen Test. Ein "Sehr gut" gab es gleich dreimal und zwar in den Kategorien "Temperaturstabilität beim Lagern", "Geräusch" und "Energieeffizienz". So erhielt das Haier-Gerät mit einem jährlichen Stromverbrauch von 189 kWh/a als einziges vorgestelltes Modell das Energielabel D.

Ein "Gut" gab es für die Handhabung, in den Disziplinen "Einfrieren" und "Verhalten bei Störungen" reichte es immerhin für ein "Befriedigend". Bemängelt wurden vor allem der fehlende Tür­alarm und die fehlende Anzeige bei zu hoher Temperatur.

Mit einem Nutzvolumen von 309 l bietet das Gerät jede Menge Stauraum für all eure Lebensmittel. Die Schallleistung liegt bei 37 dB. Kaufen könnt ihr die Kühltruhe derzeit für 419 € bei Amazon.

"GT320-HE-040E" von Exquisit

Gefrierschrank Test - EXQUISIT GT320-HE-040E
Bildquelle: MediaMarkt

Die "GT320-HE-040E" von Exquisit landete mit der Note 2,6 auf dem zweiten Platz unter den Gefriertruhen. Damit schnitt das Modell insgesamt "befriedigend" ab, dabei gab es gleich dreimal ein "Sehr gut". Besonders gut wurde das Exquisit-Gerät in den Disziplinen "Temperaturstabilität beim Lagern", "Geräusch" und "Energieeffizienz" bewertet. Die Tiefkühltruhe fällt unter Energieklasse E und hat einen jährlichen Stromverbrauch von 207 kWh/a.

Leider gab es für die Handhabung nur ein "Befriedigend" und für das Verhalten bei Störungen sogar nur ein "Ausreichend". Bemängelt wurde, dass die Truhe nicht kindersicher schließt und die Körbe leicht aus der Führung rutschen. Außerdem gibt es weder eine Abtauautomatik, noch einen Alarm bei zu hoher Temperatur oder offener Tür. Erhältlich ist die "GT320-HE-040E" mit einem Nutzvolumen von 300 l derzeit für 509,95 € bei MediaMarkt.

Was bedeuten die neuen Energieeffizienzklassen?

Seit Frühjahr 2021 gibt es neue Energielabel für Kühl- und Gefriergeräte, aber auch für Waschmaschinen, Fernseher und Geschirrspüler. Die größte Veränderung: Die Plus-Klassen sind verschwunden. So reicht die neue Energieeffizienz­skala inzwischen von A bis G und nicht mehr wie zuvor von A+++ bis D. Bei den Farben hat sich nichts verändert, grün steht nach wie vor für einen guten und rot für einen schlechten Energiewert. Außerdem findet ihr auf euren Geräten inzwischen einen QR-Code, der zur Daten­bank "European product database for energy labelling" verlinkt.

Die neue Klassifizierung hat zur Folge, dass viele Geräte, die zuvor mit einem A+++ glänzen konnten, stark herabgestuft wurden und inzwischen in Kategorie B oder C fallen. So will die EU den Herstel­lern Druck machen und sie dazu "ermuntern", die Energieeffizienz ihrer Geräte weiter zu optimieren.

Freistehender Gefrierschrank, Einbaugefrierschrank oder Gefriertruhen: Was ist am besten?

Welches Gerät für euch infrage kommt, hängt vor allem davon ab, wie viel Geld ihr ausgeben wollt, wie wichtig euch umweltfreundliche Produkte sind und wie viel Platz euch zur Verfügung steht. Folgende Vor- und Nachteile bringen die verschiedenen Gefriermodelle mit sich:

Art Vorteile Nachteile
Freistehender
Gefrierschrank
  • platzsparend (Breite & Tiefe oft zwischen 60 bis 70 cm)
  • durch Schubladen übersichtlicher als Truhen
  • obere Fächer für kleine Menschen schlecht erreich­bar
  • gute Modelle oft teurer als ähnlich große Truhen
Einbau-
gefrierschrank
  • passen sich durch einheitliche Fronten der Küche an
  • durch Schubladen übersichtlicher als Truhen
  • relativ teuer
  • zusätzliche Kosten durch Korpus, Tür und Einbau
  • oft Volumen- und Wärmedämmverlust durch benötigten Raum
Gefriertruhe
  • relativ preis­wert
  • Strom­kosten sind nied­riger, da Gerät häufig im kühlen Neben­raum oder Keller steht
  • großer Innenraum
  • benötigen viel Raum und eine große Abstellfläche
  • Unterer Teil der Truhe ist schwer zugäng­lich
  • relativ unübersichtlich

Falls ihr auch auf der Suche nach einem Kühlschrank seid, hilft euch dieses Video beim Kauf bestimmt weiter.

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Bildquelle: Getty Images/Halfpoint

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