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Krafttraining fürs Kind: Ratsam oder gefährlich?

Gut zu wissen

Krafttraining fürs Kind: Ratsam oder gefährlich?

Es ist allgemein bekannt, dass sich Sport positiv auf die Entwicklung auswirkt. Allerdings gibt es das Gerücht, dass Krafttraining fürs Kind nicht geeignet ist.

Ist Krafttraining für Kinder geeignet?

Kinder haben einen natürlichen und ausgeprägten Bewegungsdrang. Diesen kann man mit geeigneten sportlichen Aktivitäten unterstützen und fördern. Wenn in diesem Artikel von Krafttraining die Rede ist, meint das natürlich kein Bodybuilding. Vielmehr geht es um das gezielte, moderate Training bestimmter Muskelgruppen mithilfe geeigneter Übungen. So können mit kleinen, nicht allzu schweren Freihanteln, an Geräten oder ohne Hilfsmittel bestimmte Partien trainiert werden. Achtet man darauf, dass die Übungen korrekt ausgeführt werden, spricht nichts dagegen, wenn das Kind Krafttraining macht.

Warum ist Krafttraining für Kinder geeignet?

Häufig wird davon gesprochen, dass das Training den Wachstumsfugen schaden könnte. Das ist jedoch zu pauschal. Wichtig ist, dass man es mit der Belastung nicht übertreibt und das Training mit Gewichten und an Geräten unter Aufsicht stattfinden lässt. Es wurde festgestellt, dass Kinder, die Sport treiben, eine höhere Knochendichte haben. Diese wird vor allem durch eine hohe Muskelaktivität beeinflusst. Darüber hinaus kann die Stärkung der Muskeln, Sehnen und Bänder dazu beitragen, das das Verletzungsrisiko bei der eigentlichen Sportart des Kindes zu minimieren.

In einem Fachbericht der Universität des Saarlandes bestätigen Experten, dass Krafttraining bei Kindern eine ausgezeichnete Maßnahme zur Vorbeugung von Sportverletzungen, zur Schulung motorischer Fähigkeiten und zur Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit ist. Außerdem trainiert es die Koordination deines Kindes und steigert das psychosoziale Wohlbefinden (Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein, Selbstwahrnehmung) sowie die allgemeine Gesundheit.

Was sollte man beim Krafttraining fürs Kind beachten?

Damit dein Kind Spaß am Training hat und gleichzeitig Körper und Geist gestärkt werden, sind folgenden Punkte wichtig:

  1. Das Kind wird motiviert aber nicht überfordert.
  2. Krafttraining wird mit Koordinationstraining verbunden
  3. Kinder trainieren nicht mit Maximalkraft (max. 30 Prozent)
  4. Fokus des Trainings liegt auf dem Halte- und Stützpparat. 

Fazit

Am besten wäre es natürlich, wenn du so oft wie möglich zusammen mit deinem Kind zum Training gehen könntest. Das gibt dir die Möglichkeit, ein Auge auf das Training zu haben und gleichzeitig eine tolle Zeit mit deinem Kind zu verbringen. Aber auch Trainingsgruppen sind eine tolle Gelegenheit für dein Kind, um gemeinsam mit Gleichaltrigen auf spielerische Weise Krafttraining zu betreiben. 

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Bildquelle: Bildquelle: Getty Images/ilkercelik

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