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Ernährungswissen

Wie macht man Joghurt? Hier gibt's die Antwort und ein Rezept

© Pexels/Владимир Васильев
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Ob Natur, Vanille oder Erdbeere: Wir verraten dir, wie man Joghurt macht und welche Bakterien notwendig sind. Ein Rezept zum Nachmachen gibt es auch.

Kinderleicht erklärt: Wie entsteht Joghurt?

Damit wir leckeren Joghurt im Supermarkt kaufen können, braucht es nicht viele Zutaten. Eine wichtige Zutat ist die Milch, die große Lastwagen mit einem Tank bei den Milchbauern abholen. In der Molkerei angekommen, erhitzen Maschinen die Milch und töten dadurch Keime und Krankheitserreger ab. Dieses Verfahren heißt pasteurisieren und erhöht die Haltbarkeit der Milch. Anschließend kommen Milchsäurebakterien hinzu, die sich bei 40 bis 42 Grad besonders wohlfühlen und aktiv sind. Das bedeutet, dass die Bakterien sich vom Milchzucker in der Milch ernähren und dadurch Milchsäure produzieren. Diese lässt die Milch zu Joghurt gerinnen und sorgt für die cremige Konsistenz und den säuerlichen Geschmack. Fachleute nennen den Vorgang Fermentation.

Wie mache ich Joghurt aus Milch und Milchalternativen?

Du kannst deinen Joghurt allerdings auch selbst herstellen. Dafür brauchst du nicht viele Zutaten. Auf jeden Fall solltest du dir aber von Mama oder Papa helfen lassen. Besonders leicht bereitest du den Joghurt in einer speziellen Joghurtmaschine zu, da diese die Temperatur konstant hält. Aber auch ohne Maschine kannst du zu Hause deinen eigenen Joghurt zaubern. Eine gute Küchenhygiene ist dabei unerlässlich. Das bedeutet, dass du saubere Utensilien brauchst und die Aufbewahrungsgläser auskochen musst. Für deinen eigenen Naturjoghurt benötigst du:

  • einen sauberen Topf,
  • ein Küchenthermometer,
  • 1 Liter Milch oder eine Milchalternative deiner Wahl,
  • 4 EL Naturjoghurt, Joghurtpulver oder Joghurtalternativen.

Los geht die Zubereitung:

  1. Fülle die Milch in einen Topf und erhitze sie auf 45 Grad. Die richtige Temperatur kannst du mit einem Küchenthermometer prüfen.
  2. Rühre nun den Naturjoghurt oder das Pulver in die Milch. Durch diesen Vorgang gelangen Milchsäurebakterien in die Milch. Fachleute bezeichnen den Prozess auch als Impfung. Sowohl der Joghurt als auch das Pulver eigenen sich für den Prozess. Manchmal kann es passieren, dass die Milchsäurebakterien zu träge sind und der Joghurt nicht eindickt.
  3. Fülle die Masse in die Gläser und umwickle sie mit hitzebeständigen Küchentüchern. Die eingepackten Gläser kommen jetzt für eine Stunde bei 50 Grad in den Backofen und bleiben anschließend 10 Stunden in der Restwärme. An dieser Stelle erleichtert ein Automat den Prozess, da er die Temperatur für mehrere Stunden konstant hält.
  4. Stelle die Gläser nach dieser Zeit noch einige Stunden in den Kühlschrank, damit die Masse eindickt.
  5. Den selbstgemachten Joghurt kannst du übrigens bis zu fünfmal zum Impfen der Milch verwenden, danach enthält er zu wenige Bakterien.

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Joghurt entsteht aus Milch und Milchsäurebakterien, die bei 40 Grad den Milchzucker zersetzen, damit Milchsäure entsteht. Selbstgemachter Joghurt gelingt mit nur wenigen Zutaten und einem geringen Aufwand. Gekaufter Joghurt besitzt eine lange Haltbarkeit, da die selbst gemachte Variante keine Konservierungsstoffe enthält, ist sie maximal fünf Tage im Kühlschrank haltbar. In unserer Bilderstrecke verraten wir dir 11 einfache Tipps für eine gesunde Ernährung. Da darf leckerer Joghurt natürlich nicht fehlen.

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