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Fenchel fürs Baby: Ab wann darf es davon kosten?

Fenchel fürs Baby: Ab wann darf es davon kosten?

Arzneipflanze

Fenchel gilt als die Arzneipflanze des Jahres 2009. Inwieweit sie gut für dein Baby ist und ab wann es davon probieren darf, verraten wir dir gerne in unserem Artikel.

Wie gesund ist Fenchel?

Die Knollenpflanze ist überaus gesund. Sie enthält sehr viel Calcium und sogar doppelt soviel Vitamin C wie Orangen. Ebenso steckt Fenchel voller Folsäure sowie Eisen, Magnesium und Kalium in reichlicher Menge. Geschmacklich ist das Gemüse sehr mild und bekömmlich, mit einem sehr angenehmen Eigengeschmack, der leicht süßlich wirkt und mit Anis vergleichbar ist. Man verwendet ihn gerne bei Erkältungen als auch bei Magen-Darm-Erkrankungen. Gerne wird er während der Stillzeit von Müttern verzehrt, wenn das Kleine an 3-Monats-Koliken leidet. Man kann alle Teile des Fenchels verzehren. Besonders gesund ist er im rohen Zustand, aber auch als Gemüse oder Tee zubereitet, findet er reichlich Verwendung.

Ab wann darf mein Baby Fenchel essen?

Fenchel ist darüber hinaus allerdings auch nitratbelastet. Säuglinge sind insofern gefährdet, als dass sie selber noch keine Enzyme bilden können, die das Nitrat im Körper umwandeln und somit der Sauerstofftransport gehemmt werden kann. Daher empfiehlt es sich, Fenchel erst ab dem siebten Monat anzubieten. Es ist ratsam, den Fenchel als Gemüse zuzubereiten und zu einem Gemüsebrei zu verarbeiten, den man wunderbar mit Hirse oder Karotte vermengen kann. Aber auch Brokkoli oder Apfel eigenen sich in Kombination mit Fenchel sehr gut.

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Was gibt es bei Fenchel zu beachten?

Fenchel sollte im Optimalfall aus biologischem Anbau erworben werden. Nach Möglichkeit solltest du für dein Baby das Gemüse immer frisch zubereiten und es ihm auch nicht täglich anbieten, sondern nur ab und zu. Auf Grund des Nitratgehalts eignet sich Fenchel nicht zum Wiederaufwärmen und er sollte ebenso wenig eingefroren werden. 

Wie steht es um Fencheltee für die Kleinsten?

Fencheltee gilt als Klassiker unter den Tees für die Kleinen. Den meisten Kindern schmeckt er auch und sie nehmen ihn sehr gerne an. Vorzugsweise sollte Kinder erst ab dem Beginn der Beikost auch Getränke gereicht bekommen. Werden sie gestillt oder bekommen Flaschennahrung, reicht diese Flüssigkeitsmenge anfangs völlig aus. Fencheltee lässt sich vielseitig einsetzen, wie etwa bei Husten, Magen-Darm-Problemen und sogar bei Zahnschmerzen, wenn die ersten Zähnchen wachsen. Du solltest Fencheltee aber am besten nur reichen, wenn Bedarf besteht und dein Kind unter einem der genannten Probleme leidet. Es sollte nicht zur Dauereinrichtung und zum Dauernuckeln gegeben werden, da Fenchel ätherische Öle enthält.

Fazit

Fenchel ist eine Wunderwaffe bei diversen Kinderkrankheiten und kann ab dem siebten Monat gegeben werden. Ob als Brei, roh zum Knabbern oder als Tee. Jedoch ist es ratsam, das Knollengewächs gemäßigt und bedarfsorientiert einzusetzen. Gerne verraten wir dir weiterhin, welche Teesorten für die Kleinsten außerdem besonders empfehlenswert sind.

Beikost-Quiz: Was weißt du über BLW, Brei und Co.?

Bildquelle: Getty Images/Sabinoparente

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