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Können Nüsse schlecht werden? Das gibt es zu beachten

Können Nüsse schlecht werden? Das gibt es zu beachten

Haltbarkeit

Nüsse sind lecker, vielfältig und sehr gesund. Aber können Nüsse schlecht werden? Wie du sie am besten lagerst, damit sie lange schmecken, verraten wir dir in diesem Artikel und geben dir einige zusätzliche Tipps.

Können Nüsse schlecht werden?

Nüsse haben einen relativ hohen Fettgehalt. Pinienkerne, Pekannüsse oder Macadamias zeigen zum Beispiel einen Fettgehalt von bis zu 70 Prozent auf. Aufgrund des Fettgehalts besteht die Gefahr, dass die Nüsse schlecht werden können. Besondern gefährdet sind bereits zerkleinerte Nüsse, die wegen ihrer Oberfläche sehr viel anfälliger sind als ganze Nüsse. Das beinhaltete Fett kann sich durch Licht, Wärme und Sauerstoff sehr einfach zersetzen und es kann sich Schimmelpilz bilden. Dieser wiederum bildet gesundheitsschädliche Stoffe wie das sogenannte Schimmelpilzgift Mykotoxin, welches unter Umständen krebserregend wirken kann. Ob Nüsse kalorienreich sind und dick machen können, haben wir übrigens für dich in einem anderen interessanten Artikel zusammen gefasst.

Woran erkennt man schlecht gewordene Nüsse?

Wenn Nüsse schlecht geworden sind, lässt sich oftmals Schimmel mit bloßem Auge erkennen. Ebenso solltest du von ihrem Verzehr absehen, wenn die Nüsse bereits schwarze Stellen aufzeigen. Auch Schädlinge können sich über die schlecht gewordenen Nüsse hermachen. Das sieht nicht nur äußerst unappetitlich aus, sondern macht sie natürlich auch ungenießbar. Spätestens wenn du einen muffigen oder ranzigen Geruch und Geschmack bemerkst, solltest du dies als ein eindeutiges Zeichen werten, die Nüsse nicht mehr zu verwenden. Übrigens auch nicht zum Kochen oder Backen, denn die Schimmelpilze können sehr hohen Temperaturen widerstehen und verlieren nicht ihre gesundheitsschädigende Wirkung. Ähnlich verhält es sich bei Reis. Gerade der braune langkörnige Reis ist besonders bei ungeeigneter Lagerung schimmelanfällig.

Wie lagere ich Nüsse am besten?

Ganze Nüsse sind ungeschält mehrere Monate haltbar, sollten jedoch kühl und dunkel aufbewahrt werden. Dies gilt auch für verpackte zerkleinerte Nüsse. Ist die Verpackung noch ungeöffnet, kannst du dich normalerweise an dem Mindesthaltbarkeitsdatum orientieren. Ist die Verpackung bereits geöffnet und angebrochen, sind sie für etwa vier Wochen im Kühlschrank haltbar. Geschälte Nüsse lassen sich für etwa 12 Monate auch prima im Gefrierfach aufbewahren. Bist du stolzer Besitzer eines Haselnuss- oder Walnussbaums in deinem Garten, kannst du deine geernteten Schätze sehr gut in Säcken kühl und trocken aufbewahren.

Fazit

Nüsse können aufgrund ihres hohen Fettgehalts relativ schnell Schimmel ansetzen und sind dann nicht mehr genießbar. Schimmel kann gesundheitsschädlich wirken und sogar krebserregende Auswirkungen mit sich bringen. Schimmel lässt sich häufig mit dem bloßen Auge erkennen, doch auch ein muffiger oder ranziger Geruch und Geschmack sind ein klares Warnzeichen. Ganze Nüsse sind weniger anfällig als zerkleinerte Nüsse, bei beiden Produkten ist die korrekte Lagerung aber von großer Bedeutung. Nüsse kannst du übrigens toll als Zutat bei gesunden Smoothies verwenden. Dazu benötigst du natürlich einen starken Smoothie-Maker, dem die Nüsse nichts anhaben können. Wir haben für dich recherchiert, welcher Smoothie-Maker besonders schlagkräftige Argumente hat.

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Bildquelle: pexels/Anna Tarazevich

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