Eltern sollten die Geheimnisse ihrer Kinder respektieren


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Eltern sollten die Geheimnisse ihrer Kinder respektieren

Ansonsten sollten Eltern die Geheimnisse ihrer Kinder respektieren. Das gilt vor allem für Dinge, denen Kinder eine große Bedeutung beimessen. Also darf der „Geheimschatz“ unterm Bett bleiben, wenn er nicht gerade hygienische Probleme bereitet. Genauso die verborgene Zauberkieselsteine-Sammlung. „Geheimnisse haben mit Tiefendimension zu tun. Sie erlauben es Kindern, Symbol- und Sinnverständnis zu entwickeln. Sie lernen: Hinter der Oberfläche der Welt steckt ja viel mehr! Das ist eine Voraussetzung, Texte und Bilder zu verstehen“, so Michael Schnabel. Am liebsten sind Kindern oft die schönen Geheimnisse - denn die können sie mit der ganzen Familie teilen. Etwa eine selbst erfundene Gute-Nacht-Geschichte, die nur die Eltern und Kinder kennen. Andererseits gibt es auch Situationen in der Familie, in denen nur ein Teil in ein Geheimnis eingeweiht ist. Haben zwei ältere Geschwister etwa ein Geheimnis, muss der jüngere Bruder oder die Schwester das aushalten. „Schon kleine Kinder können lernen, dass andere etwas für sich behalten wollen“, erklärt Michael Schnabel. Da sollten dann die Eltern auch nicht einschreiten und fordern: „Jetzt sagt dem Kleinen doch, worüber ihr tuschelt.“ Geheimnisse regen die Fantasie an: Haben Sie auch ein Geheimnis? Geheimnisse sind auch Ausdruck von Einfallsreichtum. „Wenn Kinder Geschichten erfinden, darf man sie nicht ausbremsen“, rät Michael Schnabel. Gerade Kindergartenkinder haben eine starke Fantasie – und lieben Geschichten, nicht nur die vom Weihnachtsmann: „Bestärken Sie Ihre Kinder in diesem Einfallsreichtum, das regt die Fantasie an.“ – Und erzählen Sie ab und zu ein selbst erfundenes Geheimnis!“ Denn das sorgt garantiert für noch mehr Zauber im Familienleben.